Zwischen Sammlung und System – Franz Schunko als Bewahrer, Sammler und Forscher
Archived: 2026-04-23 17:32
Zwischen Sammlung und System – Franz Schunko als Bewahrer, Sammler und Forscher
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Öffnungszeiten zu den Feiertagen
Der
Prunksaal und die Museen
der Österreichischen Nationalbibliothek haben zusätzlich zu den regulären Öffnungszeiten
am 25. Mai 2026 geöffnet.
Öffnungszeiten zu den Feiertagen
Die Lesesäle der Österreichischen Nationalbibliothek
sind am Freitag, 1. Mai 2026, Donnerstag, 14. Mai 2026 (Christi Himmelfahrt), Sonntag, 24. Mai 2026 (Pfingstsonntag), Montag, 25. Mai 2026 (Pfingstmontag) und Donnerstag, 4. Juni 2026 (Fronleichnam)
geschlossen
.
Augustinerlesesaal
Der Betrieb des Augustinerlesesaals findet am Dienstag, 28. April 2026, im Studienlesesaal der Sammlung von Handschriften und alten Drucken statt.
Bitte beachten Sie diese temporäre Änderung.
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Zwischen Sammlung und System – Franz Schunko als Bewahrer, Sammler und Forscher
Forschung
21.04.2026
Bestände,
Musik
Zum 50. Todestag von Franz Schunko am 21. April 2026 zeigt das Archiv des Österreichischen Volksliedwerkes Einblicke in seinen Kryptonachlass.
Autorin: Teresa Hellweger
„Ein Forscher der eine Gegend zum ersten Mal besucht und Brauchtum dort erleben und aufzeichnen will, muss sich vorerst eingewöhnen, mit allem vertraut machen und oft auch die Mundart verstehen lernen. Während dieser so genannten Initialphase, die manchmal länger dauern kann, soll man nicht Filmen. Hier sind andere Methoden, z.B. Protokollierung, Tonband oder Fotokamera besser.“
1
So äußerte sich Franz Schunko (1915–1976) in einem Vortrag auf der Strobler Tagung des Österreichischen Volksliedwerkes 1973 zur ethnografischen Feldforschung. Der damals knapp 60-Jährige wusste, wovon er sprach. Von dem Wissen und den Leistungen Franz Schunkos zum Thema Sammlung und Dokumentation von Volksmusik und -brauch sprechen seine zahlreichen Aufzeichnungen.
Der Lehrer
Dabei ging der berufliche Weg Schunkos zunächst in eine andere Richtung. Anfänglich arbeitete er als engagierter Lehrer und Hauptschuldirektor in Wien. Für sein pädagogisches Wirken wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen durch den Stadtschulrat für Wien geehrt. Das Interesse für traditionelle Tänze und Lieder, das Schunko bereits von seinem Großvater vermittelt bekommen hatte, wuchs während seiner Ausbildung weiter und wurde ab 1935 durch den Volkstanzforscher Raimund Zoder (1882–1963) gefördert. Nach dem ersten Weltkrieg kamen zu seinen Mentoren der Volksliedpfleger Georg Kotek (1889–1977) im Wiener Volksgesang-Verein sowie der Volkskundler Richard Wolfram (1901–1995), dessen Vorlesungen Schunko vier Semester lang besuchte, hinzu
2
. Mit Kotek verband Schunko später eine enge Freundschaft, wie die zahlreichen Postkarten an ihn belegen.
/
Abb. 1: Postkarte an Kotek, ÖN 13-(2)-8 Biografien/Biografisches Korrespondenzen L-Z
Abb. 1: Postkarte an Kotek, ÖN 13-(2)-8 Biografien/Biografisches Korrespondenzen L-Z
Abb. 2: Dr. Georg Kotek, Dozent Dr. Graf und Franz Schunko am 11. Dezember 1959 in Michelbach, ÖN 13-(4)-3, A 024,2
Dass seine Tätigkeit als Lehrer ihn maßgeblich geprägt hatte, zeigen auch seine Forschungsarbeiten zum Thema „Volkstanz und Schule“. In einem Konvolut im Kryptonachlass Franz Schunkos im Archiv des Österreichischen Volksliedwerkes finden sich neben Typoskripten von Forschungsartikeln und den abgedruckten Beiträgen auch Kinderzeichnungen, die traditionelle Tänze zeigen.
3
Der Sammler und Forscher
Beflügelt durch den Kontakt zu Wolfram, Kotek und Zoder begann Franz Schunko 1936 mit seinen ersten Feldforschungen. Seine Beobachtungen und Erkenntnisse dokumentierte er anhand von Beschreibungen, Notenaufzeichnungen, aber auch Fotografien und Tondokumenten und veröffentlichte zahlreiche Artikel in verschiedenen Fachpublikationen.
Tanzbeschreibung
Noten
Noten
Schunko war bei seinen Feldforschungsarbeiten auch stets in engem Kontakt mit den Gewährspersonen, die ihn in ihre Lieder, Tänze und Bräuche einführten. 1957 zeichnete er einen „Sir Roger“ in Kaltenberg in Niederösterreich auf, der von der Bevölkerung „Scharutscha“ genannt wurde. Nachdem er lange gesucht hatte, traf er schließlich auf einem Kirchtag einen bereits älteren Mann, der ihm als Gewährsperson diente. Schunko bestand darauf, den Tanz zunächst selbst zu lernen und mitzutanzen, bevor er ihn in Form von Text und bildlicher Veranschaulichung aufzeichnete
4
. Aus dieser Tanzdokumentation folgte ein Artikel im Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerkes
5
und der erste Dokumentartanztonfilm Österreichs. Die Aufzeichnung dokumentiert einen ursprünglich im städtischen Raum als „Sir Roger“ verbreiteten Tanz, der von einem Dorfbewohner ins ländliche Umfeld übertragen und dort von der Bevölkerung übernommen und angeeignet wurde
6
.
Abb. 5: Tanzabbildung „Sir Roger“, ÖN 13-(4)-3, T 34
In einer anderen Feldforschungsarbeit dokumentierte Schunko eine Bauernhochzeit im Pittental in Niederösterreich. Der Kontakt zu den Gewährspersonen kam zustande, da Schunko über mehrere Jahre regelmäßig auf demselben Bauernhof seinen Urlaub verbrachte und er und seine Frau infolgedessen zur Hochzeit der Bauerstochter eingeladen wurden. Bei dieser Gelegenheit entschied er sich, nicht nur Tonbandaufnahmen, sondern auch Fotografien anzufertigen. Die Aufnahmen befinden sich heute im Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
7
(ÖAW), die Fotografien im Archiv des Österreichischen Volksliedwerkes. Zudem ist aus dieser Forschung der Artikel „Eine Bauernhochzeit im Pittental“, erschienen in der Zeitschrift „Unsere Heimat“ im Jahr 1961, hervorgegangen. In der schriftlichen Dokumentation der Hochzeit beschreibt Schunko die Bräuche vor und am Tag der Hochzeit und dokumentiert die traditionellen Sprüche und die gesungenen Lieder
8
.
Musikanten
Brautpaar
Im Niederösterreichischen Volksliedarchiv der Volkskultur Niederösterreich befinden sich 1.600 Instrumentalmelodien und über 400 Nummern Volkslied und Volkspoesie, die von Franz Schunko aufgezeichnet wurden
9
. Zudem produzierte er Tondokumentationen und Filme in Zusammenarbeit mit dem Phonogrammarchiv der ÖAW, der Österreichischen Phonothek, der Bundesstaatlichen Hauptstelle für Lichtbild und Bildungsfilm und dem Institut für Volksmusikforschung an der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw)
10
.
Der Bewahrer
Nachdem sich Franz Schunko im Volksmusikbereich als Feldforscher einen Namen gemacht hatte, wurde er 1958 vom Bundesminister für Unterricht zum ehrenamtlichen Leiter des Volksliedarchives für Wien und Niederösterreich berufen, aus welchem 1991 formell, 1999 dann auch räumlich
11
das heutige Wiener Volksliedarchiv und Niederösterreichische Volksliedarchiv hervorgingen. Schunko war es, so schrieb er, seit Beginn seiner Tätigkeiten im Volksliedarchiv wichtig, der Zeit entsprechend modernste Mittel zur Dokumentation zu verwenden. Neben einer Schallplattensammlung legte er auch ein Tonbandarchiv an, für welches er zunächst mit dem Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, dann selbstständig, Aufnahmen anfertigte. Auch stellte er Mikrofilmkopien handschriftlicher Liedaufzeichnungen aus den Heimatmuseen in Wien und Niederösterreich her
12
. Zu den Nutzer*innen der Archivmaterialien gehörten einerseits Lehrende und Studierende, denen Franz Schunko mit Beratung und Bereitstellung von Materialien für Hausarbeiten und Dissertationen half, andererseits auch Journalist*innen, Rundfunkleute und Musiker*innen, die er bei ihren Recherchen unterstützte
13
.
Abb. 8: Mrs. W. A. Hargrave, USA, und Franz Schunko sitzen vor einem Tonbandaufnahmegerät im Schneebergdörfel am 29.7.1960 bei der 13. Jahreskonferenz des IFMC, ÖN 13-(4)-3, A 21,2
Schunko war aber auch bemüht, das Archiv nach außen hin zu präsentieren. In seiner Funktion als Archivleiter war er Initiator und Mitgestalter der Ausstellung „Das Volkslied in Niederösterreich“, die im Jahr 1964 in Wien und mehreren anderen Städten in Österreich gezeigt wurde. Anhand von Bildern, Büchern, Originalaufzeichnungen, Notendrucken, Musikinstrumenten und weiteren Exponaten zeigte die Ausstellung die Entwicklung der Volksliedforschung in Niederösterreich und legte dabei besonderen Wert auf die Leistungen des Arbeitsausschusses für Wien und Niederösterreich des Österreichischen Volksliedwerkes
14
. In einem Beitrag für die Sendung „Niederösterreichische Heimatkunde“ mit dem Titel „Lebendiges Volksliedarchiv“ verfasste Schunko das vorgetragene Manuskript und spricht auch selbst über die Geschichte und Praxis der Volksmusikforschung. So sagt er:
„Nun kurz noch eine Frage: Wozu das alles? Durch das reiche Sammelgut, das bis in die Zeit um 1800 zurückgeht, ist nicht nur eine Uebersicht über die Verbreitung einzelner Lieder möglich, es lässt sich auch das Auftauchen, Verschwinden oder Beibehalten von Liedern im Laufe der Zeit feststellen. Neben der wissenschaftlichen Auswertung des Materials soll es aber vor allem der Pflege des Volksliedes und der Volksmusik dienen.“
15
Abb. 9: Franz Schunko bei Feldforschungsarbeiten mit einer Gewährsperson in Grimmenstein 1959, ÖN 13-(4)-3, A 022,1
Für die aktive Pflege von Volkstänzen und Bräuchen engagierte sich Schunko insbesondere durch die Mitgründung der Arbeitsgemeinschaft der Wiener Volkstanzgruppe und der Bundesarbeitsgemeinschaft „Österreichischer Volkstanz“, die bis heute bestehen
16
.
Über die Autorin:
Teresa Hellweger BA ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Archiv des Österreichischen Volksliedwerkes der Österreichischen Nationalbibliothek.
Abbildungen
Titelbild: Franz Schunko nimmt zwei Gewährspersonen mit einem Tonbandgerät in Petersbaumgarten auf, Katalogdatensatz [
https://search.onb.ac.at/permalink/f/sb7jht/ONB_dabis_vlwgt/1A08FFDD-0EC-0EFFD-000014A9-1A0804AD
]
Abb. 1: Postkarte an Kotek [
https://volksmusikdatenbank.at/POOL-VLWX-TIT-116847.html
]
Abb. 2: Katalogdatensatz [
https://search.onb.ac.at/permalink/f/sb7jht/ONB_dabis_vlwgt/1A08FFC7-07A-0EC2A-000014A9-1A0804AD
]
Abb. 3: Katalogdatensatz [
https://volksmusikdatenbank.at/POOL-VLWX-TIT-116854.html
]
Abb. 4: Katalogdatensatz [
https://volksmusikdatenbank.at/POOL-VLWX-TIT-116854.html
]
Abb. 5: Katalogdatensatz [
https://volksmusikdatenbank.at/POOL-VLWX-TIT-116854.html
]
Abb. 6: Katalogdatensatz [
https://search.onb.ac.at/permalink/f/sb7jht/ONB_dabis_vlwgt/1A090016-114-0F99B-000014A9-1A0804AD
]
Abb. 7: Katalogdatensatz [
https://search.onb.ac.at/permalink/f/sb7jht/ONB_dabis_vlwgt/1A090016-0FE-0F99A-000014A9-1A0804AD
]
Abb. 8: Katalogdatensatz [
https://search.onb.ac.at/permalink/f/sb7jht/ONB_dabis_vlwgt/1A08FFDF-0B5-0F04E-000014A9-1A0804AD
]
Abb. 9: Katalogdatensatz [
https://search.onb.ac.at/permalink/f/sb7jht/ONB_dabis_vlwgt/1A08FFDD-103-0EFFE-000014A9-1A0804AD
]
Fußnoten
1
Volkslied und Volksmusik heute 5, Katalogdatensatz [
https://search.onb.ac.at/permalink/f/sb7jht/ONB_dabis_vlwgt/1A090381-1C2-18D63-000014A9-1A0804AD
]
2
PM Franz Schunko [
https://search.onb.ac.at/permalink/f/sb7jht/ONB_dabis_vlwgt/2EB84E8C-059-000E6-00014215-33E833C1
]
3
ÖN 13-(4)-3, T 07 [
https://volksmusikdatenbank.at/POOL-VLWX-TIT-116854.html
]
4
ÖN 13-(4)-3, T 07 [
https://volksmusikdatenbank.at/POOL-VLWX-TIT-116854.html
]
5
Schunko, Franz (1960): Ein "Sir Roger" aus der Buckligen Welt, Niederösterreich, in: Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerkes, Jg. 9, S. 93-100.
6
ÖN 13-(4)-3, T 34 [
https://volksmusikdatenbank.at/POOL-VLWX-TIT-116854.html
]
7
Instrumentalstücke auf der Bauernhochzeit [
https://catalog.phonogrammarchiv.at/sessions.php?id_sessions=9356&action=view&sortieren=signatur&vonBis=0-9
]
8
ÖN 13-(4)-3, V 11,04 [
https://volksmusikdatenbank.at/POOL-VLWX-TIT-116855.html
]
9
Vgl. Herbert Rathner (1976): Franz Schunko, in: Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerkes, Bd. 25, S. 146ff.
10
https://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_s/schunko_franz.xml
(Zugriff am 27.03.2026)
11
Gamsjäger, Bernhard (2019): Vom Volksliedwerk zur Volkskultur Niederösterreich (1945-2018), in: Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerkes, Bd. 67/68, S. 174-183.
12
ÖN 13-(4)-3, T 34 [
https://volksmusikdatenbank.at/POOL-VLWX-TIT-116854.html
]
13
PM Franz Schunko [
https://search.onb.ac.at/permalink/f/sb7jht/ONB_dabis_vlwgt/2EB84E8C-059-000E6-00014215-33E833C1
]
14
ÖN 13-(4)-3, L 44 [
https://volksmusikdatenbank.at/POOL-VLWX-TIT-116853.html
]
15
ÖN 13-(4)-3, L 11,03 [
https://volksmusikdatenbank.at/POOL-VLWX-TIT-116853.html
]
16
PM Franz Schunko [
https://search.onb.ac.at/permalink/f/sb7jht/ONB_dabis_vlwgt/2EB84E8C-059-000E6-00014215-33E833C1
]
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Autorin: Teresa Hellweger
„Ein Forscher der eine Gegend zum ersten Mal besucht und Brauchtum dort erleben und aufzeichnen will, muss sich vorerst eingewöhnen, mit allem vertraut machen und oft auch die Mundart verstehen lernen. Während dieser so genannten Initialphase, die manchmal länger dauern kann, soll man nicht Filmen. Hier sind andere Methoden, z.B. Protokollierung, Tonband oder Fotokamera besser.“
1
So äußerte sich Franz Schunko (1915–1976) in einem Vortrag auf der Strobler Tagung des Österreichischen Volksliedwerkes 1973 zur ethnografischen Feldforschung. Der damals knapp 60-Jährige wusste, wovon er sprach. Von dem Wissen und den Leistungen Franz Schunkos zum Thema Sammlung und Dokumentation von Volksmusik und -brauch sprechen seine zahlreichen Aufzeichnungen.
Der Lehrer
Dabei ging der berufliche Weg Schunkos zunächst in eine andere Richtung. Anfänglich arbeitete er als engagierter Lehrer und Hauptschuldirektor in Wien. Für sein pädagogisches Wirken wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen durch den Stadtschulrat für Wien geehrt. Das Interesse für traditionelle Tänze und Lieder, das Schunko bereits von seinem Großvater vermittelt bekommen hatte, wuchs während seiner Ausbildung weiter und wurde ab 1935 durch den Volkstanzforscher Raimund Zoder (1882–1963) gefördert. Nach dem ersten Weltkrieg kamen zu seinen Mentoren der Volksliedpfleger Georg Kotek (1889–1977) im Wiener Volksgesang-Verein sowie der Volkskundler Richard Wolfram (1901–1995), dessen Vorlesungen Schunko vier Semester lang besuchte, hinzu
2
. Mit Kotek verband Schunko später eine enge Freundschaft, wie die zahlreichen Postkarten an ihn belegen.
/
Abb. 1: Postkarte an Kotek, ÖN 13-(2)-8 Biografien/Biografisches Korrespondenzen L-Z
Abb. 1: Postkarte an Kotek, ÖN 13-(2)-8 Biografien/Biografisches Korrespondenzen L-Z
Abb. 2: Dr. Georg Kotek, Dozent Dr. Graf und Franz Schunko am 11. Dezember 1959 in Michelbach, ÖN 13-(4)-3, A 024,2
Dass seine Tätigkeit als Lehrer ihn maßgeblich geprägt hatte, zeigen auch seine Forschungsarbeiten zum Thema „Volkstanz und Schule“. In einem Konvolut im Kryptonachlass Franz Schunkos im Archiv des Österreichischen Volksliedwerkes finden sich neben Typoskripten von Forschungsartikeln und den abgedruckten Beiträgen auch Kinderzeichnungen, die traditionelle Tänze zeigen.
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Der Sammler und Forscher
Beflügelt durch den Kontakt zu Wolfram, Kotek und Zoder begann Franz Schunko 1936 mit seinen ersten Feldforschungen. Seine Beobachtungen und Erkenntnisse dokumentierte er anhand von Beschreibungen, Notenaufzeichnungen, aber auch Fotografien und Tondokumenten und veröffentlichte zahlreiche Artikel in verschiedenen Fachpublikationen.
Tanzbeschreibung
Noten
Noten
Schunko war bei seinen Feldforschungsarbeiten auch stets in engem Kontakt mit den Gewährspersonen, die ihn in ihre Lieder, Tänze und Bräuche einführten. 1957 zeichnete er einen „Sir Roger“ in Kaltenberg in Niederösterreich auf, der von der Bevölkerung „Scharutscha“ genannt wurde. Nachdem er lange gesucht hatte, traf er schließlich auf einem Kirchtag einen bereits älteren Mann, der ihm als Gewährsperson diente. Schunko bestand darauf, den Tanz zunächst selbst zu lernen und mitzutanzen, bevor er ihn in Form von Text und bildlicher Veranschaulichung aufzeichnete
4
. Aus dieser Tanzdokumentation folgte ein Artikel im Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerkes
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und der erste Dokumentartanztonfilm Österreichs. Die Aufzeichnung dokumentiert einen ursprünglich im städtischen Raum als „Sir Roger“ verbreiteten Tanz, der von einem Dorfbewohner ins ländliche Umfeld übertragen und dort von der Bevölkerung übernommen und angeeignet wurde
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Abb. 5: Tanzabbildung „Sir Roger“, ÖN 13-(4)-3, T 34
In einer anderen Feldforschungsarbeit dokumentierte Schunko eine Bauernhochzeit im Pittental in Niederösterreich. Der Kontakt zu den Gewährspersonen kam zustande, da Schunko über mehrere Jahre regelmäßig auf demselben Bauernhof seinen Urlaub verbrachte und er und seine Frau infolgedessen zur Hochzeit der Bauerstochter eingeladen wurden. Bei dieser Gelegenheit entschied er sich, nicht nur Tonbandaufnahmen, sondern auch Fotografien anzufertigen. Die Aufnahmen befinden sich heute im Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
7
(ÖAW), die Fotografien im Archiv des Österreichischen Volksliedwerkes. Zudem ist aus dieser Forschung der Artikel „Eine Bauernhochzeit im Pittental“, erschienen in der Zeitschrift „Unsere Heimat“ im Jahr 1961, hervorgegangen. In der schriftlichen Dokumentation der Hochzeit beschreibt Schunko die Bräuche vor und am Tag der Hochzeit und dokumentiert die traditionellen Sprüche und die gesungenen Lieder
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Musikanten
Brautpaar
Im Niederösterreichischen Volksliedarchiv der Volkskultur Niederösterreich befinden sich 1.600 Instrumentalmelodien und über 400 Nummern Volkslied und Volkspoesie, die von Franz Schunko aufgezeichnet wurden
9
. Zudem produzierte er Tondokumentationen und Filme in Zusammenarbeit mit dem Phonogrammarchiv der ÖAW, der Österreichischen Phonothek, der Bundesstaatlichen Hauptstelle für Lichtbild und Bildungsfilm und dem Institut für Volksmusikforschung an der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw)
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Der Bewahrer
Nachdem sich Franz Schunko im Volksmusikbereich als Feldforscher einen Namen gemacht hatte, wurde er 1958 vom Bundesminister für Unterricht zum ehrenamtlichen Leiter des Volksliedarchives für Wien und Niederösterreich berufen, aus welchem 1991 formell, 1999 dann auch räumlich
11
das heutige Wiener Volksliedarchiv und Niederösterreichische Volksliedarchiv hervorgingen. Schunko war es, so schrieb er, seit Beginn seiner Tätigkeiten im Volksliedarchiv wichtig, der Zeit entsprechend modernste Mittel zur Dokumentation zu verwenden. Neben einer Schallplattensammlung legte er auch ein Tonbandarchiv an, für welches er zunächst mit dem Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, dann selbstständig, Aufnahmen anfertigte. Auch stellte er Mikrofilmkopien handschriftlicher Liedaufzeichnungen aus den Heimatmuseen in Wien und Niederösterreich her
12
. Zu den Nutzer*innen der Archivmaterialien gehörten einerseits Lehrende und Studierende, denen Franz Schunko mit Beratung und Bereitstellung von Materialien für Hausarbeiten und Dissertationen half, andererseits auch Journalist*innen, Rundfunkleute und Musiker*innen, die er bei ihren Recherchen unterstützte
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Abb. 8: Mrs. W. A. Hargrave, USA, und Franz Schunko sitzen vor einem Tonbandaufnahmegerät im Schneebergdörfel am 29.7.1960 bei der 13. Jahreskonferenz des IFMC, ÖN 13-(4)-3, A 21,2
Schunko war aber auch bemüht, das Archiv nach außen hin zu präsentieren. In seiner Funktion als Archivleiter war er Initiator und Mitgestalter der Ausstellung „Das Volkslied in Niederösterreich“, die im Jahr 1964 in Wien und mehreren anderen Städten in Österreich gezeigt wurde. Anhand von Bildern, Büchern, Originalaufzeichnungen, Notendrucken, Musikinstrumenten und weiteren Exponaten zeigte die Ausstellung die Entwicklung der Volksliedforschung in Niederösterreich und legte dabei besonderen Wert auf die Leistungen des Arbeitsausschusses für Wien und Niederösterreich des Österreichischen Volksliedwerkes
14
. In einem Beitrag für die Sendung „Niederösterreichische Heimatkunde“ mit dem Titel „Lebendiges Volksliedarchiv“ verfasste Schunko das vorgetragene Manuskript und spricht auch selbst über die Geschichte und Praxis der Volksmusikforschung. So sagt er:
„Nun kurz noch eine Frage: Wozu das alles? Durch das reiche Sammelgut, das bis in die Zeit um 1800 zurückgeht, ist nicht nur eine Uebersicht über die Verbreitung einzelner Lieder möglich, es lässt sich auch das Auftauchen, Verschwinden oder Beibehalten von Liedern im Laufe der Zeit feststellen. Neben der wissenschaftlichen Auswertung des Materials soll es aber vor allem der Pflege des Volksliedes und der Volksmusik dienen.“
15
Abb. 9: Franz Schunko bei Feldforschungsarbeiten mit einer Gewährsperson in Grimmenstein 1959, ÖN 13-(4)-3, A 022,1
Für die aktive Pflege von Volkstänzen und Bräuchen engagierte sich Schunko insbesondere durch die Mitgründung der Arbeitsgemeinschaft der Wiener Volkstanzgruppe und der Bundesarbeitsgemeinschaft „Österreichischer Volkstanz“, die bis heute bestehen
16
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Über die Autorin:
Teresa Hellweger BA ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Archiv des Österreichischen Volksliedwerkes der Österreichischen Nationalbibliothek.
Abbildungen
Titelbild: Franz Schunko nimmt zwei Gewährspersonen mit einem Tonbandgerät in Petersbaumgarten auf, Katalogdatensatz [
https://search.onb.ac.at/permalink/f/sb7jht/ONB_dabis_vlwgt/1A08FFDD-0EC-0EFFD-000014A9-1A0804AD
]
Abb. 1: Postkarte an Kotek [
https://volksmusikdatenbank.at/POOL-VLWX-TIT-116847.html
]
Abb. 2: Katalogdatensatz [
https://search.onb.ac.at/permalink/f/sb7jht/ONB_dabis_vlwgt/1A08FFC7-07A-0EC2A-000014A9-1A0804AD
]
Abb. 3: Katalogdatensatz [
https://volksmusikdatenbank.at/POOL-VLWX-TIT-116854.html
]
Abb. 4: Katalogdatensatz [
https://volksmusikdatenbank.at/POOL-VLWX-TIT-116854.html
]
Abb. 5: Katalogdatensatz [
https://volksmusikdatenbank.at/POOL-VLWX-TIT-116854.html
]
Abb. 6: Katalogdatensatz [
https://search.onb.ac.at/permalink/f/sb7jht/ONB_dabis_vlwgt/1A090016-114-0F99B-000014A9-1A0804AD
]
Abb. 7: Katalogdatensatz [
https://search.onb.ac.at/permalink/f/sb7jht/ONB_dabis_vlwgt/1A090016-0FE-0F99A-000014A9-1A0804AD
]
Abb. 8: Katalogdatensatz [
https://search.onb.ac.at/permalink/f/sb7jht/ONB_dabis_vlwgt/1A08FFDF-0B5-0F04E-000014A9-1A0804AD
]
Abb. 9: Katalogdatensatz [
https://search.onb.ac.at/permalink/f/sb7jht/ONB_dabis_vlwgt/1A08FFDD-103-0EFFE-000014A9-1A0804AD
]
Fußnoten
1
Volkslied und Volksmusik heute 5, Katalogdatensatz [
https://search.onb.ac.at/permalink/f/sb7jht/ONB_dabis_vlwgt/1A090381-1C2-18D63-000014A9-1A0804AD
]
2
PM Franz Schunko [
https://search.onb.ac.at/permalink/f/sb7jht/ONB_dabis_vlwgt/2EB84E8C-059-000E6-00014215-33E833C1
]
3
ÖN 13-(4)-3, T 07 [
https://volksmusikdatenbank.at/POOL-VLWX-TIT-116854.html
]
4
ÖN 13-(4)-3, T 07 [
https://volksmusikdatenbank.at/POOL-VLWX-TIT-116854.html
]
5
Schunko, Franz (1960): Ein "Sir Roger" aus der Buckligen Welt, Niederösterreich, in: Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerkes, Jg. 9, S. 93-100.
6
ÖN 13-(4)-3, T 34 [
https://volksmusikdatenbank.at/POOL-VLWX-TIT-116854.html
]
7
Instrumentalstücke auf der Bauernhochzeit [
https://catalog.phonogrammarchiv.at/sessions.php?id_sessions=9356&action=view&sortieren=signatur&vonBis=0-9
]
8
ÖN 13-(4)-3, V 11,04 [
https://volksmusikdatenbank.at/POOL-VLWX-TIT-116855.html
]
9
Vgl. Herbert Rathner (1976): Franz Schunko, in: Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerkes, Bd. 25, S. 146ff.
10
https://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_s/schunko_franz.xml
(Zugriff am 27.03.2026)
11
Gamsjäger, Bernhard (2019): Vom Volksliedwerk zur Volkskultur Niederösterreich (1945-2018), in: Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerkes, Bd. 67/68, S. 174-183.
12
ÖN 13-(4)-3, T 34 [
https://volksmusikdatenbank.at/POOL-VLWX-TIT-116854.html
]
13
PM Franz Schunko [
https://search.onb.ac.at/permalink/f/sb7jht/ONB_dabis_vlwgt/2EB84E8C-059-000E6-00014215-33E833C1
]
14
ÖN 13-(4)-3, L 44 [
https://volksmusikdatenbank.at/POOL-VLWX-TIT-116853.html
]
15
ÖN 13-(4)-3, L 11,03 [
https://volksmusikdatenbank.at/POOL-VLWX-TIT-116853.html
]
16
PM Franz Schunko [
https://search.onb.ac.at/permalink/f/sb7jht/ONB_dabis_vlwgt/2EB84E8C-059-000E6-00014215-33E833C1
]
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