Hans Gross Kriminalmuseum: Virtuelle Sammlung
Source: https://gams.uni-graz.at/context:km
Archived: 2026-04-23 15:31
Hans Gross Kriminalmuseum: Virtuelle Sammlung
Das Museum der etwas anderen Art
1895 eröffnete der Jurist Hans Gross (1847-1915) eine Sammlung bestehend aus "corpora
delicti" als "Criminal-Museum am Landesgericht für Strafsachen" in Graz. Die
ursprüngliche Lehrmittelsammlung ermöglichte Studenten, Juristen und Kriminalbeamten
eine Ausbildung an Hand von Gegenständen dokumentierter Kriminalfälle. Neben
Waffen, Projektilen und Giftstoffen vervollständigten auch tierische sowie menschliche
Präparate (z.B. zertrümmerte Knochen und Blutspuren) den Fundus. Dieser vielschichtige
Sammlungsbestand ist nun erstmals im virtuellen Raum verfügbar.
Ein für die Sammlung besonders charakteristisches Objekt ist der sogenannte
Tatortkoffer. Dieser beinhaltet Gegenstände, mit denen Hans Gross "akribische
Untersuchungen" an Tatorten durchführte. Auf diese Weise erweiterte Gross methodisch die
Aufklärungsart von Verbrechen und gilt auch daher als Begründer der Kriminalistik.
Zusätzlich führt ein im Rahmen eines Studierendenprojektes erarbeiteter virtueller
Rundgang auf eine Reise durch den Bestand des Kriminalmuseums, der mit dem Themenbereich
"Wilderertum" in Beziehung steht. Damit wird ein über die Einzelobjektpräsentation
hinausgehender Zugang zu einem Teilbestand geschaffen.
Virtueller Rundgang
Bestand
Wildererprojekt
Tatortkoffer
Kategorien
Museum
Das Museum der etwas anderen Art
1895 eröffnete der Jurist Hans Gross (1847-1915) eine Sammlung bestehend aus "corpora
delicti" als "Criminal-Museum am Landesgericht für Strafsachen" in Graz. Die
ursprüngliche Lehrmittelsammlung ermöglichte Studenten, Juristen und Kriminalbeamten
eine Ausbildung an Hand von Gegenständen dokumentierter Kriminalfälle. Neben
Waffen, Projektilen und Giftstoffen vervollständigten auch tierische sowie menschliche
Präparate (z.B. zertrümmerte Knochen und Blutspuren) den Fundus. Dieser vielschichtige
Sammlungsbestand ist nun erstmals im virtuellen Raum verfügbar.
Ein für die Sammlung besonders charakteristisches Objekt ist der sogenannte
Tatortkoffer. Dieser beinhaltet Gegenstände, mit denen Hans Gross "akribische
Untersuchungen" an Tatorten durchführte. Auf diese Weise erweiterte Gross methodisch die
Aufklärungsart von Verbrechen und gilt auch daher als Begründer der Kriminalistik.
Zusätzlich führt ein im Rahmen eines Studierendenprojektes erarbeiteter virtueller
Rundgang auf eine Reise durch den Bestand des Kriminalmuseums, der mit dem Themenbereich
"Wilderertum" in Beziehung steht. Damit wird ein über die Einzelobjektpräsentation
hinausgehender Zugang zu einem Teilbestand geschaffen.
Virtueller Rundgang
Bestand
Wildererprojekt
Tatortkoffer
Kategorien
Museum