Papers by Boris Roman Gibhardt
„Rhythmical Presentness. On the ‚rhythmology’ of perception. Maldiney – Cézanne – Rilke”, in: Aesthetic Temporalities Today: Present, Presentness, hg. v. Gabriele Genge, Ludger Schwarte u. Angela Stercken, Bielefeld: Transcript/New York: Columbia University Press 2020, pp. 129–142. , 2020
Boris Roman Gibhardt/Johannes Grave: Lemma Rhythmus, in: Formen der Zeit. Ein Wörterbuch der ästhetischen Eigenzeiten, hg. v. Michael Gamper, Helmut Hühn u. Steffen Richter: Wehrhahn Verlag, S. 314-323, Hannov, 2020
De l’Allemagne. De Friedrich à Beckmann, exhibition catalogue Musée du Louvre, Paris 2013, pp. 348-357, 2013
De l’Allemagne. De Friedrich à Beckmann, exhibition catalogue Musée du Louvre, Paris 2013, pp. 162-167., 2013
Lexikon der Revolutionsikonographie in der deutschen Druckgraphik 1789-1889, ed. Wolfgang Cilleßen, Rolf Reichardt & Martin Miersch, Münster, pp. 2067-2083, 2017
Präsenz und Evidenz fremder Dinge im Europa des 18. Jahrhunderts, ed. Birgit Neumann, Göttingen, pp. 497-511, 2015
Etudes Germaniques, 67, vol. 4, pp. 631-652, 2013
Die Farben der Klassik, ed. Martin Dönike, Jutta Müller-Tamm & Bénédicte Savoy, Göttingen, pp. 73-91, 2016
Études Germaniques, 3, 2015, pp. 393-408, 2015
Arbeit und Müßiggang in der Romantik, ed. Thorsten Unger, Claudia Lillige & Björn Weyand, Paderborn, pp. 157-170, 2016
Aura zwischen Kunstwerk und ‘absoluter Ware’. Schauobjekte in Kunst und Medien um 1800“, in: The Challenge of the Object / Die Herausforderung des Objekts, ed. Ulrich Großmann & Petra Krutisch, Nuremberg 2014, pp. 891-895., 2014
Der Beitrag geht den historischen Belege nach, an denen die veränderte Wahrnehmung, die Benjamin im genannten Aufsatz zunächst als »Verfall« zu fassen sucht, in neuem Licht aufgezeigt werden kann. Denn die gängige Sicht, dass Benjamin eine grundsätzliche Dichotomie von auratisch-originaler und rein technischer Kunst aufgestellt habe, bedarf der Ergänzung. Hierfür finden sich in Benjamins Schriften selbst viele Hinweise. Der Beitrag zeichnet darüber hinaus historisch und ästhetikgeschichtlich die Wende von der Aura als Eigenschaft eines als gegenwärtig erfahrenen Objekts zugunsten eines raumzeitlichen Erfahrungsmodus des Subjekts nach. Den Deutungen von Präsenz als einem Erscheinenden, Unverfügbaren, Sich Gebenden wird mit Benjamin entgegengehalten, dass sich ihre ästhetische Lust gerade umgekehrt einer hedonistisch kontrollierten konsumorientierten Versuchsanordnung verdanken kann. Das Moment des Benutzens und Konsumierens ist dabei gerade nicht, wie oft angenommen, das Gegenteil der von Benjamin im Kunstwerk-Aufsatz formulierten Aura als der »einmaligen Erscheinung einer Ferne, so nah sie sein mag«, vielmehr arbeitet es der Präsenz und ästhetischen Teilhabe zu. Benjamin geht damit über eine pauschale Ideologiekritik hinaus und weist einem adäquaten Umgang mit populären und kommerziellen (Kunst-) Formen den Weg.
Configuring Poetic Time: Figures of Movement and Perception in Marcel Proust’s À la recherche du temps perdu“, in: Vision in Movement. Streams of Sensation and Configurations of Time, ed. Michael Zimmermann, Zurich: Diaphanes 2016, pp. 361-374., 2016
Books by Boris Roman Gibhardt
ed. (co-ed. Julie Ramos) Paris Classiques Garnier , 2013
ed. (co-ed. Johannes Grave), Wehrhahn Verlag Hannover, 2018
Deutscher Kunstverlag Berlin, 2011