Christlich Demokratische Union Deutschlands – Wikipedia
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CDU
CDU
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CDU (Begriffsklärung)
aufgeführt.
Christlich Demokratische Union Deutschlands
Partei
vorsitzender
Friedrich Merz
General
sekretär
Carsten Linnemann
Christina Stumpp
(Stellvertreterin)
Stell
vertretende Vorsitzende
Silvia Breher
Ines Claus
Andreas Jung
Karl-Josef Laumann
Karin Prien
Michael Kretschmer
Bundes
geschäfts
führer
Marco Melle
Bundes
schatz
meisterin
Franziska Hoppermann
Gründung
26.
Juni
1945
bzw.
20. bis 22.
Oktober 1950
(1. Bundesparteitag)
Gründungs
ort
Berlin
und
Rheinland
bzw.
Goslar
Haupt
sitz
Konrad-Adenauer-Haus
Klingelhöferstraße
10785
Berlin
Jugend
organisation
Junge Union
Parteinahe Stiftung
Konrad-Adenauer-Stiftung
Aus
richtung
Christdemokratie
Konservatismus
Wirtschaftsliberalismus
Pro-Europäismus
Soziale Marktwirtschaft
Föderalismus
Farbe(n)
Schwarz
(Parteilogo)
Cadenabbia
“-
Türkis
Rhöndorf
“-
Blau
„Union“-
Gold
Bundestagssitze
164/630
Sitze in Landtagen
533/1891
Staatliche Zuschüsse
57.791.420,59 Euro
(2025)
Mitglieder
zahl
356.769
(Stand: 31. Dezember 2025)
Mindest
alter
16 Jahre
Durch
schnitts
alter
60,8
Jahre
(Stand: Dezember 2021)
Frauen
anteil
26,6
Prozent
(Stand: Dezember 2021)
Nationale Verbindungen
CDU/CSU
Internationale Verbindungen
Zentristisch Demokratische Internationale
(CDI-IDC) und
Internationale Demokratische Union
(IDU)
Europaabgeordnete
23/96
Europapartei
Europäische Volkspartei
(EVP)
EP-Fraktion
Europäische Volkspartei
(EVP)
Website
www.cdu.de
Die
Christlich Demokratische Union Deutschlands
CDU
) ist eine zwischen 1945 und 1950 gegründete,
christdemokratische
konservative
und
wirtschaftsliberale
Sammlungs
-)
Partei in Deutschland
. Sie wird im
politischen Spektrum
mitte-rechts
verortet.
Im Verbund mit ihrer
Schwesterpartei
, der
Christlich-Sozialen Union
(CSU), wird die nach Mitgliedern größte deutsche Partei (Stand 2024) auch als „
Union
“ bezeichnet. Die CDU tritt in allen
Bundesländern
mit Ausnahme
Bayerns
zur Wahl an, die CSU wiederum ausschließlich dort. Beide Parteien bilden im
Bundestag
eine
Fraktionsgemeinschaft
, die
CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Die CDU wurde unmittelbar nach dem
Zweiten Weltkrieg
1945 und in einem zweiten Anlauf mit dem ersten Bundesparteitag 1950 als
überkonfessionell
christliche Partei gegründet. Sie grenzte sich dadurch von der
katholisch
geprägten
Zentrumspartei
ab, die christdemokratische Werte durch die
Weimarer Republik
hindurch verkörpert hatte. Die weltanschaulichen Wurzeln der CDU sind die
katholische Soziallehre
, der Konservatismus und der
Ordoliberalismus
Auf
Bundesebene
war die Union insgesamt länger in Regierungsverantwortung als jede andere deutsche Partei seit Gründung der
Bundesrepublik
. Über die längste Zeit koalierte die CDU neben der CSU mit der
Freien Demokratischen Partei
(FDP) in
schwarz-gelben Koalitionen
oder mit der
Sozialdemokratischen Partei Deutschlands
(SPD) in
schwarz-roten Koalitionen
. Seit 2025 stellt die CDU mit
Friedrich Merz
den
Bundeskanzler
. Die weiteren Bundeskanzler, welche der CDU angehören bzw. angehört haben, sind
Konrad Adenauer
(1949–1963),
Ludwig Erhard
(1963–1966),
Kurt Georg Kiesinger
(1966–1969),
Helmut Kohl
(1982–1998) und
Angela Merkel
(2005–2021). Dabei stellen Kohl und Merkel mit jeweils 16 Jahren an der Spitze der
deutschen Bundesregierung
den Rekord für die längste Amtszeit deutscher Bundeskanzler. In den Jahren 1969–1982, 1998–2005 und 2021–2025 führten die Unionsparteien die
parlamentarische
Opposition
an.
Die CDU ist zusätzlich in allen Bundesländern, in denen sie antritt, im
Landesparlament
vertreten. Derzeit beteiligt sie sich in neun
Ländern
an der jeweiligen
Landesregierung
, in sieben stellt sie den
Ministerpräsidenten
Neben der SPD auf der
linken
Seite gilt die konservative CDU als eine der beiden großen
Volksparteien
der Nachkriegsgeschichte. 2008 wurde die CDU erstmals die
mitgliederstärkste Partei in Deutschland
Profil
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Das
Konrad-Adenauer-Haus
in Berlin
Tradition
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Seit ihrer Gründung steht die CDU Menschen aller christlichen Konfessionen und auch Nichtchristen offen. Dass sich die CDU ausdrücklich als christlich bezeichnet, beruht auf dem Entschluss der Partei, sich dem christlichen Menschenbild ausdrücklich verpflichtet zu erklären. Bei der Parteigründung im Jahr 1945 war zudem die Überwindung des politischen Gegensatzes zwischen Katholiken und Protestanten ein Hauptmotiv für die Aufnahme des Adjektivs „christlich“ in den Parteinamen. Oft wird die CDU als eine Nachfolgerin der katholisch orientierten
Zentrumspartei
genannt.
Sie sieht sich selbst als Partei der
Mitte
mit einem Angebot für die gesamte Bevölkerung.
„Nach christlichem Verständnis sind Mensch, Natur und Umwelt Schöpfung Gottes“, heißt es im
CDU-Grundsatzprogramm aus dem Jahr 2007
Gott habe den Menschen
nach seinem Bilde geschaffen
, woraus sich die
Würde
des Menschen als schützenswertes Gut ableite.
10
Die natürliche Umwelt wird als
Schöpfung
angesehen, über die der Mensch nicht frei verfügen dürfe, sondern die ihm von Gott zur Bewahrung anvertraut worden sei.
11
Die CDU setzt sich für eine Verankerung des
Gottesbezuges
in der Charta der Europäischen Union,
12
für die Bewahrung christlicher Symbole im öffentlichen Raum und die Beibehaltung christlicher Feiertage ein.
13
Mit politischen Äußerungen der beiden großen Kirchen lassen sich Gemeinsamkeiten (etwa in Bezug auf die an der
christlichen Soziallehre
orientierte
Sozialpolitik
oder die Ablehnung von
Sterbehilfe
) wie auch Unterschiede zu ihnen feststellen, bspw. bei der Haltung zu
Biotechnologie
, insbesondere
Genom
forschung
, oder in Fragen des
Asylrechts
Grundsatzprogramme
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Folgende
Grundsatzprogramme
wurden von der CDU in der Vergangenheit beschlossen:
Parteiprogramm von Neheim-Hüsten
(1946), zeigt den Konflikt um einen „christlichen Sozialismus“ auf
Düsseldorfer Leitsätze
(1949), anlässlich der
Bundestagswahl 1949
verabschiedet, befürworten eine soziale Marktwirtschaft
Hamburger Programm
(1953)
Berliner Programm
(1968 (erste Fassung), 1971 (zweite Fassung))
Ludwigshafener Programm
(1978)
Freiheit in Verantwortung
(1994)
Freiheit und Sicherheit. Grundsätze für Deutschland
(2007)
14
: Unter dem Motto „Neue Gerechtigkeit durch mehr Freiheit“ hat die CDU im Jahr 2006 eine Debatte über ein neues Grundsatzprogramm angestoßen. In der 69-köpfigen Grundsatzprogrammkommission, die unter dem Vorsitz des damaligen CDU-Generalsekretärs
Ronald Pofalla
am 25.
April 2006 erstmals zusammentrat, waren alle Landesverbände und Vereinigungen der CDU vertreten. Der dabei erarbeitete Entwurf wurde Anfang Juli 2007 vom
CDU-Bundesvorstand
beschlossen und am 3.
Dezember 2007 auf dem Bundesparteitag in Hannover endgültig verabschiedet.
15
In Freiheit leben. Deutschland sicher in die Zukunft führen
(2024): Ab Herbst 2018, zur Zeit der Ankündigung Angela Merkels, nicht erneut für den Parteivorsitz zu kandidieren, war an einem neuen Grundsatzprogramm gearbeitet worden.
16
Es wurde schließlich am 7.
Mai 2024 vom
36. CDU-Bundesparteitag
beschlossen.
17
18
Wahlplakat zur Bundestagswahl 1949
Programmatik
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Grundsätzliche Orientierung
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Seit ihrer Gründung beruft sich die CDU auf ein
christliches
Menschenbild
. Nach dem
Parteiprogramm von Neheim-Hüsten
von 1946 sollte die „hohe Auffassung des Christentums von der Menschenwürde, vom Wert jedes einzelnen Menschen als Grundlage und Richtschnur (…) im politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben“ gelten, was sich unter anderem im „Recht auf politische und religiöse Freiheit“, in „Rechtssicherheit für jeden“, in freier Betätigung der Frauen und im Schutz von Minderheiten niederschlagen sollte.
19
Auch nach der
Präambel
des
Grundsatzprogramms von 2007
orientiert sich die CDU „am christlichen Bild vom Menschen und seiner unantastbaren Würde und davon ausgehend an den Grundwerten Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit“.
20
Wirtschaftspolitik
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Gedenkmedaille
Ludwig Erhard – Die Soziale Marktwirtschaft
Die CDU setzt sich für die
Soziale Marktwirtschaft
ein und sieht diese als einen Garant für Freiheit, Wohlstand und Sicherheit in der Zukunft an. Im Zuge der Globalisierung strebt sie nach einer internationalen Ausweitung der Sozialen Marktwirtschaft, wobei die gewonnene wirtschaftliche Freiheit den Menschen dienen solle. Insgesamt sei die CDU auf eine „wirtschaftlich vernünftige und sozial gerechte“ Politik bedacht.
Weiterhin sieht die CDU die Soziale Marktwirtschaft gleichzeitig als ein Gesellschaftsmodell an, das direkt mit einer „freiheitlichen Demokratie“ verbunden sei. Nach ihrem Grundsatz bildeten Freiheit und Verantwortung sowie Wettbewerb und Solidarität eine Einheit, die das Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell sozial machten und für
soziale Gerechtigkeit
sorgten. Die Stärke der Sozialen Marktwirtschaft begründe sich in „mehr Freiheit und Wettbewerb“. Dabei vertraue die CDU auf die „positive Gestaltungskraft freier Märkte und fairen Wettbewerbs“.
Ziel der Wirtschaftspolitik seien die Vollbeschäftigung der Bevölkerung, ein stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum sowie ein solider Haushalt. Des Weiteren strebt die CDU eine Privatisierung aller Wirtschaftsbetriebe an, die derzeit noch staatliche Beteiligung erfahren. In der Arbeitspolitik setzt die CDU auf eine „Flexibilisierung des Arbeitsmarktes“ und auf
Tarifautonomie
. Arbeitslosigkeit soll entgegengewirkt werden.
Der
Schuldenstand der öffentlichen Haushalte
müsse laut CDU entschlossen zurückgeführt werden, wobei „Schulden von heute […] Steuern von morgen“ seien. Öffentliche Investitionen dürften nur noch „über Kredite finanziert werden, die Werte bzw. Vermögen schaffen“. Die CDU verteidigte die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse. Kritiker sehen darin eine Ursache für Investitionsstau und marode Infrastruktur.
Die CDU hat mehrfach Senkungen der Körperschaftsteuer unterstützt. 2008 wurde der Satz auf 15 % reduziert. Im Koalitionsvertrag 2025 kündigten CDU/CSU und SPD weitere Senkungen ab 2028 an.
21
CDU‑Wirtschaftspolitiker wie Christian von Stetten forderten sogar eine schnellere Absenkung.
22
Die CDU setzte sich in den 1990er Jahren für die Aussetzung der Vermögenssteuer ein. Seit 1997 wird sie nicht mehr erhoben. Nach Berechnungen des Bundesfinanzministeriums und verschiedener Länderfinanzverwaltungen entgehen dem Staat dadurch jährlich Einnahmen von rund 4 bis 5 Milliarden Euro.
23
Laut einer Studie von Oxfam hat die Aussetzung der Vermögenssteuer seit 1996 zu einem kumulierten Einnahmeverlust von über 380 Milliarden Euro geführt.
24
Die taz bestätigt die Zahlen und kritisiert, dass die CDU unter Helmut Kohl die Steuer aussetzte, obwohl sie eine zentrale Einnahmequelle für öffentliche Investitionen war.
25
Kritiker argumentieren, dass die CDU damit eine stabile Einnahmequelle aufgegeben und die soziale Ungleichheit vertieft habe.
Familienpolitik
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Die CDU hat zur Förderung von Familien das Erziehungsgeld bzw. Elterngeld eingeführt. Des Weiteren wurde ein Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz seit 1996 und auf einen Krippenplatz seit 2013 unter den jeweiligen CDU-Regierungen eingeführt. Der Ausbau von
Kindergartenplätzen
soll von der Regierung bis 2021 weiter gestärkt werden. Den Familien wird kein bestimmtes Familienmodell vorgeschrieben.
26
Während des 18. Bundestages wurde auch mit ca. einem Drittel der Abgeordnetenstimmen von CDU/CSU die
gleichgeschlechtliche Ehe
beschlossen, nachdem Kanzlerin Merkel die Abstimmung als Gewissensfrage ohne Fraktionszwang bezeichnet hatte.
27
Die Abstimmung wurde daraufhin kurzfristig in der letzten Sitzungswoche der Legislaturperiode von den anderen Bundestagsfraktionen gegen den Willen der Unionsfraktion anberaumt. In den Jahren zuvor wurde die Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften, etwa in steuerrechtlicher Hinsicht, vom überwiegenden Teil der Partei nicht proaktiv forciert; progressive Gesetze kamen in aller Regel durch Kompromisse mit hier liberaler eingestellten Koalitionspartnern oder unter Druck teilweise höchstrichterlicher Urteile zustande.
Bildungspolitik
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Die CDU hielt länger als andere Parteien am dreigliedrigen
Schulsystem
fest. Sie hat sich erst 2011 offen davon verabschiedet.
28
Von 2008 bis 2013 wurden
Studiengebühren
befürwortet.
Innere Sicherheit
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Die CDU setzte sich im Wahlkampf 2017 für mehr Polizisten sowie eine stärkere Sicherung der EU-Außengrenzen ein.
29
Ein Einsatz der Bundeswehr im Inland soll laut
CDU/CSU-Bundestagsfraktion
bei „einer besonders schweren Terrorlage […] unter Führung der Polizei“ genehmigt werden können.
30
Die CDU stimmt gegen eine Kennzeichnungspflicht für die Bundespolizei, mit der Begründung, Polizeibeamte schützen zu wollen, und sieht in der Kennzeichnungspflicht eine Unterstellung von Gesetzesverstößen von Beamten.
31
32
Netzpolitik
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Im Bereich der
Netzpolitik
setzt sich die CDU für eine stärkere Regulierung und Überwachung des Internets ein und befürwortet die
Vorratsdatenspeicherung
, die sie seit Juli 2013 „Mindestspeicherfrist“ nennt.
33
Außerdem befürwortet sie
Sperrungen von Internetinhalten
und
Online-Durchsuchungen
Die CDU war als Bestandteil der
Fraktion der Europäischen Volkspartei
(EVP) an der Ausarbeitung der
EU-Richtlinie 2019/790
zur Reform des Urheberrechts im digitalen Binnenmarkt maßgeblich beteiligt.
Einwanderungspolitik
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Die CDU erwartet im Blick auf Ausländerpolitik stärkere Anstrengungen von den Migranten für mehr
Integration
, befürwortet die Förderung der deutschen Sprache unter den Einwanderern und setzt sich für eine kontrollierte
Einwanderungspolitik
ein. Ein ganzheitliches Einwanderungsgesetz mit einem
Punktesystem
ist häufiger Diskussionsgegenstand der Partei. Die
doppelte Staatsbürgerschaft
wird nur in Ausnahmefällen befürwortet. 1998/1999 organisierte die CDU gemeinsam mit der CSU eine
Unterschriftenaktion gegen die doppelte Staatsbürgerschaft
. Die Union befürwortet die Ausweisung krimineller Ausländer.
34
Außenpolitik
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Angela Merkel
und US-Präsident
Barack Obama
beim Staatsempfang in Baden-Baden, 3.
April 2009
Angela Merkel und der ehemalige
Präsident der Europäischen Kommission
José Manuel Barroso
vor dem
Brandenburger Tor
Außenpolitisch strebt sie vor allem ein intaktes Verhältnis zu den
USA
an. So warf sie im zeitlichen Umfeld des
Irak-Krieges
der damaligen
rot-grünen
Bundesregierung häufig
Antiamerikanismus
vor. Eine „ominöse Achse“ Paris-Berlin-Moskau-Peking könne nach Aussage des ehemaligen
Kanzlerkandidaten
Edmund Stoiber
(CSU) niemals die Einbindung in das westliche Bündnis ersetzen. Deutschland brauche vielmehr die USA als „Garanten von Frieden und Freiheit in der Welt“. Außerdem erklärte die CDU/CSU-Fraktion, sie werde immer solidarisch zu
Israel
stehen.
35
Europapolitik
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Die CDU versteht sich selbst als „die“ Europapartei.
36
Begründet wird dieser Anspruch mit der Europapolitik von
Konrad Adenauer
und nachfolgenden Kanzlern der Partei, sowie einer Tradition, die programmatisch auf einen europäischen
Bundesstaat
und auf die Vereinigung des
christlichen
Abendlandes
abzielte.
37
Die Bundesstaatsidee ist mit Einführung der
Binnenmarktsregulierung
und der deutschen Wiedervereinigung aber zunehmend in den Hintergrund getreten.
Eine besondere Rolle spielt für die
europapolitische
Ausrichtung der CDU noch heute Altbundeskanzler
Helmut Kohl
. Er wird in der Partei (aber auch über Partei- und Landesgrenzen hinweg) als überzeugter Europäer beschrieben, da in seiner Kanzlerschaft die europäische Integration vorangetrieben wurde, etwa durch die Vertragsabschlüsse zum
Euro
, zum Binnenmarkt oder zu
Schengen
38
Im Zuge der
Eurokrise
positioniert sich die CDU neu zur europäischen Integration, aber weniger kritisch als die bayerische Schwesterpartei CSU. Europa-Abgeordnete der Partei setzen sich für eine Fortentwicklung der Europäischen Union zu einer Europäischen Konföderation ein.
39
Die CDU-geführte Bundesregierung unter Angela Merkel setzte zwar ab 2009 stärker auf intergouvernementale Regelungen, etwa im Rahmen des
Euro-Plus-Pakts
oder der Betonung einer „
Unionsmethode
“. Auf ihrem Leipziger Parteitag 2011 in Berlin beschloss die CDU hingegen eine Positionierung, die die
Gemeinschaftsmethode
propagiert und eine politische Union nach
bundesstaatlichen
Prinzipien fordert.
40
Eine
EU
-Vollmitgliedschaft der
Türkei
hält sie für falsch. Stattdessen tritt die Partei für eine
privilegierte Partnerschaft
ein. Sie argumentiert vor allem, die Türkei verstoße häufig gegen Menschenrechte und die türkische Regierung leugne den
Völkermord an den Armeniern
des Jahres 1915 noch heute. Des Weiteren müsse die Türkei
Zypern
als souveränen Staat anerkennen, da es Grundvoraussetzung sei, dass sich die Mitglieder der EU untereinander anerkennen.
Wehrpflicht
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Im Jahr 2024 sprach sich die CDU auf ihrem Parteitag mehrheitlich für die Rückkehr der
Wehrpflicht in Deutschland
aus.
41
Als die Wehrpflicht 2011 ausgesetzt wurde, stellte sie mit
Angela Merkel
die Bundeskanzlerin.
Klima- und Umweltpolitik
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Im Bundestagswahlprogramm der CDU steht, dass die Treibhausgasneutralität bis 2045 verbindlich umgesetzt werden soll. Konkrete CO
-Preise werden nicht genannt.
42
In der Partei überwiegt die Überzeugung, die Rettung des Klimas mithilfe moderner Technik erreichen zu können und somit mit
Wirtschaftswachstum
vereinen zu können.
Degrowth
-Forderungen lehnt sie daher strikt ab. Nach Einordnung des Historikers
Dirk van Laak
ist der gesamte deutsche Konservatismus seit den 1960er Jahren geprägt von solchem „
technokratischen
Fortschrittsglauben
43
Parteipolitik
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Koalitionen
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Bevorzugter Koalitionspartner auf Bundesebene war bisher im Regelfall die
FDP
, da die CDU mit ihr vor allem in der Wirtschafts- und Steuerpolitik am meisten Gemeinsamkeiten sieht. Unterschiedliche Ansichten gibt es vor allem in der Frage der
Bürgerrechte
; insbesondere ist in diesem Zusammenhang die von der CDU befürwortete, von der FDP jedoch vehement abgelehnte Ausweitung der Videoüberwachung sowie die langfristigere Speicherung von Verbindungsdaten zu nennen. Fiel die Möglichkeit einer
schwarz-gelben Koalition
aus, wurde in der Regel eine für die jeweilige Legislaturperiode befristete
schwarz-rote Koalition
mit der
SPD
gebildet. Nach den Bundestagswahlen 2013, 2017 und 2021 waren immer auch Koalitionen mit den
Grünen
im Gespräch (2017 und 2021 als Jamaika-Koalition zusammen mit der FDP), wurden aber aus unterschiedlichen Gründen nie umgesetzt.
Auf
Landesebene
ist derzeit
Bündnis 90/Die Grünen
der häufigste Koalitionspartner der CDU – in fünf Ländern. Erstmals regierte eine
schwarz-grüne Koalition
von Mai 2008 bis November 2010 in
Hamburg
. Von 2014 bis 2023 wurde
Hessen
von CDU und Grünen gemeinsam regiert. 2023 wurde dieses Bündnis von einer CDU geführten Großen Koalition abgelöst. Zudem ist die Union seit 2016 in Baden-Württemberg „Juniorpartner“ der Grünen. Seit 2022 regieren in
Nordrhein-Westfalen
und
Schleswig-Holstein
ebenfalls Schwarz-Grüne Koalitionen. Eine sogenannte
Jamaika-Koalition
, gemeinsam mit Grünen und FDP, bestand erstmals von November 2009 bis Januar 2012 im
Saarland
, und von 2017 bis 2022 in Schleswig-Holstein. Eine sogenannte
Kenia-Koalition
, mit SPD und Grünen, regiert unter Führung der CDU in
Sachsen
, von 2016 bis 2021 auch in
Sachsen-Anhalt
, und unter Führung der SPD in
Brandenburg
. Daneben gab es in verschiedenen Ländern immer wieder auch große Koalitionen zwischen CDU und SPD. Aktuell regiert in keinem Bundesland mehr eine „klassische“ schwarz-gelbe Koalition (die letzte gab es von 2017 bis 2022 in Nordrhein-Westfalen). Auf kommunaler Ebene gab es in den letzten Jahren vor allem in großen Städten wie
Köln
Frankfurt am Main
Kiel
oder
Saarbrücken
Koalitionen mit den Grünen.
Verhältnis zur CSU
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Hauptartikel
CDU/CSU
Angela Merkel zwischen den CSU-Politikern
Ramsauer
(li.) und
zu Guttenberg
, 2008
CDU und CSU entstanden nach dem Zweiten Weltkrieg als Sammlungsbewegungen, orientiert am Leitbild des
christlichen
Menschenbildes. Zunächst schlossen sich Gruppen dezentral zusammen
– Schwerpunkte waren Köln, Berlin und München
–; daher auch der Begriff „Union“ und nicht „Partei“. Erst 1950, also nach der Wahl von Konrad Adenauer zum ersten Bundeskanzler, kam die CDU zu ihrem ersten Bundesparteitag zusammen. Die Union in Bayern beließ es bei ihrem Engagement auf Landesebene, stellte aber frühzeitig klar, dass die CSU eine Partei mit bundespolitischem Bezug sein und auf Bundesebene mit der CDU eine Einheit bilden wolle. Die beiden Unionsparteien bilden eine gemeinsame
Bundestagsfraktion
Das Verhältnis von CDU und CSU war aber nicht immer unproblematisch. Es gab in der Vergangenheit teilweise heftige Auseinandersetzungen, die ihren Höhepunkt im letztendlich nicht ausgeführten
Kreuther Trennungsbeschluss
fanden.
Teils gibt es zwischen den beiden Parteien starke Meinungsverschiedenheiten und selten auch Anfeindungen, so zuletzt im Rahmen der politischen Auseinandersetzung mit der
Flüchtlingskrise in Deutschland 2015/2016
, wo die CDU-Vorsitzende
Angela Merkel
den Satz „Wir schaffen das“ prägte, der CSU-Vorsitzende
Horst Seehofer
stattdessen aber von der CDU eine Zustimmung zu einer Obergrenze für Flüchtlinge forderte. Erstmals seit Jahren nahm Angela Merkel 2016 nicht am CSU-Parteitag als Rednerin in ihrer Funktion als CDU-Vorsitzende teil.
44
Frauenquote
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Am 8.
Juli 2020 einigte sich die Struktur- und Satzungskommission der CDU auf einen Vorschlag für eine Frauenquote für Parteiämter und Mandatsanwärter. Dieses Quotenmodell sollte ab 2021 stufenweise einen Mindestanteil Frauen in Vorstandsgremien ab der Kreisebene vorschreiben. Zunächst sollte eine 30-Prozent-Quote gelten, ab 2023 sollten 40
Prozent und ab 2025 eine von 50
Prozent vorgeschrieben sein.
45
Laut einer Befragung der
EAF Berlin
lehnte die Mehrheit der weiblichen CDU-Mitglieder eine Frauenquote ab.
46
47
Am 9.
September 2022 entschied sich die CDU auf ihrem Bundesparteitag in Hannover für die Einführung einer abgestuften Frauenquote. Diese soll befristet bis 2029 gelten. Die Delegierten votierten mit 559
Stimmen gegen 409
Stimmen für einen Kompromissvorschlag des Bundesvorstands. Ab dem kommenden Jahr müssen damit bei Vorständen ab der Kreisebene ein Drittel der Posten mit Frauen besetzt werden, ab 2024 sind es 40
Prozent und ab Mitte 2025 dann 50
Prozent. In der Debatte äußerten sich 36 Rednerinnen und Redner, darunter sechs Männer. Viele junge Frauen hatten sich gegen eine Quotenregelung ausgesprochen und bezeichneten sie als Symbolpolitik. Die Vereinbarkeit von Familie und ihrem politischen Engagement sei problematisch, nicht der Einstieg in die Politik an sich. Es dürfe keine erzwungene Umverteilung von Ämtern geben und eine Gruppe in der Partei dürfe nicht über eine andere gestellt werden. Zu den Befürwortern zählten die Ministerpräsidenten
Hendrik Wüst
(Nordrhein-Westfalen),
Daniel Günther
(Schleswig-Holstein) und die frühere Parteichefin
Annegret Kramp-Karrenbauer
. Ihren Meinungen nach würde die Quote Frauen mehr Chancen ermöglichen Außerdem würden gemischte Teams kreativer und erfolgreicher arbeiten.
48
Gliederungen und Fraktionen
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Ebenen
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Vertretung der CDU in den Landesparlamenten und -regierungen
nicht vertreten
als Oppositionspartei vertreten
als kleiner Koalitionspartner in der Regierung
als großer Koalitionspartner in der Regierung und stellt den Regierungschef
Die CDU Deutschlands gliedert sich in 17 Landesverbände, 27 Bezirksverbände, 327 Kreisverbände und über 10.000 Ortsverbände. Sie ist in allen deutschen
Ländern
mit Ausnahme
Bayerns
in Landesverbänden organisiert. In Niedersachsen bestehen aus geschichtlichen Gründen die drei Landesverbände Hannover, Braunschweig und Oldenburg; sie bilden zusammen den Gebietsverband
CDU in Niedersachsen
Landesverbände
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Die CDU ist in all den
Landesparlamenten
, für die sie kandidiert, in
Fraktionsstärke
vertreten. Sie stellt derzeit sieben von sechzehn
Ministerpräsidenten
, in
Bayern
regiert die Schwesterpartei
CSU
. Ferner beteiligt sich die CDU als kleinerer Koalitionspartner in
Baden-Württemberg
unter
Bündnis 90/Die Grünen
und in
Brandenburg
unter der
SPD
Landesverband
Vorsitzender
(Stand: 15.
April 2024)
Mitglieder
Mitglieder pro Einwohner ab 16 Jahren (Stand: 31.
Dezember 2023
49
Ergebnis der
Bundestagswahl 2025
Letztes Wahlergebnis
Landesparlament
CDU-Regierungschef
Baden-Württemberg
Manuel Hagel
52.911
(Stand: 31.12.2024)
50
0,55
31,6
29,7
% (
2026
nein
Berlin
Kai Wegner
12.302
(Stand: 31.12.2024)
50
0,37
18,3
28,2
% (
2023
Kai Wegner
Senat Wegner
), seit 2023
Brandenburg
Jan Redmann
5.420
(Stand: 31.12.2024)
50
0,24
18,1
12,1
% (
2024
nein
Bremen
Heiko Strohmann
1.845
(Stand: 31.12.2024)
50
0,33
20,6
26,2
% (
2023
nein
Hamburg
Dennis Thering
6.000
(Stand: Ende 2025)
51
0,36
20,7
19,8
% (
2025
nein
Hannover
Sebastian Lechner
49.351
(Stand: Ende November 2025)
52
(Niedersachsen)
0,74
(Niedersachsen)
28,1
(Niedersachsen)
28,1
% (
2022
(Niedersachsen)
nein
Braunschweig
Christoph Plett
nein
Oldenburg
Jochen Steinkamp
nein
Hessen
Boris Rhein
32.855
(Stand: 31.12.2024)
50
0,60
28,9
34,6
% (
2023
Boris Rhein
Kabinett Rhein II
), seit 2022
Mecklenburg-Vorpommern
Daniel Peters
4.140
(Stand: 24. November 2025)
53
0,31
17,8
13,3
% (
2021
nein
Nordrhein-Westfalen
Hendrik Wüst
111.227
(Stand: 31.12.2024)
50
0,71
30,1
35,7
% (
2022
Hendrik Wüst
Kabinett Wüst II
), seit 2021
Rheinland-Pfalz
Gordon Schnieder
32.000
(Stand: Ende 2025)
54
0,94
30,6
31,0
% (
2026
nein
Saarland
Stephan Toscani
13.080
(Stand: 31.12.2025)
55
1,61
26,9
28,5
% (
2022
nein
Sachsen
Michael Kretschmer
8.700
(Stand: Ende 2025)
56
0,26
19,7
31,9
% (
2024
Michael Kretschmer
Kabinett Kretschmer III
), seit 2017
Sachsen-Anhalt
Sven Schulze
5.532
(Stand: Ende 2025)
57
0,31
19,2
37,1
% (
2021
Sven Schulze
Kabinett Schulze
), seit 2026
Schleswig-Holstein
Daniel Günther
16.640
(Stand: 31. Dezember 2025)
58
0,69
27,6
43,4
% (
2022
Daniel Günther
Kabinett Günther II
), seit 2017
Thüringen
Mario Voigt
7.200
(Stand: 19. Juli 2025)
59
0,42
18,6
23,6
% (
2024
Mario Voigt
Kabinett Voigt
), seit 2024
Bundestagsfraktion und Bundesregierung
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Hauptartikel
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Im
Deutschen Bundestag
arbeiten CDU und CSU in einer gemeinsamen
Fraktionsgemeinschaft
zusammen, der
CDU/CSU
Fraktion
. Fraktionen sind zwar nicht Bestandteil von Parteien (sondern das politische Gliederungsprinzip für die Arbeit des Parlaments), gleichfalls kommt ihnen eine „Korrelatfunktion“ gegenüber diesen zu.
60
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion umfasst in der
21. Legislaturperiode
208 Abgeordnete, davon 164 von der CDU. Damit ist sie die größte Fraktion im Bundestag und die CDU die stärkste vertretene Partei. Fraktionsvorsitzender ist
Jens Spahn
, der, wie alle seine Amtsvorgänger, CDU-Mitglied ist. Im Gegenzug genießt die
CSU-Landesgruppe
einzelne Sonderrechte.
Im Bundestag sind sieben Parteien vertreten. Die Unionsparteien bilden mit der SPD die
Regierungskoalition
Europagruppe
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Auf europäischer Ebene organisieren sich die Abgeordneten der CDU gemeinsam mit den
bayrischen
Vertretern der CSU in der
CDU/CSU-Gruppe
in der
EVP-Fraktion
im
Europäischen Parlament
Organisation
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Parteitag
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Hauptartikel
Bundesparteitag der Christlich Demokratischen Union Deutschlands
Hauptartikel
Liste der CDU-Parteitage
28. Parteitag 2015 in Karlsruhe
Organisationsstruktur und Gremien der CDU
Der
Parteitag
ist das höchste
Organ
der CDU. Er tritt mindestens alle zwei Jahre zusammen, bestimmt die Grundlinien der CDU-Politik, verabschiedet das Parteiprogramm und beschließt über das Statut, die
Satzung
der CDU.
Der erste Parteitag, der damals noch Bundesparteitag genannt und auf dem Konrad Adenauer zum Bundesvorsitzenden gewählt wurde, fand vom 20. bis 22.
Oktober 1950 in
Goslar
statt. Der 34. Parteitag fand am 22.
Januar 2022 in digitaler Form statt und wählte
Friedrich Merz
zum neuen Vorsitzenden. Die Ergebnisse des Parteitags wurden anschließend durch eine Briefwahl verifiziert, deren Ergebnis am 31.
Januar 2022 bekanntgegeben wurde.
61
Bundesausschuss
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Hauptartikel
CDU-Bundesausschuss
Der Bundesausschuss ist das zweithöchste
Gremium
und beschäftigt sich mit allen politischen Themen und organisatorischen Angelegenheiten, die nicht ausdrücklich dem Bundesparteitag vorbehalten sind. Aus diesem Grund wird er oftmals auch
kleiner Parteitag
genannt.
Bundesvorstand und Präsidium
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Hauptartikel
CDU-Bundesvorstand
Der CDU-Bundesvorstand leitet die Bundespartei. Er führt die Beschlüsse des Bundesparteitages und des Bundesausschusses durch und beruft den Bundesparteitag ein. Die Ausführung der Beschlüsse des Bundesvorstands sowie die Erledigung laufender und dringlicher Geschäfte übernimmt das CDU-Präsidium. Es besteht aus den führenden Mitgliedern des Bundesvorstands und ist kein Organ der CDU Deutschlands.
Mitglieder
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Mitgliederentwicklung. Die Daten beziehen sich auf Angaben der Fachliteratur,
62
Schätzungen (vor 1966) sowie Parteiangaben zum Stichtag 31.
Dezember des jeweiligen Jahres.
Im Dezember 2024 zählte die CDU Deutschlands 364.202 Mitglieder. Das Durchschnittsalter der CDU-Mitglieder beträgt 60,8
Jahre. 26,6
Prozent der Mitglieder sind weiblich und 73,4
Prozent männlich (siehe
CDU-Frauenanteile ab 1991
).
Nach dem Stand von 2011 war der Frauenanteil in den
neuen Ländern
mit 28,1
Prozent etwas höher als in den
alten Bundesländern
mit 25,3
Prozent (Stand 2011).
63
Anfang der 1990er Jahre erreichte die CDU mit ca. 750.000 Mitgliedern den höchsten Wert ihrer Geschichte, danach nahm die Zahl kontinuierlich ab. Ende Juni 2008 lag sie bei 530.755, die CDU hatte damit erstmals mehr Mitglieder als die SPD und war damit mitgliederstärkste deutsche Partei.
64
Im Mai 2011 sank die Anzahl der Mitglieder der CDU mit 499.646 erstmals unter die 500.000-Marke, lag aber noch vor der SPD.
65
Ende Juni 2012 betrug die Mitgliederzahl der CDU 482.951, sie fiel damit wieder leicht hinter die SPD zurück.
66
Parteiinterne Rechnungen gehen davon aus, dass sich die Mitgliederzahl im Vergleich zum Jahr 2007 im Osten bis 2019, diejenige im Westen bis 2024 halbieren wird.
67
Im Jahr 2013 hatte die CDU einen Rückgang von 1,95 Prozent zu verzeichnen. Der Mitgliederrückgang hat sich im Jahr 2014 gegenüber dem Vorjahr weiter abgeschwächt und lag bis September 2014 bei 1,18 Prozent.
68
2016 betrug der Mitgliederrückgang 2,9 Prozent.
69
Hauptartikel
Mitgliederentwicklung der deutschen Parteien
Das notwendige Mindestalter für eine Mitgliedschaft ist mit der Vollendung des 16.
Lebensjahres erfüllt.
Der Mindestbeitrag für eine CDU-Mitgliedschaft ist nach dem Bruttoeinkommen gestaffelt und beginnt in den unteren Einkommensgruppen bei sechs Euro monatlich.
70
Laut einer Studie der
Freien Universität Berlin
von 2005 bekennen sich gegenwärtig 51 Prozent der CDU-Mitglieder zur katholischen Konfession, 33,3 Prozent geben ein evangelisches Bekenntnis an und 15,7 Prozent fühlen sich keiner Kirche zugehörig.
Wählerhochburgen
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Die
Hochburgen
der Partei konzentrieren sich vor allem auf
ländliche
und/oder
katholische
Regionen wie die
Eifel
, das
Sauerland
, den
Kreis Paderborn
, das
Münsterland
, das
Oldenburger Münsterland
Cloppenburg
Vechta
), das
Emsland
, das nördliche
Saarland
, das
thüringische
Eichsfeld
Landkreis
und
Stadt Fulda
, der
Hochtaunuskreis
, die oberschwäbischen Landkreise
Biberach
Alb-Donau
Ravensburg
und
Sigmaringen
, verschiedene südbadische Landkreise sowie Gebiete
Mecklenburg-Vorpommerns
und
Sachsens
. Vergleichsweise geringen Zulauf hat die Partei in den Städten des
Ruhrgebietes
, in
Bremen
, in
Ostfriesland
Brandenburg
und in den östlichen
Bezirken
Berlins
. 2013 wurde diskutiert, dass die CDU in den Großstädten in den Vorjahren deutlich an Zuspruch verloren habe, sodass sie dort immer weniger
Oberbürgermeister
stellte, was zu Debatten in der Partei führte, wie zukünftig
großstädtische Milieus
als Wähler gewonnen werden könnten.
71
In der jüngeren Vergangenheit wurde allerdings in zunehmendem Maße ein „Abschmelzen“ der Hochburgen beobachtet. Zum Beispiel erreichte die CDU (ohne CSU) bei der Bundestagswahl 1983 in 27 Wahlkreisen ein Erststimmenergebnis von über 60 Prozent; Spitzenreiter war
Biberach
mit 75,1 Prozent. Bei der Bundestagswahl 2005 jedoch bekam die CDU nur noch in einem einzigen Wahlkreis über 60 Prozent der Erststimmen: in
Cloppenburg-Vechta
mit 64,4 Prozent.
Vereinigungen und Sonderorganisationen
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Vereinigungen
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Angela Merkel auf dem Kongress der
Europäischen Volkspartei
, 2015
Neben den Landesverbänden spielen die
Vorfeldorganisationen
in der CDU eine wichtige innerparteiliche Rolle. Die Vereinigungen sind im
Statut
der CDU satzungsrechtlich verankert. Dabei kommen ihnen zwei Hauptaufgaben zu: Sie sollen einerseits die Politik der Partei innerhalb ihrer jeweiligen Wirkungskreise verbreiten. Andererseits sollen sie aber auch die Anliegen der von ihnen vertretenen Gruppen in die Politik der CDU einfließen lassen. Die Vereinigungen genießen im Verhältnis zu anderen Parteien eine weitgehende
Unabhängigkeit
von der Gesamtpartei. Neben dem Recht, sich eine eigene Satzung zu geben, drückt sich dies vor allem darin aus, dass ihre Mitglieder nicht zwangsläufig Mitglieder der Gesamtpartei sein müssen. Zudem haben sie ausdrücklich das Recht auf eigene politische Verlautbarungen, wenn diese nicht den Grundsätzen der Partei widersprechen.
Zurzeit verfügt die CDU über acht Vereinigungen.
72
Ihr Entstehen geht zum größten Teil auf die Anfangszeit der Partei in den 1950er Jahren zurück. Ihr innerparteiliches Gewicht ist unterschiedlich groß. Neben der
Jungen Union
(JU) wird allgemein die
Mittelstands- und Wirtschaftsunion
(MIT) als besonders einflussreich angesehen. Die Bedeutung der
Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft
(CDA), die noch bis in die 1970er Jahre hinein ein wichtiger innerparteilicher Machtfaktor war, hat seither stark abgenommen. Die 1988 gegründete
Senioren-Union
setzt sich für Generationengerechtigkeit sowie die aktive Mitgestaltung des demografischen Wandels ein und gilt nach eigenen Angaben als zweitgrößte Gruppierung innerhalb der CDU.
73
Des Weiteren gibt es die
Frauen-Union
, die
Union der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU und CSU
(UdVA), die
Kommunalpolitische Vereinigung der CDU und CSU
(KPV) und der
Evangelische Arbeitskreis
(EAK).
Sonderorganisationen und sonstige Gruppen
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Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung
in Berlin
Neben den satzungsmäßig verankerten Vereinigungen gibt es in der CDU noch noch weitere Vorfeldorganisationen mit unterschiedlichem Status. In der Literatur werden sie teilweise auf eine Stufe mit den Vereinigungen gestellt. Unter die Sonderorganisationen fallen Zusammenschlüsse von CDU-Mitgliedern oder CDU-
Sympathisanten
, die einen geringeren Grad an Formalisierung erreichen als die Vereinigungen. Bundesweit anerkannt sind seit 1952 der
Ring Christlich-Demokratischer Studenten
(RCDS).
72
Er umfasst auch den RCDS Bayern. Seit dem 9.
September 2022 ist der 1998 gegründete Verband
Lesben und Schwule in der Union
(LSU) als weitere Sonderorganisation anerkannt.
74
Zudem existieren und existierten unter anderem folgende weitere Gruppierungen in der CDU:
75
Wirtschaftsrat der CDU
, gegründet 1963 (Status als Sonderorganisation 2018 aberkannt, seitdem trägt der
Lobby-
und
Berufsverband
weiter mit Duldung der Partei den Zusatz CDU im Namen)
Arbeitskreis Christlich-Demokratischer Lehrerinnen und Lehrer
(ACDL)
76
Bundesarbeitskreis Christlich-Demokratischer Juristen
(BACDJ), gegründet 1968
Schüler Union Deutschlands
(SU), gegründet 1972
Christdemokraten für das Leben
(CDL), gegründet 1985 (Status als Sonderorganisation 2018 aberkannt)
Christlich-Konservatives Deutschland-Forum
(CKDF) 1992–2003
Deutsch-Türkisches Forum
(DTF) seit 1996, teilweise aufgegangen im
Netzwerk Integration
der CDU.
77
78
Das nordrhein-westfälische Forum ging 2014 auf in der nationalitätenübergreifenden „Union der Vielfalt – Landesnetzwerk Integration der CDU NRW“.
79
Andenpakt
, gegründet 2003
Xantener Kreis
, bekanntgeworden 2006
80
Einsteinconnection
, gegründet 2007
Arbeitskreis Engagierter Katholiken in der CDU
, gegründet 2009
Aktion Linkstrend stoppen
, gegründet 2010
Berliner Kreis in der Union
, seit 2012 öffentlich aktiv
Konrads Erben
81
82
Zusammenschluss ehemaliger Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung, Keimzelle der 2017 in Kooperation mit der
Aktion Linkstrend Stoppen
und dem
Berliner Kreis in der Union
gegründeten
Werteunion e.
V.
(WU).
Union der Mitte
, von
Karin Prien
2018 initiiert,
83
84
erstes Treffen Anfang April 2019
85
86
Klimaunion
, gegründet 2021
87
Parteistiftung
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Die parteinahe Stiftung der CDU ist die
Konrad-Adenauer-Stiftung
Parteifinanzen
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Hauptartikel
Parteienfinanzierung (Deutschland)
Einnahmen der CDU
2022
88
2021
89
2020
89
2019
90
2018
90
2017
91
aus Mitgliedsbeiträgen
36.405.599,34
37.202.644,65
37.670.856,58
37.552.387,60
37.741.766,18
37.573.934,92
aus Mandatsträgerbeiträgen und sonstigen regelmäßigen Einnahmen
22.323.445,17
21.885.578,59
21.541,073.32
21.116.860,05
20.744.100,45
20.094.742,17
aus Spenden von natürlichen Personen
14.008.708,90
26.696.767,25
17.986.166,39
16,254.866,38
12.112.469,25
22.576.258,92
aus Spenden von juristischen Personen
7.339.887,57
14.819.183,64
8.750.006,52
7.305.129,04
4.970.945,41
12.629.911,08
aus Unternehmenstätigkeiten und Beteiligungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
aus sonstigem Vermögen
1.952.077,46
1.787.578,46
5.075.650,29
2.107.287,18
1.735.720,96
2.002.577,55
aus Veranstaltungen, Vertrieb und sonstigen Tätigkeiten
8.897.484,91
6.153.867,02
5.760.987,03
13.480.793,84
13.208.843,56
12.782.222,14
aus staatlichen Mitteln
44.456.043,70
51.005.911,45
53.726.367,31
54.018.918,68
56,140.492,06
48.361.704,25
aus sonstigen Einnahmen
978.282,39
809.852,42
652,484,77
796.9178,20
684.264,53
659.447,29
Gesamt
136.361.529,44
160.361.383,48
151.163.592,21
152.633.159,97
147.339.602,40
156.700.798
2017
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Zwischen 25 und 40 Prozent der Spendeneinnahmen von juristischen Personen setzen sich aus Großspenden von mehr als 20.000 Euro je Spende zusammen. Zu den größten Spendern (juristische Personen, aufsummierte Spendensummen von 2000 bis 2008, ab 2007 nur Spenden ab 50.000 Euro
92
) zählen folgende Unternehmen und Verbände:
2.244.096
Deutsche Bank
AG
1.639.034
Südwestmetall
1.461.652
Daimler AG
1.452.678
Altana
AG
1.036.816
Verband der Chemischen Industrie
e. V.
0.
740.000
Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie
0.
665.031
BMW
AG
0.
663.957
Allianz
AG
0.
625.516
Verband der Metall- und Elektroindustrie Nordrhein-Westfalen
e. V.
0.
456.150
Deutsche Vermögensberatung
AG DVAG
Von Januar bis Juli 2017 hat die CDU 15
Großspenden
(jeweils über 50.000
€) mit einem Gesamtwert von 1.901.537,00
€ erhalten.
93
Geschichte
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Gründung
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Gedenktafel
am Gründungshaus der CDU, Platanenallee 11, in
Berlin-Westend.
Im Original steht jedoch „Christlich-Demokratisch“
94
Im Chaos des Zusammenbruchs der
nationalsozialistischen Diktatur
kam es unmittelbar nach Kriegsende 1945 überall in Deutschland
– unter anderem in Berlin, Köln, Frankfurt, Hannover, Stuttgart, Würzburg, und München
– zu fast gleichzeitigen, spontanen, voneinander unabhängigen Gründungen der Christlich-Demokratischen (
sic
!) sowie der Christlich-Sozialen Union. Ihre Idee war in den Widerstandskreisen und Gestapo-Gefängnissen im Bewusstsein gemeinsamer Schicksale, politischer Überzeugungen und Leitbilder unabhängig von der Konfession entstanden.
Unmittelbar nach dem Einmarsch amerikanischer Truppen am 6.
März 1945 setzten in Köln konkrete Planungen für eine neue „christlich-demokratische Partei“ ein. Die nach dem 17.
Juni 1945 erarbeiteten „Kölner Leitsätze“
95
bildeten die Grundlage für die Programme der neuen Partei in Rheinland und Westfalen vom September 1945. Fast gleichzeitig trat in Berlin am 26.
Juni 1945 die Christlich-Demokratische Union (sic!) mit ihrem Gründungsaufruf „Deutsches Volk!“ an die Öffentlichkeit.
Die Gründungsaufrufe waren in der Mehrzahl von NS-Verfolgten, KZ-Häftlingen oder Emigrierten unterschrieben. Der erste Vorsitzende der CDU,
Andreas Hermes
, war wegen Beteiligung am
Attentat des 20.
Juli 1944
zum Tode verurteilt worden und erwartete in der Todeszelle von
Plötzensee
seine Hinrichtung, bevor er im April 1945 befreit wurde. Die neue christliche, interkonfessionelle Partei sollte nach seiner Ansicht die Mängel der katholisch dominierten
Zentrumspartei
in der
Weimarer Republik
im künftigen deutschen Staat ausgleichen.
Wahlplakat von 1953 mit dem Slogan „
Alle Wege des Marxismus führen nach Moskau!
Die CDU organisierte sich zwischen 1945 und 1949 in den deutschen Ländern und Besatzungszonen unterschiedlich schnell. Ein erster übergreifender Zusammenschluss erfolgte im gemeinsamen Zonenausschuss der acht Landesverbände der CDU der britischen Zone, der sich am 22.
Januar 1946 im ostwestfälischen
Herford
konstituierte. Zum Vorsitzenden des Zonenausschusses wurde Konrad Adenauer gewählt. In der französischen und amerikanischen Besatzungszone wurde ein Zusammenschluss untersagt. 1947 bildete die CDU deswegen eine Arbeitsgemeinschaft, um die innere Geschlossenheit der Partei trotz der unterschiedlichen Fortschritte zu wahren.
96
Die Kooperation mit der
CDU
in der
sowjetischen Besatzungszone
schwand aufgrund der oktroyierten politischen Ausrichtung. Am 11.
Mai 1950 schloss sich bei einer Konferenz der Landesvorsitzenden in Königswinter die CDU auf
Bundesebene
zusammen.
97
Am 21.
Oktober desselben Jahres wurde dies auf dem 1. Bundesparteitag in Goslar bestätigt. Damit war die politische Realität zweier deutscher Staaten in der Organisationsstruktur der CDU nachvollzogen worden. Zur Bundespartei gehörte auch ein eigener Landesverband der bis Anfang der 1950er Jahre in den Westen geflüchteten CDU-Mitglieder, die sogenannte
Exil-CDU
Ein wesentlicher Teil der CDU-Mitgliederschaft (unter anderem
Konrad Adenauer
) entstammt der vor dem
Zweiten Weltkrieg
existierenden katholisch und
süd
-/
westdeutsch
geprägten
Zentrumspartei
. Auch führende Mitglieder der
Deutschnationalen Volkspartei
, der rechtsliberalen
Deutschen Volkspartei
und der liberalen
DDP
traten der CDU bei, insbesondere in
Norddeutschland
. Die Gründung der Union als weltliche und interkonfessionelle Partei ermöglichte es im Gegensatz zur ehemaligen
Zentrumspartei
, weit über das katholische Milieu hinaus auch in protestantischen Kreisen Fuß zu fassen.
Ein erstes stark antimaterialistisch geprägtes
Parteiprogramm von Neheim-Hüsten
1946 für die britische Zone wurde in weiten Teilen von Adenauer formuliert. Das
Ahlener Programm
aus dem Jahr 1947 wurde maßgeblich von der CDU in den britischen Besatzungszonen geprägt und sah im Sinne eines „
christlichen Sozialismus
“ vor, sich von einer kapitalistischen Sozial- und Wirtschaftsordnung abzuwenden. Die „Düsseldorfer Leitsätze“ von 1949 befürworteten im Gegensatz dazu die kapitalistische Wirtschaftsordnung im Sinne einer
sozialen Marktwirtschaft
, die vom ersten Bundeskanzler
Konrad Adenauer
sowie dem
Bundesminister für Wirtschaft
Ludwig Erhard
in die Praxis umgesetzt wurde. 1953 manifestierte die Partei diese Ausrichtung im „Hamburger Programm“.
Siehe auch
Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)
1949–1963: Die Ära Adenauer
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CDU-Wahlplakat von 1957: „
Keine Experimente
!“
Hauptartikel
Adenauer-Ära
Bei der ersten
Bundestagswahl 1949
wurden die Unionsparteien mit 31,0 Prozent knapp vor der
SPD
(29,2 Prozent) die stärkste Fraktion im Bundestag und bildeten zusammen mit der
FDP
(11,9 Prozent) und der
Deutschen Partei
(DP; 4,0 Prozent) eine Koalition. Der frühere Oberbürgermeister von Köln und langjährige Zentrumspolitiker,
Konrad Adenauer
, wurde am 15.
September 1949 mit einer Stimme Mehrheit zum ersten
Bundeskanzler
der
Bundesrepublik Deutschland
gewählt. 1950 wurde Adenauer auch zum ersten Bundesvorsitzenden der CDU gewählt, als die CDU sich auf Bundesebene formierte.
Adenauers
rheinischer
Katholizismus
und seine Verankerung in der
katholischen Soziallehre
prägten die deutsche
Gesellschaft
der 1950er Jahre nachhaltig. Insbesondere durch die überwiegend als erfolgreich bewertete Politik von Bundeswirtschaftsminister
Ludwig Erhard
, die zu einem wirtschaftlichen Aufschwung führte, erlebte die Union bei den
Bundestagswahlen 1953
und
1957
zwei glänzende Wahlsiege, wobei der Wahlsieg 1957 ihr und der
CSU
sogar die
absolute Mehrheit
einbrachte. Trotzdem bildete sie weiterhin eine Koalition mit der rechtskonservativen und vor allem in Norddeutschland noch präsenten
DP
. Bei der zweiten und der dritten Bundestagswahl hatte die CDU der DP darüber hinaus geholfen, über die Grundmandatsklausel die Fünf-Prozent-Hürde außer Kraft zu setzen, indem sie in einigen ausgeprägten norddeutschen DP-Hochburgen darauf verzichtet hatte, Direktkandidaten aufzustellen. Da sie sich zur
Bundestagswahl 1961
weigerte, der DP derart erneut „unter die Arme zu greifen“, wechselten 1960 die Hälfte der 17 DP-Bundestagsabgeordneten zur CDU, darunter auch die DP-Bundesminister
Hans-Christoph Seebohm
und
Hans-Joachim von Merkatz
. Ein Jahr lang führten
CDU und CSU
somit eine Alleinregierung, da die restlichen DP-Abgeordneten nicht mehr an der Regierung beteiligt waren. Die Wählerschaft der DP wechselte ab Anfang der 1960er Jahre größtenteils ebenfalls zur CDU, sodass die DP fortan keine Rolle mehr spielte.
Die 1950er Jahre waren geprägt vom „
Wirtschaftswunder
“ und der Debatte um die
Westbindung
der Bundesrepublik (unter anderem Beitritt zur
NATO
1955 und Anlehnung an die USA). Das
sowjetische Angebot
nach einem vereinten, neutralen Deutschland wurde von der CDU als Tarnmanöver bewertet. Adenauer formulierte die sogenannte
Sogtheorie
. Nach dieser Theorie bestand für ein neutrales Deutschland die Gefahr, in den Sog der Sowjetunion zu geraten.
Die CDU erlitt bei der
Bundestagswahl 1961
empfindliche Verluste (CDU 45,3 Prozent, CSU 9,6 Prozent, SPD 36,2 Prozent, FDP 12,8 Prozent). Unter anderem wurden diese Verluste mit dem Bau der
Berliner Mauer
1961 und der angeblich zu zögerlichen Reaktion Adenauers hierauf begründet.
Ludwig Erhard (links) und Kurt Georg Kiesinger (rechts), 25.
November 1966
1963–1969: Regierungen Erhard und Kiesinger
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1963 trat Adenauer zu Gunsten
Ludwig Erhards
vom Amt des Bundeskanzlers und 1966 auch vom Parteivorsitz zurück. Erhard konnte bei der
Bundestagswahl 1965
die Regierungsverantwortung für die CDU sichern, aber ein Jahr später kam es wegen Querelen um wirtschafts- und finanzpolitische Fragen und der ersten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit zum Bruch mit dem Koalitionspartner FDP. Der bisherige
baden-württembergische
Ministerpräsident
Kurt Georg Kiesinger
bildete daraufhin mit der SPD die erste
Große Koalition
auf Bundesebene.
1969–1982: Das erste Mal in der Opposition
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Die
Bundestagswahl 1969
brachte einen tiefen Einschnitt in der Geschichte der Bundesrepublik und auch der Geschichte der CDU mit sich: Erstmals musste die CDU in die parlamentarische
Opposition
gehen, da SPD und FDP eine Koalition unter
Bundeskanzler
Willy Brandt
(SPD) bildeten. Bei der Wahl des Bundesparteivorsitzenden 1971 setzte sich
Rainer Barzel
, der seit 1963 CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender im Bundestag war, in einer Kampfabstimmung gegen den
rheinland-pfälzischen
Ministerpräsidenten
Helmut Kohl
durch.
98
Aufgrund ihrer Ablehnung der
Ostverträge
traten zwischen 1970 und 1972 mehrere Abgeordnete aus dem Regierungslager zur CDU/CSU-Opposition über, was diese in die Nähe zur Mehrheit im Bundestag brachte (siehe
Mitglieder des sechsten Deutschen Bundestages
). Im Frühjahr 1972 scheiterte der Versuch Barzels, Brandt durch ein
konstruktives Misstrauensvotum
abzulösen, obwohl vor der Abstimmung eine rechnerische Mehrheit der Opposition vorzuliegen schien. Die genauen Umstände dieser Abstimmung sind bis heute nicht restlos geklärt, sicher ist inzwischen nur, dass mindestens eine Stimme aus den Reihen der Unionsabgeordneten von der
Staatssicherheit
der
DDR
gekauft war (siehe
Steiner-Wienand-Affäre
). Bei der
Bundestagswahl 1972
erfolgte eine deutliche Niederlage: Erstmals stellten CDU und CSU nicht mehr die stärkste Bundestagsfraktion. Barzel, CDU-Vorsitzender seit 1971, verzichtete 1973 auf eine zweite Wahlperiode und übernahm die Verantwortung für die Wahlniederlage, die parteiintern als Debakel angesehen wurde. Nachfolger wurde
Helmut Kohl
, der die Partei bis 1998 führen sollte.
1976 ging die CDU mit den Slogans „Aus Liebe zu Deutschland: Die Freiheit wählen“ und „Freiheit statt Sozialismus“ in den Wahlkampf.
99
Kohls erste Kanzlerkandidatur gegen
Bundeskanzler
Helmut Schmidt
bei der
Bundestagswahl 1976
scheiterte jedoch, obwohl CDU und CSU deutliche Gewinne erzielen konnten, dadurch wieder stärkste Partei geworden waren und nur knapp die absolute Mehrheit verpassten. Mitte November 1976 verkündete dann die CSU den
Kreuther Trennungsbeschluss
, indem sie die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU im Bundestag kündigte und eine
Ausdehnung auf das gesamte Bundesgebiet
anstrebte. Einen Rückzieher machte sie erst, nachdem die CDU ihrerseits angedroht hatte, dann künftig auch in
Bayern
aktiv zu werden. Bei der
Bundestagswahl 1980
unterlag der CSU-Vorsitzende
Franz Josef Strauß
als gemeinsamer Kanzlerkandidat der beiden Unionsparteien dem amtierenden Bundeskanzler Helmut Schmidt.
1982–1998: Die Regierung Kohl
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Helmut Kohl, 11.
September 1989
Helmut Kohl bei der Grenzöffnung am Brandenburger Tor, 22.
Dezember 1989
1982 zerbrach die
sozialliberale Koalition
. Helmut Kohl wurde am 1.
Oktober 1982 per
konstruktivem Misstrauensvotum
zum Nachfolger Helmut Schmidts gewählt. Bei der vorgezogenen
Bundestagswahl 1983
erhöhten CDU und CSU unter Kohl mit 48,8 Prozent ihren Stimmenanteil deutlich und setzten ihre mit dem Machtwechsel im Oktober 1982 geschlossene Koalition mit der FDP fort. Das
Bundesverfassungsgericht
wies Klagen gegen die vorzeitige Auflösung des Bundestages zwar zurück, das Zustandekommen der Bundestagswahl durch eine mit Absicht verlorene
Vertrauensfrage
blieb jedoch verfassungsrechtlich umstritten. Bei der
Bundestagswahl 1987
erlitten CDU und CSU unter der Führung von Kohl deutliche Stimmenverluste, blieben aber die stärkste Fraktion im Bundestag und führten die Regierung mit der FDP fort.
Am 9.
November 1989 wurden die Grenzen zwischen der
DDR
und der
Bundesrepublik Deutschland
geöffnet. Kohl weilte zu diesem Zeitpunkt in
Warschau
und wurde wie die meisten Beobachter von den Ereignissen völlig überrascht. Er brach unverzüglich seinen Aufenthalt ab, um sich nach
Bonn
und anschließend nach
West-Berlin
zu begeben. Nach anfänglichem Zögern und Planungen für einen langfristig angelegten Vereinigungsprozess (Zehn-Punkte-Plan) wurde dann im Frühjahr 1990 aufgrund des Drucks in der Bevölkerung klar, dass eine schnelle
Wiedervereinigung
erreicht werden musste. Kohl schaffte es durch intensive persönliche Gespräche und Verhandlungen, die Zustimmung der Alliierten und die Unterstützung der europäischen Nachbarn zu erhalten. Der zuvor schon in den Meinungsumfragen deutlich zurückgefallene Bundeskanzler konnte so
– als „Kanzler der Einheit“ gefeiert
– bei der ersten gesamtdeutschen
Bundestagswahl 1990
einen deutlichen Wahlsieg erringen.
Im Zuge der Wiedervereinigung gingen der aus der DDR-Bürgerrechtsbewegung entstandene
Demokratische Aufbruch
, aber auch die bisherige
DDR-Blockpartei
Demokratische Bauernpartei Deutschlands
zunächst in der
CDU (Ost)
auf. Am 1./2.
Oktober 1990 erfolgte dann der Zusammenschluss der Ost-CDU mit der CDU Deutschlands.
100
(Ein eigener Artikel gibt einen Überblick über den Verbleib des
Vermögens der Ost-CDU und der Bauernpartei
nach der Fusion.)
Nachdem sich die CDU bei der
Bundestagswahl 1994
mit Helmut Kohl als Führungsfigur noch einmal knapp hatte behaupten können, verlor sie bei der
Bundestagswahl 1998
zusammen mit der CSU die Regierungsmehrheit und zum zweiten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik ihre Stellung als stärkste Bundestagsfraktion. Mit 35,1 Prozent erreichte sie nach 1949 das zweitschlechteste Ergebnis bei Bundestagswahlen in ihrer Geschichte. Nachfolger Kohls als Bundeskanzler wurde der bisherige niedersächsische
Ministerpräsident
Gerhard Schröder
(SPD).
Hauptursachen der desaströsen Niederlage waren die schleppende wirtschaftliche Entwicklung mit einhergehender steigender Arbeitslosigkeit und dass die Deutschen nach 16 Jahren Kanzlerschaft Helmut Kohls überdrüssig geworden waren. Auch auf Landesebene befand sich die CDU in einer tiefen Krise. So stellte sie im November 1998 lediglich in
Baden-Württemberg
Berlin
Sachsen
und
Thüringen
den Regierungschef, wobei sie in Berlin und Thüringen eine Große Koalition mit der SPD bildete. Daneben war sie in
Bremen
in einer weiteren Großen Koalition Juniorpartner der SPD.
1998–2005: Das zweite Mal in der Opposition
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Neuer Parteivorsitzender wurde
Wolfgang Schäuble
. 1998/1999 initiierte die
CDU/CSU
eine
Unterschriftenaktion gegen die Reform des deutschen Staatsbürgerschaftsrechts
, in der das Abstammungsrecht durch Elemente des
ius soli
ergänzt werden sollte. Die öffentliche Kampagne verhalf dem hessischen Spitzenkandidaten
Roland Koch
zum Wahlsieg und zum Amt des
Hessischen Ministerpräsidenten
Ende des Jahres 1999 wurde die CDU von einem
Parteispendenskandal
erschüttert. Kernpunkt der Affäre waren Geldspenden in Millionenhöhe, deren Spender zu nennen sich Helmut Kohl weigerte. Ebenso wurden einige schwarze Konten unter Umgehung des
Fiskus
geführt. Die damalige CDU-
Generalsekretärin
Angela Merkel zwang Kohl zum Rücktritt vom Amt des CDU-Ehrenvorsitzenden. Im Zusammenhang mit diesem Skandal musste Anfang 2000 nach widersprüchlichen Aussagen zu dem Sachverhalt auch Wolfgang Schäuble als Vorsitzender der CDU und der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zurücktreten.
101
Nachfolgerin als Parteivorsitzende wurde
Angela Merkel
, die damit als erste Frau an die Spitze einer der deutschen Volksparteien rückte. Nachfolger Schäubles als Fraktionsvorsitzender wurde
Friedrich Merz
. 2000 erfolgte auch der Umzug der Parteizentrale vom
Bonner
in das Berliner
Konrad-Adenauer-Haus
Bei der
Bundestagswahl 2002
trat der bayerische Ministerpräsident
Edmund Stoiber
(CSU) als Kanzlerkandidat an. Trotz erheblicher Zuwächse in Süd- und Südwestdeutschland blieb die CDU/CSU lediglich zweitstärkste Bundestagsfraktion. Hauptursache war nach Meinung von Analysten, dass der Bayer Stoiber insbesondere im Norden (wie schon Strauß 1980) und Osten Deutschlands die Wähler nicht ausreichend ansprechen konnte.
Die Landtagswahl in
Schleswig-Holstein
2005 führte das Ende der Amtszeit von Ministerpräsidentin
Heide Simonis
(SPD) herbei; die CDU führte danach eine Große Koalition mit der SPD an. Am 22.
Mai 2005 siegte die CDU in
Nordrhein-Westfalen
und löste damit die zu diesem Zeitpunkt letzte amtierende rot-grüne Landesregierung in Deutschland ab.
2005–2009: Erste Bundeskanzlerin – Zweite Große Koalition
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Hauptartikel
Kabinett Merkel I
Angela Merkel nach der Verleihung der
Ehrendoktorwürde
der Fakultät für Physik und Geowissenschaften der
Universität Leipzig
, 3.
Juni 2008
Nach der vorgezogenen
Bundestagswahl
am 18.
September 2005 wurde die
Fraktionsgemeinschaft
aus CDU und CSU unter
Angela Merkel
zum ersten Mal seit der Wahl 1994 wieder stärkste Fraktion, erhielt jedoch weniger Stimmen als in der vorhergegangenen Wahl und als in
Meinungsumfragen
vorhergesagt. Die Union erhielt das drittschlechteste Ergebnis ihrer Parteigeschichte. Das erklärte Wahlziel, eine Bundestagsmehrheit für eine
Koalition
mit der FDP, konnte nicht erreicht werden.
Obwohl die CDU/CSU die stärkste Fraktion bildete, beanspruchte zunächst die SPD das Amt des Bundeskanzlers für sich; da jene jedoch gleichzeitig eine Koalition aus SPD, den Grünen und Linkspartei ausschloss und die FDP nicht zu einer
Ampelkoalition
bereit war, war eine Regierungsbildung ohne die CDU nicht möglich. Am 11.
November 2005 einigten sich CDU, CSU und SPD auf einen Koalitionsvertrag für eine
Große Koalition
unter Angela Merkel als Bundeskanzlerin. So wurde Angela Merkel nach der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags am 22.
November 2005 mit 397 von 614 Stimmen der Abgeordneten des Deutschen Bundestages zur ersten Frau gewählt, die die Position des Bundeskanzlers ausübt. Angela Merkel erhielt bei der Kanzlerwahl mehr Stimmen als jeder ihrer Amtsvorgänger, prozentual fiel ihr Wahlergebnis mit 64,9 Prozent der Stimmen jedoch schlechter aus als das
Kurt Georg Kiesingers
. Jedoch stellte die Große Koalition bei dessen Wahl zum Bundeskanzler am 1.
Dezember 1966 über 90,1 Prozent der Sitze, die Große Koalition unter Merkel stellte nur knapp 73 Prozent der Sitze im 16. Deutschen Bundestag. Dies lag vor allem an den drei weiteren, deutlich stärker als zuvor im Bundestag vertretenen Parteien.
2009–2013: Neuer Koalitionspartner im Kabinett Merkel II
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Hauptartikel
Kabinett Merkel II
Bei der
Bundestagswahl 2009
verlor die CDU zwar noch einmal leicht an Stimmen, war jedoch dank
Überhangmandaten
mit mehr Abgeordneten im Bundestag vertreten als in der vorigen
Legislaturperiode
. Da die
FDP
zugleich das beste Wahlergebnis ihrer Geschichte erzielte, konnte Angela Merkel den Regierungspartner wechseln und sich mit den Stimmen von Union und FDP als Regierungschefin der vierten
christlich-liberalen Koalition
wiederwählen lassen. Zuvor gelang es keinem Bundeskanzler in der deutschen Geschichte, den Koalitionspartner zu wechseln.
Im Januar 2010 stellte die CDU ihr Zukunftspapier
Berliner Erklärung
vor.
102
Dieses wurde von einigen Beobachtern als Zeichen für einen Linkstrend der CDU wahrgenommen.
103
104
Auf Initiative von
Friedrich-Wilhelm Siebeke
103
105
wurde die
Aktion Linkstrend stoppen
gegründet, die einen Monat nach der Berliner Erklärung ihr
Manifest gegen den Linkstrend
106
in deutschen Tageszeitungen veröffentlichte.
2013–2021: Erneute Große Koalition
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Hauptartikel
Kabinett Merkel III
Sigmar Gabriel
Angela Merkel
und
Horst Seehofer
bei der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages (2013)
Nach der
Bundestagswahl 2013
, bei der CDU und CSU nur um fünf Mandate die absolute Mehrheit der Sitze im Bundestag verpassten, die FDP aber der Einzug ins Parlament misslang, sondierte die Union mit den Grünen und der SPD. Da einige Funktionäre der Grünen und der CSU eine schwarz-grüne Koalition ablehnten, verhandelten CDU/CSU und die SPD erneut über die Bildung einer Großen Koalition. Nach dem erfolgreichen
Mitgliederentscheid der SPD
wurde der
Koalitionsvertrag
unterschrieben. Am 17.
Dezember 2013 wurde Angela Merkel zum dritten Mal mit großer Mehrheit zur Bundeskanzlerin gewählt.
Da die FDP, die laut Merkel „natürlicher Koalitionspartner“ ist und bleibe,
107
in Wahlumfragen im Jahr 2014 bei ca. 3 Prozent verharrte und ein Wiedereinzug in den Bundestag 2017 vor diesem Hintergrund unsicher erschien, begann sich die CDU stärker gegenüber den Grünen zu öffnen.
Hauptartikel
Kabinett Merkel IV
Olaf Scholz
Angela Merkel
und
Horst Seehofer
bei der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages (2018)
Bei der
Bundestagswahl 2017
verlor die CDU stark und kam mit der CSU gemeinsam nunmehr nur noch auf 32,9 Prozent der Stimmen. Nachdem die SPD am Wahlabend zunächst eine Wiederauflage der Großen Koalition ausschloss, kam es zu
Sondierungen
für eine
Jamaika-Koalition
aus Union, FDP und Grünen. Diese scheiterten im November 2017. Nach erfolgreichen Sondierungs- und Koalitionsverhandlungen mit der SPD wurde Angela Merkel am 14.
März 2018 zum dritten Mal
wiedergewählt
Am 27.
August 2018 entzogen Präsidium und Bundesvorstand der CDU den
Christdemokraten für das Leben
, dem
Wirtschaftsrat der CDU
und dem Verein
Werteunion e.
V.
den Status als Sonderorganisationen der Partei. Neue Gruppierungen oder Vereinigungen der CDU sollten seit diesem Zeitpunkt nicht mehr offiziell anerkannt werden.
108
Nachdem im Oktober 2018 zunächst die CSU bei der
Landtagswahl in Bayern
große Verluste hinnehmen gemusst hatte und zwei Wochen später auch die
CDU
bei der
Landtagswahl in Hessen
zweistellig verloren hatte, kündigte Angela Merkel am 29.
Oktober 2018, dem Tag nach der hessischen Landtagswahl, in einer Präsidiumssitzung an, beim kommenden Parteitag nicht mehr für das Amt der CDU-Vorsitzenden zu kandidieren. Ebenfalls gab sie bekannt, zur nächsten Bundestagswahl nicht erneut anzutreten.
109
Um ihre Nachfolge als Parteivorsitzende kandidierten die CDU-Generalsekretärin
Annegret Kramp-Karrenbauer
, der ehemalige Bundestagsfraktionsvorsitzende
Friedrich Merz
und Bundesgesundheitsminister
Jens Spahn
. Zum ersten Mal seit 1971 gab es somit mehr als einen Kandidaten für dieses Amt und zum ersten Mal überhaupt mehr als zwei.
110
Am 7.
Dezember 2018 wählten die Delegierten des
31. Bundesparteitags der CDU
Kramp-Karrenbauer im zweiten Wahlgang zur neuen Parteivorsitzenden.
111
Ursula von der Leyen im Europäischen Parlament (2019)
Bei der
Europawahl 2019
erzielte die Union mit 28,9 Prozent das bis dahin schlechteste Ergebnis bei einer bundesweiten Wahl.
112
Obwohl
Manfred Weber
von der CSU als Spitzenkandidat der EVP angetreten war, nominierte der
Europäische Rat
anschließend Bundesverteidigungsministerin
Ursula von der Leyen
als Kommissionspräsidentin. Sie wurde am 16.
Juli vom
EU-Parlament
gewählt und ist die erste Frau in diesem Amt sowie die erste Deutsche und die erste CDU-Politikerin seit
Walter Hallstein
Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer kündigte am 10.
Februar 2020, unmittelbar während der
Regierungskrise in Thüringen
, die durch die Wahl des FDP-Politikers
Thomas Kemmerich
zum Ministerpräsidenten mit Stimmen von
CDU
und
AfD
ausgelöst worden war, ihren Verzicht auf die
Kanzlerkandidatur
bei der
Bundestagswahl 2021
sowie den Rückzug vom Parteivorsitz an.
113
Als Nachfolger bewarben sich NRW-Ministerpräsident
Armin Laschet
, erneut Friedrich Merz sowie der Außenpolitiker
Norbert Röttgen
. Die Wahl des neuen Parteivorsitzenden war ursprünglich für Ende April 2020 vorgesehen, musste aber wegen der
Corona-Pandemie
zweimal verschoben werden. Am 16.
Januar 2021 wählte ein
digitaler Parteitag
Armin Laschet im zweiten Wahlgang zum neuen CDU-Bundesvorsitzenden. Da es sich um die erste digitale Personenwahl der deutschen Parteiengeschichte handelte, war eine formale Bestätigung per Briefwahl notwendig. Offiziell wurde Laschet daher am 22.
Januar Vorsitzender.
114
Zu Beginn der
COVID-19-Pandemie in Deutschland
im Frühjahr 2020 stiegen die Beliebtheitswerte der CDU in Umfragen zunächst stark an.
115
Dies wurde regelmäßig als üblicher positiver Effekt von äußeren Krisen auf die Beliebtheitswerte der CDU als führender Regierungspartei gedeutet.
116
Im März 2021 allerdings fielen die Beliebtheitswerte wieder deutlich und die CDU erlitt Niederlagen bei zwei Landtagswahlen (jeweils historisch schlechtestes Ergebnis in
Baden-Württemberg
und
Rheinland-Pfalz
). Hierfür verantwortlich gemacht wurden allen voran diverse mutmaßliche Fälle von
Korruption
von Politikern und Bundestagsabgeordneten der CDU und CSU (unter anderem im Zuge von
Maskenaffäre
und
Aserbaidschan-Affäre
).
117
118
Hinzu kam zunehmende Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der Pandemie-Bekämpfung („Dritte Welle“ und als schleppend empfundener Impffortschritt).
119
Hauptartikel
Bundestagswahl 2021
Armin Laschet begrüßt am 12.
September 2021 in Berlin Anhänger der Jungen Union vor dem TV-Studio
Am 11.
April 2021 gaben sowohl CDU-Chef
Armin Laschet
als auch der CSU-Chef
Markus Söder
bekannt, dass sie beide für eine Kanzlerkandidatur zur Verfügung stehen.
120
121
Am Tag darauf sprach sich das
CDU-Präsidium
für Laschet, das
CSU-Präsidium
für Söder aus. Letzterer hatte zuvor angekündigt, ein Votum der CDU zu akzeptieren, drängte aber darauf, in die „Breite der Parteien hineinzuhorchen“, statt allein in den Führungsgremien zu entscheiden.
122
Unter der Bevölkerung und auch unter CDU/CSU-Parteimitgliedern sprach sich laut Umfragen eine deutliche Mehrheit für Söder aus. Als Grund dafür wird insbesondere seine als strenger wahrgenommene
Corona-Politik
angeführt.
123
Am 13.
April 2021 nahmen beide Kandidaten spontan an einer Sitzung der
Bundestagsfraktion
teil, um sich den Fragen der Unions-Abgeordneten zu stellen. Zuvor hatte sich insbesondere die
CSU-Landesgruppe
für eine stärkere Beteiligung der Fraktion ausgesprochen, die wohl ebenfalls mehrheitlich hinter Söder stand. Falls sich Laschet und Söder nicht innerhalb einer Woche einvernehmlich einigen könnten, wurde auch eine formelle Abstimmung in der Bundestagsfraktion ins Gespräch gebracht.
124
In den darauffolgenden Tagen sprachen sich mehrere Spitzenpolitiker und Vereinigungen der beiden Parteien für einen bestimmten Kandidaten aus. Am 19.
April 2021 sprach sich der Bundesvorstand der CDU in einer digitalen Sondersitzung in geheimer Abstimmung mit 31 von 46 Stimmen für Armin Laschet als Kanzlerkandidaten aus. Neun Vorstandsmitglieder stimmten für Markus Söder und sechs enthielten sich.
125
In einer am nächsten Tag gehaltenen Pressekonferenz akzeptierte Markus Söder das Ergebnis des CDU-Bundesvorstands. Somit wurde Armin Laschet der Kanzlerkandidat der Union für die Bundestagswahl 2021.
126
Von 2021 bis Februar 2025: Das dritte Mal in der Opposition
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Bei der
Bundestagswahl 2021
erhielt die Union 24,1 Prozent der Zweitstimmen (nach 32,9
% 2017 und 41,5
% 2013 und 33,8
% 2009), verlor also verglichen mit 2017 jeden vierten Wähler (26,7
%).
Hauptartikel
Wahl zum CDU-Vorsitz 2022
Nach starkem innerparteilichen Druck gab Laschet am 7.
Oktober 2021 bekannt, dass er den Parteivorsitz aufgeben wolle.
127
Zur Bestimmung der Nachfolge im Vorsitz wurde die Parteibasis erstmals mittels Mitgliederbefragungen beteiligt.
128
Am 16.
November 2021 gab
Friedrich Merz
zum dritten Mal seine
Kandidatur für den CDU-Vorsitz
bekannt. Zudem kündigte er an, dass er im Fall seiner Wahl den
Bundestagsabgeordneten
und früheren Berliner
Sozialsenator
Mario Czaja
als
Generalsekretär
und die Bundestagsabgeordnete
Christina Stumpp
für den neu zu schaffenden Posten der stellvertretenden Generalsekretärin vorschlagen werde.
129
Für die Wahl zum Parteivorstand nominierte ihn der CDU-Kreisvorstand seines Heimatverbands im Hochsauerland. Merz war nach
Norbert Röttgen
und
Helge Braun
der dritte Bewerber um die Nachfolge von Armin Laschet. Die Vorentscheidung über den künftigen Vorsitzenden trafen die rund 400.000 Parteimitglieder im Dezember. Laut dem am 17.
Dezember 2021 bekannt gegebenen Ergebnis der Mitgliederbefragung erreichte Merz mit 62,1 Prozent gleich im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit, Röttgen erhielt 25,8 Prozent und Helge Braun 12,1 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 66,02 Prozent.
130
Endgültig gewählt wurde der neue Vorsitzende von den 1.001 CDU-Delegierten auf einem Parteitag am 22.
Januar 2022, der aufgrund der COVID-19-Pandemie digital stattfand. Merz wurde hier mit 94,6 Prozent der Delegiertenstimmen zum neuen CDU-Vorsitzenden gewählt.
131
132
133
Am 24.
Januar 2022 nominierten der Bundesvorstand und die Landesvorsitzenden der AfD für die
Wahl des Bundespräsidenten 2022
auf Vorschlag des AfD-Bundessprechers
Tino Chrupalla
den Autor, Ökonomen und ehemaligen Vorsitzenden des
rechtskonservativen
Vereins
Werteunion
Max Otte
, ein Mitglied der CDU, als offiziellen Kandidaten der Partei. Gegen die Kandidatur Ottes, der bis 2021 als Vorsitzender auch dem
Kuratorium
der AfD-nahen
Desiderius-Erasmus-Stiftung
angehörte, sprachen sich vier Vorstandsmitglieder und zwei von 16 Landesvorsitzenden aus, darunter der langjährige Bundessprecher
Jörg Meuthen
. Meuthen bezeichnete die Nominierung Ottes als „strategisch falsch und unklug“ und warnte vor einem „
Rohrkrepierer
zum Schaden der Partei“. Zu den Erfolgsaussichten Ottes äußerte Meuthen, dessen Kandidatur sei „in etwa so wichtig wie der
umfallende Sack Reis in China
, denn der AfD-Kandidat wird mit Gewissheit nichts mit
Schloss Bellevue
zu tun haben“. Für Otte als Kandidat sprachen sich dagegen neben einer Mehrheit der AfD-Gremien auch Vertreter der Werteunion aus.
134
135
136
Innerhalb des Unterstützerkreises der Werteunion löste die Nominierung Ottes eine Kontroverse aus. Der ehemalige Verfassungsschutzchef
Hans-Georg Maaßen
trat nach der Kandidatur Ottes aus dem Verein aus.
137
Wegen des „dringenden und schwerwiegenden Falls parteischädlichen Verhaltens“ entzog die CDU Otte noch am selben Tag alle Mitgliedsrechte und eröffnete ein Parteiausschlussverfahren. Beobachter sahen eine bei der Union lange nicht gesehene Geschlossenheit bezüglich einer Personalfrage. Niemand, auch keiner der Konservativen innerhalb der Partei, sei Otte beigesprungen.
138
139
Im Februar 2024 gründete sich die Werteunion als eigene Partei rechts der CDU.
140
Am 11.
Juli 2023 wurde
Carsten Linnemann
durch Friedrich Merz für das Amt des Generalsekretärs als Nachfolger für Mario Czaja nominiert, am 12.
Juli vorgeschlagen und am selben Tag durch das CDU-Präsidium kommissarisch zum Generalsekretär gewählt. Bei der
Europawahl 2024
erreichte die CDU 23,7
% der Stimmen.
Ab März 2025: Große Koalition unter Friedrich Merz
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Bei der
Bundestagswahl
erzielte die CDU/CSU ein Ergebnis von 28,52
% und damit eine Verbesserung von etwas mehr als 4 Prozentpunkten im Gegensatz zu 2021.
141
Die Koalitionsverhandlungen zwischen der CDU/CSU und der SPD begannen am 13. März 2025.
142
Insgesamt waren 256 Personen in 16 Arbeitsgruppen an der Ausarbeitung des Koalitionsvertrages beteiligt.
143
Am 5. Mai wurde der Koalitionsvertrag unterschrieben
144
und am Folgetag wurde Friedrich Merz im zweiten Wahlgang zum Bundeskanzler gewählt.
145
Persönlichkeiten
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Bundesvorsitzende
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Vorsitzender
Beginn der Amtszeit
Ende der Amtszeit
Ehrenvorsitz
Sowjetische Zone
Andreas Hermes
Juli 1945
Dezember 1945
nein
Jakob Kaiser
1946
1947
seit 1958
Otto Nuschke
1948
1949
nein
Bundesrepublik
Konrad Adenauer
Bundeskanzler
1949 bis 1963
1.
März 1946 (Britische Zone)
21.
Oktober 1950 (bundesweit)
23.
März 1966
seit 1966
Ludwig Erhard
Bundeskanzler 1963 bis 1966
23.
März 1966
23.
Mai 1967
seit 1967
Kurt Georg Kiesinger
Bundeskanzler 1966 bis 1969
23.
Mai 1967
5.
Oktober 1971
seit 1971
Rainer Barzel
5.
Oktober 1971
12.
Juni 1973
nein
Helmut Kohl
Bundeskanzler 1982 bis 1998
Vorsitzender des Europäischen Rates
1994
12.
Juni 1973
7.
November 1998
seit 1998;
am 18.
Januar 2000 stimmte Helmut Kohl zu, den Ehrenvorsitz aufgrund der
CDU-Spendenaffäre
ruhen zu lassen
Wolfgang Schäuble
7.
November 1998
16.
Februar 2000
nein
Angela Merkel
Bundeskanzlerin 2005 bis 2021
Vorsitzende des Europäischen Rates
2007
10.
April 2000
7.
Dezember 2018
nein
Annegret Kramp-Karrenbauer
Bundesministerin der Verteidigung
2019 bis 2021
7.
Dezember 2018
22.
Januar 2021
nein
Armin Laschet
Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen
2017 bis 2021
22.
Januar 2021
(am 16.
Januar 2021
digital gewählt
31.
Januar 2022
nein
Friedrich Merz
Bundeskanzler seit 2025
31.
Januar 2022
(am 22.
Januar 2022 digital gewählt)
amtierend
Generalsekretäre
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Bisherige
Generalsekretäre
Name
Beginn der Amtszeit
Ende der Amtszeit
Bruno Heck
1967
1971
Konrad Kraske
1971
1973
Kurt Biedenkopf
1973
1977
Heiner Geißler
1977
1989
Volker Rühe
1989
1992
Peter Hintze
1992
1998
Angela Merkel
1998
2000
Ruprecht Polenz
2000
2000
Laurenz Meyer
2000
2004
Volker Kauder
2005
2005
Ronald Pofalla
2005
2009
Hermann Gröhe
2009
2013
Peter Tauber
2013
2018
Annegret Kramp-Karrenbauer
Februar 2018
Dezember 2018
Paul Ziemiak
2018
2022
Mario Czaja
2022
2023
Carsten Linnemann
2023
amtierend
Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
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Bisherige
Fraktionsvorsitzende
Name
Beginn der Amtszeit
Ende der Amtszeit
Konrad Adenauer
1.
September 1949
20.
September 1949
Heinrich von Brentano
30.
September 1949
7.
Juni 1955
Heinrich Krone
15.
Juni 1955
24.
November 1961
Heinrich von Brentano
24.
November 1961
14.
November 1964 (†)
Rainer Barzel
1.
Dezember 1964
9.
Mai 1973
Karl Carstens
17.
Mai 1973
1.
Dezember 1976
Helmut Kohl
13.
Dezember 1976
4.
Oktober 1982
Alfred Dregger
4.
Oktober 1982
25.
November 1991
Wolfgang Schäuble
25.
November 1991
29.
Februar 2000
Friedrich Merz
29.
Februar 2000
24.
September 2002
Angela Merkel
24.
September 2002
21.
November 2005
Volker Kauder
21.
November 2005
25.
September 2018
Ralph Brinkhaus
25.
September 2018
15.
Februar 2022
Friedrich Merz
15.
Februar 2022
5.
Mai 2025
Jens Spahn
5.
Mai 2025
amtierend
Bundespräsidenten
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Die nachfolgenden CDU-Politiker wurden zu
Bundespräsidenten
der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Während der Präsidentschaft ruht traditionell die Parteimitgliedschaft.
Heinrich Lübke
13.
September 1959 bis
30.
Juni 1969
Karl Carstens
1.
Juli 1979 bis
30.
Juni 1984
Richard von Weizsäcker
1.
Juli 1984 bis
30.
Juni 1994
Roman Herzog
1.
Juli 1994 bis
30.
Juni 1999
Horst Köhler
1.
Juli 2004 bis
31.
Mai 2010
Christian Wulff
30.
Juni 2010 bis
17.
Februar 2012
Bundeskanzler
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Quelltext bearbeiten
Die nachfolgenden CDU-Politiker amtierten als
Bundeskanzler
der Bundesrepublik Deutschland.
Konrad Adenauer
15.
September 1949 bis
16.
Oktober 1963
Ludwig Erhard
16.
Oktober 1963 bis
1.
Dezember 1966
Kurt Georg Kiesinger
1.
Dezember 1966 bis
21.
Oktober 1969
Helmut Kohl
1.
Oktober 1982 bis
27.
Oktober 1998
Angela Merkel
22.
November 2005 bis
8.
Dezember 2021
Friedrich Merz
seit 6.
Mai 2025
Präsidenten des Deutschen Bundestages
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Die nachfolgenden CDU-Politiker wurden von den
Mitgliedern des Deutschen Bundestages
zu
Präsidenten des Deutschen Bundestages
gewählt.
Erich Köhler
7.
September 1949 bis
18.
Oktober 1950
Hermann Ehlers
19.
Oktober 1950 bis
29.
Oktober 1954 (†)
Eugen Gerstenmaier
16.
November 1954 bis
31.
Januar 1969
Kai-Uwe von Hassel
5.
Februar 1969 bis
13.
Dezember 1972
Karl Carstens
14.
Dezember 1976 bis
31.
Mai 1979
Rainer Barzel
29.
März 1983 bis
25.
Oktober 1984
Philipp Jenninger
5.
November 1984 bis
11.
November 1988
Rita Süssmuth
25.
November 1988 bis
26.
Oktober 1998
Norbert Lammert
18.
Oktober 2005 bis
24.
Oktober 2017
Wolfgang Schäuble
24.
Oktober 2017 bis
26.
Oktober 2021
Julia Klöckner
seit 25.
März 2025
Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts
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Die nachfolgenden CDU-Politiker amtierten als Präsidenten des
Bundesverfassungsgerichts
Gebhard Müller
8.
Januar 1959 bis
8.
Dezember 1971
Ernst Benda
8.
Dezember 1971 bis
20.
Dezember 1983
Roman Herzog
16.
November 1987 bis
30.
Juni 1994
Stephan Harbarth
seit 22.
Juni 2020
Präsidenten von EU-Organen und EU-Kommissare
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Die nachfolgenden CDU-Politiker wurden von den
Mitgliedern des Europäischen Parlaments
zu
Präsidenten des Europäischen Parlaments
gewählt.
146
Hans Furler
28.
März 1960 bis
27.
März 1962
Egon Klepsch
14.
Januar 1992 bis
19.
Juli 1994
Hans-Gert Pöttering
16.
Januar 2007 bis
14.
Juli 2009
Die nachfolgenden CDU-Politiker amtierten als Mitglieder der
Europäischen Kommission
oder deren
Präsident
Walter Hallstein
1958
bis
1967
Präsident
der
EWG-Kommission
Fritz Hellwig
1967 bis 1970
Vizepräsident
der
Europäischen Kommission (EG)
Karl-Heinz Narjes
1981 bis 1989
Vizepräsident
der
Europäischen Kommission (EG)
(nur 1984 bis 1989)
Günther Oettinger
2010 bis 2019
Vizepräsident
der
Europäischen Kommission (EU)
(nur 2014)
Ursula von der Leyen
seit 2019
Präsidentin
der
Europäischen Kommission (EU)
Dem
Europäischen Rechnungshof
als
Organ der Europäischen Union
saßen bislang zwei CDU-Politiker als Präsidenten vor.
Bernhard Friedmann
1996 bis 1999
Klaus-Heiner Lehne
seit 2016
NATO-Generalsekretäre
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Die nachfolgenden CDU-Politiker amtierten als
NATO-Generalsekretär
Manfred Wörner
1988 bis 1994
Landesebene: Ministerpräsidenten
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Hauptartikel
Liste der Ministerpräsidenten der deutschen Länder
Baden-Württemberg
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Hauptartikel
Landesregierung von Baden-Württemberg
Leo Wohleb
Baden
(3.
Dezember 1946 bis 25.
April 1952)
Lorenz Bock
Württemberg-Hohenzollern
(8.
Juli 1947 bis 3.
August 1948)
Gebhard Müller
Württemberg-Hohenzollern
(13.
August 1948 bis 25.
April 1952)
Baden-Württemberg
(7.
Oktober 1953 bis 17.
Dezember 1958)
Kurt Georg Kiesinger
(17.
Dezember 1958 bis 1.
Dezember 1966)
Hans Filbinger
(16.
Dezember 1966 bis 30.
August 1978)
Lothar Späth
(30.
August 1978 bis 19.
Januar 1991)
Erwin Teufel
(22.
Januar 1991 bis 29.
April 2005)
Günther Oettinger
(29.
April 2005 bis 9.
Februar 2010)
Stefan Mappus
(10.
Februar 2010 bis 12.
Mai 2011)
Berlin
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Hauptartikel
Regierender Bürgermeister von Berlin
Liste der Bürgermeister von Berlin
und
Senat von Berlin
Hinweis
: Bis 1951 mit dem Titel Oberbürgermeister. Die Stellung als eigenes Land besteht unumstritten erst seit 1990, ab 1949 war
West-Berlin
de facto
ein Land der Bundesrepublik Deutschland (siehe auch
Berlin-Frage
).
Walther Schreiber
(22.
Oktober 1953 bis 11.
Januar 1955)
Richard von Weizsäcker
(11.
Juni 1981 bis 9.
Februar 1984)
Eberhard Diepgen
(9.
Februar 1984 bis 16.
März 1989 24.
Januar 1991 bis 16.
Juni 2001)
Kai Wegner
(seit 27.
April 2023)
Hamburg
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Hauptartikel
Erster Bürgermeister
Liste der Hamburger Bürgermeister
und
Senat der Freien und Hansestadt Hamburg
Rudolf Petersen
(15.
Mai 1945 bis 22.
November 1946)
Kurt Sieveking
(2.
Dezember 1953 bis 4.
Dezember 1957)
Ole von Beust
(31.
Oktober 2001 bis 25.
August 2010)
Christoph Ahlhaus
(25.
August 2010 bis 7.
März 2011)
Hessen
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Hauptartikel
Hessischer Ministerpräsident
und
Hessische Landesregierung
Walter Wallmann
(23.
April 1987 bis 5.
April 1991)
Roland Koch
(7.
April 1999 bis 31.
August 2010)
Volker Bouffier
(31.
August 2010 bis 31.
Mai 2022)
Boris Rhein
(seit 31.
Mai 2022)
Mecklenburg-Vorpommern
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Hauptartikel
Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern
Alfred Gomolka
(27.
Oktober 1990 bis 18.
März 1992)
Berndt Seite
(19.
März 1992 bis 2.
November 1998)
Niedersachsen
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Hauptartikel
Liste der niedersächsischen Ministerpräsidenten
und
Niedersächsische Landesregierung
Ernst Albrecht
(6.
Februar 1976 bis 21.
Juni 1990)
Christian Wulff
(4.
März 2003 bis 30.
Juni 2010)
David McAllister
(1.
Juli 2010 bis 19.
Februar 2013)
Nordrhein-Westfalen
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Hauptartikel
Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen
Liste der Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen
und
Landesregierung von Nordrhein-Westfalen
Franz Meyers
(21.
Juli 1958 bis 8.
Dezember 1966)
Jürgen Rüttgers
(21.
Juni 2005 bis 14.
Juli 2010)
Armin Laschet
(27.
Juni 2017 bis 26.
Oktober 2021)
Hendrik Wüst
(seit 27.
Oktober 2021)
Rheinland-Pfalz
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Hauptartikel
Landesregierung von Rheinland-Pfalz
Wilhelm Boden
(1.
Dezember 1946 bis 8.
Juli 1947)
Peter Altmeier
(9.
Juli 1947 bis 18.
Mai 1969)
Helmut Kohl
(19.
Mai 1969 bis 1.
Dezember 1976)
Bernhard Vogel
(2.
Dezember 1976 bis 7.
Dezember 1988)
Carl-Ludwig Wagner
(8.
Dezember 1988 bis 20.
Mai 1991)
Saarland
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Hauptartikel
Liste der saarländischen Ministerpräsidenten
und
Saarländische Landesregierung
Hubert Ney
(10.
Januar 1956 bis 26.
März 1957)
Egon Reinert
(4.
Juni 1957 bis 23.
April 1959)
Franz Josef Röder
(30.
April 1959 bis 26.
Juni 1979)
Werner Zeyer
(5.
Juli 1979 bis 9.
April 1985)
Peter Müller
(28.
September 1999 bis 9.
August 2011)
Annegret Kramp-Karrenbauer
(10.
August 2011 bis 28.
Februar 2018)
Tobias Hans
(1.
März 2018 bis 25.
April 2022)
Sachsen
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Hauptartikel
Liste der sächsischen Ministerpräsidenten
und
Sächsische Staatsregierung
Kurt Biedenkopf
(27.
Oktober 1990 bis 17.
April 2002)
Georg Milbradt
(18.
April 2002 bis 27.
Mai 2008)
Stanislaw Tillich
(28.
Mai 2008 bis 12.
Dezember 2017)
Michael Kretschmer
(seit 13.
Dezember 2017)
Sachsen-Anhalt
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Hauptartikel
Landesregierung von Sachsen-Anhalt
Gerd Gies
(28.
Oktober 1990 bis 4.
Juli 1991)
Werner Münch
(4.
Juli 1991 bis 28.
November 1993)
Christian Bergner
(2.
Dezember 1993 bis 21.
Juli 1994)
Wolfgang Böhmer
(16.
Mai 2002 bis 19.
April 2011)
Reiner Haseloff
(19.
April 2011 bis 27.
Januar 2026)
Sven Schulze
(seit 28.
Januar 2026)
Schleswig-Holstein
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Hauptartikel
Landesregierung von Schleswig-Holstein
Theodor Steltzer
(15.
Januar 1945 bis 19.
April 1947)
Walter Bartram
(5.
September 1950 bis 25.
Juni 1951)
Friedrich Wilhelm Lübke
(25.
Juni 1951 bis 11.
Oktober 1954)
Kai Uwe von Hassel
(11.
Oktober 1954 bis 7.
Januar 1963)
Helmut Lemke
(7.
Januar 1963 bis 24.
Mai 1971)
Gerhard Stoltenberg
(24.
Mai 1971 bis 4.
Oktober 1982)
Uwe Barschel
(14.
Oktober 1982 bis 2.
Oktober 1987)
Henning Schwarz
(2.
Oktober 1987 bis 31.
Mai 1988)
Peter Harry Carstensen
(27.
April 2005 bis 12.
Juni 2012)
Daniel Günther
(seit 28.
Juni 2017)
Thüringen
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Hauptartikel
Thüringer Ministerpräsident
und
Thüringer Landesregierung
Josef Duchač
(3.
Oktober 1990 bis 5.
Februar 1992)
Bernhard Vogel
(5.
Februar 1992 bis 5.
Juni 2003)
Dieter Althaus
(5.
Juni 2003 bis 30.
Oktober 2009)
Christine Lieberknecht
(30.
Oktober 2009 bis 5.
Dezember 2014)
Mario Voigt
(seit 12.
Dezember 2024)
Ergebnisse bei bundesweiten Wahlen
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Ergebnisse der Bundestagswahlen
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Ergebnisse der CDU bei den Bundestagswahlen 1949–2021
Wahljahr
Stimmenanteil
Stimmen
1949
25,2
5.978.636
1953
36,4
10.016.594
1957
39,7
11.875.339
1961
35,8
11.283.901
1965
38,0
12.387.562
1969
36,6
12.079.535
1972
35,2
13.190.837
1976
38,0
14.367.302
1980
34,2
12.989.200
1983
38,2
14.857.680
1987
34,5
13.045.745
1990
36,7
17.055.116
1994
34,2
16.089.960
1998
28,4
14.004.908
2002
29,5
14.167.561
2005
27,8
13.136.740
2009
27,3
11.828.277
0.00
2013
147
34,1
14.921.877
0.00
2017
148
26,8
12.447.656
0.00
2021
149
19,0
8.774.920
0.00
2025
150
22,6
11.196.374
Ab 1953: Zweitstimmen.
Ergebnisse der Europawahlen
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Ergebnisse der CDU bei den Europawahlen 1979–2019
Wahljahr
Stimmenanteil
Stimmen
1979
39,1
10.883.085
1984
37,5
9.308.411
1989
29,5
8.332.846
1994
32,0
11.346.073
1999
39,3
10.628.224
2004
36,5
9.412.997
2009
30,7
8.071.391
2014
30,0
8.812.653
2019
0.00
22,6
151
8.438.975
2024
0.00
23,7
152
9.435.636
Literatur
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Die Führungsfrage
– CDU und CSU im zwischenparteilichen Machtkampf.
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ISBN 3-933456-27-4
Christian von Ditfurth
Blockflöten
– Wie die CDU ihre realsozialistische Vergangenheit verdrängt.
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Hans-Otto Kleinmann
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Klaus Lang
Die rechte Mitte
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Ehrhart Neubert
Ein politischer Zweikampf in Deutschland
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Volker Resing:
Die Kanzler-Maschine – Wie die CDU funktioniert
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Josef Schmid:
Die CDU. Organisationsstrukturen, Politiken und Funktionsweisen einer Partei im Föderalismus.
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Rezension
von Erik Lommatzsch, in
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10, Nr. 6, 15.
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Udo Zolleis:
Die CDU. Das politische Leitbild im Wandel der Zeit.
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ISBN 978-3-531-15548-7
Siehe auch
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Die CDU ist auch Mitglied im Netzwerk
Europäische Bewegung
153
CDU-Verband Brüssel-Belgien
Weblinks
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Commons
: Christlich Demokratische Union Deutschlands
– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikiquote: Christlich Demokratische Union Deutschlands
– Zitate
Offizielle Internetpräsenz der CDU
Parteien in Deutschland: Christlich Demokratische Union (CDU)
der
Bundeszentrale für politische Bildung
Geschichte der CDU
der
Konrad-Adenauer-Stiftung
Literatur von und über Christlich Demokratische Union Deutschlands
im Katalog der
Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise
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Quelltext bearbeiten
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Vgl. Grundsatzprogramm, §
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Vgl. Grundsatzprogramm, §
5.
Vgl. Grundsatzprogramm, §
39.
Vgl. Grundsatzprogramm, §
320.
Vgl. Grundsatzprogramm, §
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Liste der Grundsatzprogramme mit den jeweiligen Texten bei der Konrad-Adenauer-Stiftung
Grundsatzprogramm
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@2
Vorlage:Toter Link/www.dgb.de
DGB: Debatte um die Vermögenssteuer
Seite nicht mehr abrufbar
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Suche im Internet Archive
(T)
Ausgesetzte Vermögensteuer kostet Deutschland bislang über 380 Milliarden Euro.
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Welche Parteien in Niedersachsen wachsen – und welche nicht.
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Vereinigungen und Organisationen der
CDU
Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
Vereinigungen
Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA)
Frauen Union (FU)
Junge Union (JU)
Kommunalpolitische Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands (KPV)
Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT)
Senioren-Union (SU)
Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV)
Sonderorganisationen
Evangelischer Arbeitskreis
Ring Christlich-Demokratischer Studenten
Lesben und Schwule in der Union (LSU)
Ohne Status in der Bundespartei
Arbeitskreis Engagierter Katholiken in der CDU
Christdemokraten für das Leben (CDL)
Deutsch-Türkisches Forum (DTF)
Schüler Union (SU)
Wirtschaftsrat der CDU
Mitgliedsparteien
der
Europäischen Volkspartei
Christen-Democratisch en Vlaams
(Belgien)
Demokraten für ein starkes Bulgarien
(Bulgarien)
Bewegung „Bulgarien der Bürger“
(Bulgarien)
GERB
(Bulgarien)
Union der Demokratischen Kräfte
(Bulgarien)
Kristendemokraterne
(Dänemark)
Det Konservative Folkeparti
(Dänemark)
Christlich Demokratische Union
(Deutschland)
Christlich-Soziale Union in Bayern
(Deutschland)
Isamaa
(Estland)
Kansallinen Kokoomus-Samlingspartiet
(Finnland)
Kristillisdemokraatit
(Finnland)
Les Républicains
(Frankreich)
Nea Dimokratia
(Griechenland)
Fine Gael
(Irland)
Alternativa Popolare
(Italien)
Unione di Centro
(Italien)
Popolari per l’Italia
(Italien)
Forza Italia
(Italien)
Südtiroler Volkspartei
(Italien)
Partito Autonomista Trentino Tirolese
(Italien)
Hrvatska demokratska zajednica
(Kroatien)
Hrvatska demokršćanska stranka
(Kroatien)
Vienotība
(Lettland)
Tėvynės sąjunga
(Litauen)
Chrëschtlech-Sozial Vollekspartei
(Luxemburg)
Partit Nazzjonalista
(Malta)
Christen-Democratisch Appèl
(Niederlande)
Österreichische Volkspartei
(Österreich)
Platforma Obywatelska
(Polen)
Polskie Stronnictwo Ludowe
(Polen)
Centro Democrático e Social – Partido Popular
(Portugal)
Partido Social Democrata
(Portugal)
Uniunea Democrată Maghiară din România
(Rumänien)
Partidul Mișcarea Populară
(Rumänien)
Partidul Național Liberal
(Rumänien)
Kristdemokraterna
(Schweden)
Moderata samlingspartiet
(Schweden)
Kresťanskodemokratické hnutie
(Slowakei)
Hnutie Slovensko
(Slowakei)
Demokrati
(Slowakei)
Szövetség-Aliancia
(Slowakei)
Slowenische Demokratische Partei
(Slowenien)
Slovenska Ljudska Stranka
(Slowenien)
Nova Slovenija – Krščanska Ljudska
(Slowenien)
Partido Popular
(Spanien)
TOP 09
(Tschechien)
Křesťanská a demokratická unie – Československá strana lidová
(Tschechien)
Dimokratikos Synagermos
(Zypern)
Assoziierte Parteien
Partia Demokratike e Shqipërisë
(Albanien)
Bošnjačka stranka
(Montenegro)
Innere Mazedonische Revolutionäre Organisation – Demokratische Partei für Mazedonische Nationale Einheit
(Nordmazedonien)
Høyre
(Norwegen)
Die Mitte
(Schweiz)
Srpska napredna stranka
(Serbien)
Allianz der Vojvodiner Ungarn
(Serbien)
Parteien mit Beobachterstatus
Hajastani Hanrapetakan Kussakzutjun
(Armenien)
Scharangutjun
(Armenien)
Belaruskaja Chryszijanskaja Demakratyja
(Belarus)
Ruch za Svabodu
(Belarus)
Stranka demokratske akcije
(Bosnien und Herzegowina)
Hrvatska demokratska zajednica Bosne i Hercegovine
(Bosnien und Herzegowina)
Hrvatska Demokratska Zajednica 1990
(Bosnien und Herzegowina)
Partija demokratskog progresa
(Bosnien und Herzegowina)
Ertiani Nazionaluri Modsraoba
(Georgien)
evropuli sakartvelo
(Georgien)
Lidhja Demokratike e Kosovës
(Kosovo)
Partidul Liberal Democrat din Moldova
(Moldau)
Partidul Acțiune și Solidaritate
(Moldau)
Platforma Demnitate și Adevăr
(Moldau)
Kristelig Folkeparti
(Norwegen)
Partito Democratico Cristiano Sammarinese
(San Marino)
Ukraiinski demokratitxni alians za reformi
(Ukraine)
Batkiwschtschyna
(Ukraine)
Jevropejśka Solidarnist
(Ukraine)
Samopomitsch
(Ukraine)
Parteien
in der
Bundesrepublik Deutschland
in Parlamenten
Im
Deutschen Bundestag
durch Wahl:
Christlich Demokratische Union Deutschlands
(CDU)
Alternative für Deutschland
(AfD)
Sozialdemokratische Partei Deutschlands
(SPD)
Bündnis 90/Die Grünen
(Grüne)
Die Linke
Christlich-Soziale Union in Bayern
(CSU)
Südschleswigscher Wählerverband
(SSW)
Weitere im
Europäischen Parlament
durch Wahl:
Bündnis Sahra Wagenknecht
Freie Demokratische Partei
Freie Wähler
Volt
Die PARTEI
Tierschutzpartei
Ökologisch-Demokratische Partei
Familien-Partei
Partei des Fortschritts
Weitere in
Landesparlamenten
durch Wahl:
Bündnis Deutschland
durch Übertritte:
Team Freiheit
Werteunion
Ehemals vertreten:
durch Wahl:
AFB
BDV
BGL
BIW
BVB/FW
BP
Bündnis 90
CVP
DDU
DemP
DG
DJ
DKP
DKP-DRP
DP
DPS
DRP
DSP
DSU
DVP
DVU
FDV
GB/BHE
GDP
KPD
KPS
NPD
NF
NU
Piraten
REP
RSF
Schill
SHB
SPS
SRP
STATT
SVP
VBH
HB
VL
WAV
WdF
Zentrum
durch Übertritte:
ADPM
Blaue
BMV
Bündnis C
BfTh
Direkte
DL
DS
DFU
FAKT
FBU
FDVP
Die Föderalen
FP Deutschlands
FVP
GVP
Graue
GAZ
LD
LKR
Mut
NRP
NLA
Regenbogen
SVP
Vereinigte Rechte
Landesverbände
der
CDU
CDU Baden-Württemberg
Bayern: nicht vertreten (siehe
CSU
CDU Berlin
CDU Brandenburg
CDU Bremen
CDU Hamburg
CDU Hessen
CDU Mecklenburg-Vorpommern
CDU in Niedersachsen
CDU Nordrhein-Westfalen
CDU Rheinland-Pfalz
CDU Saar
CDU Sachsen
CDU Sachsen-Anhalt
CDU Schleswig-Holstein
CDU Thüringen
Amtierende Landesvorsitzende der
Christlich Demokratischen Union Deutschlands
Baden-Württemberg:
Manuel Hagel
Berlin:
Kai Wegner
Brandenburg:
Jan Redmann
Bremen:
Heiko Strohmann
Hamburg:
Dennis Thering
Hessen:
Boris Rhein
Mecklenburg-Vorpommern:
Daniel
Peters
Niedersachsen:
Sebastian Lechner
Nordrhein-Westfalen:
Hendrik Wüst
Rheinland-Pfalz:
Gordon Schnieder
Saarland:
Stephan Toscani
Sachsen:
Michael Kretschmer
Sachsen-Anhalt:
Sven
Schulze
Schleswig-Holstein:
Daniel Günther
Thüringen:
Mario Voigt
Präsidium der Christlich Demokratischen Union Deutschlands
Vorsitzender:
Friedrich Merz
Generalsekretär:
Carsten Linnemann
Stellvertretende Generalsekretärin:
Christina Stumpp
Stellvertretende Vorsitzende:
Silvia Breher
Ines Claus
Andreas Jung
Michael Kretschmer
Karl-Josef Laumann
Karin Prien
Bundesschatzmeisterin:
Franziska Hoppermann
Gewählte Mitglieder des Präsidiums:
Sebastian Lechner
Ina Scharrenbach
Sven Schulze
Mario Voigt
Nina Warken
Wiebke Winter
Mitglieder des Präsidiums kraft Amtes:
Niclas Herbst
Julia Klöckner
Jens Spahn
Beratende Mitglieder des Präsidiums:
Daniel Günther
Boris Rhein
Kai Wegner
Hendrik Wüst
Marco Melle
Siehe auch
CDU-Bundesvorstand#CDU-Präsidium
Bundesvorstand
der
CDU Deutschlands
Leitung:
CDU-Präsidium
(geschäftsführender Vorstand)
Zusätzlich gewählte Mitglieder des Bundesvorstands:
Kristy
Augustin
Felor Badenberg
Joe Chialo
Birte Glißmann
Serap Güler
Elke Hannack
Mechthild Heil
Carina Hermann
Nicole Hoffmeister-Kraut
Thomas Jarzombek
Thomas Kufen
Ralph Alexander Lorz
Dorin
Müthel-Brenncke
Marcus Optendrenk
Christiane Schenderlein
Bastian
Schneider
Felix Schreiner
Armin Schuster
Kim-Sarah Speer
Marc Speicher
Jessica Steiner
Johannes Steiniger
Vivian Tauschwitz
Johannes
Volkmann
Astrid Wallmann
Paul Ziemiak
Mitgliederbeauftragter:
Philipp Amthor
Digitalbeauftragter:
Fabian
Beine
Beratende Mitglieder des Bundesvorstands:
Charlotte
Beermann
Gitta Connemann
Christian Haase
Manuel Hagel
Jakob
Hornhues
Hubert Hüppe
Daniel
Peters
Christoph Plett
Egon Primas
Thomas Rachel
Dennis Radtke
Jan Redmann
Gordon Schnieder
Sönke
A.
Siegmann
Jochen
Steinkamp
Heiko Strohmann
Dennis Thering
Stephan Toscani
Johannes Winkel
Normdaten
(Körperschaft):
GND
7230-8
GND Explorer
lobid
OGND
AKS
LCCN
n92048904
VIAF
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Christdemokratische Partei
Konservative Partei
Mitgliedspartei der Europäischen Volkspartei
Mitglied der Europäischen Bewegung Deutschland
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