Books by Jan Kellershohn

Papers by Jan Kellershohn

Malte Ebner von Eschenbach/Maria Stimm/Jörg Dinkelaker (Hg.): Volkshochschulen im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts I. Abendvolkshochschulen. Materialbasierte Analysen zur Vielfalt ihrer Institutionalisierung in der Weimarer Republik. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2024, S. 189-204 (H..., 2024

Im Beitrag zeigt der Autor einerseits, dass das Heimatwissen sowohl inhaltlich als auch auf der E... more Im Beitrag zeigt der Autor einerseits, dass das Heimatwissen sowohl inhaltlich als auch auf der Ebene der Wissenspraktiken in den Bildungsangeboten beider Volkshochschulen in den Hintergrund tritt, und andererseits, dass trotzdem oder gerade deswegen differente Ordnungen des Lokalen in Dessau und Merseburg auszumachen sind.

Research paper thumbnail of Unter den Trümmern. Plädoyer für eine Erforschung ostdeutscher Industriekultturen, in: Jahrbuch Deutsche Einheit 4 (2024), S. 191-209 (mit Jan Kellershohn und Juliane Tomann).
Wohin nun mit dem ganzen »Schutt des Sozialismus«? Diese Frage stellten sich nach 1990 nicht nur ... more Wohin nun mit dem ganzen »Schutt des Sozialismus«? Diese Frage stellten sich nach 1990 nicht nur eilig aus Westdeutschland rekrutierte Manager der bald hochumstrittenen Treuhandanstalt, die für die zügige Privatisierung der ostdeutschen Zentralplanwirtschaft und ihrer Betriebe angeheuert wurden. Während unmittelbar nach 1989 gesellschaftlich und politisch intensiv über die Bewertung der DDR-Vergangenheit und ihre Rolle in der deutschen Geschichte debattiert wurde, entwickelte sich zeitgleich eher unbemerkt in den sogenannten neuen Bundesländern eine intensive Auseinandersetzung mit ihrer industriellen Vergangenheit. Diese wurde bislang von der Forschung weitgehend übersehen, obwohl sie die Entstehung einer Industriekultur im Osten Deutschlands entscheidend prägte. Ein von westdeutschen Industriegebieten her gedachter Begriff der Industriekultur kann die ostdeutsche Entwicklung nach 1989/90 jedoch schwer erfassen, weshalb wir zeigen wollen, dass die häufig anzutreffende Diagnose einer »nachholenden« Entwicklung der Industriekultur in Ostdeutschland im Grunde fehlgeleitet ist.

Research paper thumbnail of Clearingstellen der Differenz. Perspektiven der jüngeren und jüngsten Gewerkschaftsgeschichte

Archiv für Sozialgeschichte, 2021

Perspektiven der jüngeren und jüngsten Gewerkschaftsgeschichte Die Patientin scheint rekonvalesze... more Perspektiven der jüngeren und jüngsten Gewerkschaftsgeschichte Die Patientin scheint rekonvaleszent. Bereits zu Beginn des vergangenen Jahrzehnts urteilten Winfried Süß und Dietmar Süß angesichts der Rede von der »Krise« der Arbeitsgeschichte, dass die »deutsche Arbeiter(bewegungs)geschichte in Selbstmitleid geradezu ertrank«, und bescheinigten ihr neu aufkeimende Lebenszeichen. 1 Gegenwärtig fallen die Diagnosen noch optimistischer aus. Sebastian Voigt sprach Anfang 2020 von einer »Renaissance« der Arbeitsgeschichte im weitesten Sinne. Nach Jahren der Talfahrt habe sie ihr »Nischendasein« überwunden. 2 Hinsichtlich der Gewerkschaftsgeschichte als Teilbereich der Labour History zeigt sich darin ein Spannungsfeld: Kim Christian Priemel forderte 2014-trotz ihres angestaubten Charakters-mehr Organisationsgeschichten von Gewerkschaften als »essential ground work«. 3 Sebastian Voigt hingegen attestierte der Gewerkschaftsgeschichte genau dann eine besondere Breitenwirkung, wenn sie »nicht mehr primär als Organisationsgeschichte« geschrieben werde und so ihren »bisweilen selbstbezüglichen Charakter« verliere. 4 Liegt also, jenseits der Euphorie über das Comeback der Labour History, die Zukunft der Gewerkschaftsgeschichte in der-gesicherten-Rolle einer historischen Hilfswissenschaft vor allem des 20. Jahrhunderts? Oder liegt das Heil darin, ihren organisationshistorischen Charakter aufzugeben und sich auf die Suche nach einer neuen-unsicheren-Rolle in der Labour History und der allgemeinen Geschichtswissenschaft zu begeben? Und wie lässt sich, angesichts der Konjunktur der Global Labour History einerseits und der neuen Kulturgeschichte der Arbeit andererseits 5 , die Subdisziplin der Gewerkschaftsgeschichte verorten, deren Ruf, »Vereinschroniken« zu produzieren, sich ebenso ubiquitär wie althergebracht ausnimmt? 6 Diese zweite Frage ist weniger sophistisch, als sie auf den ersten Blick wirkt, zeichneten sich doch insbesondere frühe Revitalisierungsversuche der Arbeitsgeschichte durch die dezidierte Abwendung von der »Entfaltungsgeschichte eines imaginären Großkollektivs« in Form der Or

Transformationsressource Wissen. Zur Mythologie des "Strukturwandels" von Montanregionen

Sara-Marie Demiriz/Jan Kellershohn/Anne Otto (Hg.): Transformationsversprechen. Zur Geschichte von Bildung und Wissen in Montanregionen, 2021

Stefan Berger/Wolfgang Jäger/Ulf Teichmann (Hg.): Gewerkschaften im Gedächtnis der Demokratie. Welche Rolle spielen soziale Kämpfe in der Erinnerungskultur?, Bielefeld , 2022

Aporien der Anpassung. Zur Humanisierung durch Bildung im "Strukturwandel" der Arbeit

Nina Kleinöder/Stefan Müller/Karsten Uhl (Hg.): »Humanisierung der Arbeit« Aufbrüche und Konflikte in der rationalisierten Arbeitswelt des 20. Jahrhunderts, Bielefeld, 2019

Mobility and the crisis of intelligence: The mining industry and the negotiation of knowledge under “deindustrialisation”

Boom – Crisis – Heritage

Olaf Dörner u. a. (Hg.): Vergangene Zukünfte – neue Vergangenheiten. Geschichte und Geschichtlichkeit der Erwachsenenbildung, Opladen u. a., 2020

Research paper thumbnail of Streik und Erinnerung. Der Bergarbeiterstreik 1889 als vergangenheitspolitische Ressource

Arbeitspapier aus der Kommission „Erinnerungskulturen der sozialen Demokratie“, 2019

Wie verhalten sich Streik und Erinnerung zueinander? Im 19. und 20. Jahrhundert erfuhr Streik ein... more Wie verhalten sich Streik und Erinnerung zueinander? Im 19. und 20. Jahrhundert erfuhr Streik eine enorme symbolische und theoretische Aufladung. Eine Kulturgeschichte des Streikens muss sich also zunächst als Erinnerungsgeschichte begreifen. Anhand der Unterscheidung zwischen Streik im generischen und im spezifischen Sinne offenbart sich, dass eine Historisierung des Streiks an sich immer Gefahr läuft, Hypostasierungen fortzuschreiben. Erinnerungen an spezifische Streiks dagegen offenbaren, so das Argument, dass Streik sich als gleichzeitig flexible und rigide vergangenheitspolitische Ressource erwies. In dem Aufsatz dient die Erinnerung, die die Industriegewerkschaft Bergbau und Energie an den Bergarbeiterstreik 1889 pflegte, dafür als Beispiel. Es belegt, dass Erzählungen einer progressiven Zähmung des Streiks zu kurz greifen. Streikerinnerung und die Frage nach dem gerechten Streik stellten vielmehr ein Feld intensiver Auseinandersetzungen dar, in denen verschiedene Parteien Streik für ihre Zwecke nutzten. Gleichzeitig produzierten diese aber narrative Pfadabhängigkeiten. Im Kaiserreich bewegten sich die Lesarten des Ausstandes von 1889 zwischen ständischen und klassenpolitischen Deutungen, die sich bis in die Sozialgeschichte der Bundesrepublik fortschrieben. Über diese Schicht schob sich seit der Weimarer Republik und mit den Zechenschließungen in der Bundesrepublik eine Ordnung von Einheit, Konfrontation und Kooperation. Einerseits diente Streikerinnerung dazu, das Prinzip der Einheitsgewerkschaft zu legitimieren. Andererseits nutzte die Gewerkschaft sie, um sowohl Krisensemantiken als auch Staatstreue und Kooperation zu inszenieren. Auch wenn die Bergbaugewerkschaft Streik langfristig aus ihrem vergangenheitspolitischen Arsenal strich, ist dies nicht als Verlustgeschichte zu lesen. Parallel zum Bedeutungsverlust des Bergbaus in der Bundesrepublik verfolgte sie eine Strategie der Selbsthistorisierung, in der eine regionalistische Deutung des Streiks die Oberhand gewann. Diese Umdeutungen bedingten aber eine weitgehende semantische Ausbleichung dieser vergangenheitspolitischen Referenz. Der Aufsatz schließt mit einem doppelten Plädoyer: Auf methodischer Ebene für eine Wissensgeschichte des Streikens, auf geschichtskultureller Ebene für eine Erinnerungskultur jenseits politischer Subjektivierungslogiken.

Research paper thumbnail of "Automatisierungsverlierer". Kybernetische Pädagogik, "Lernbehinderung" und der Körper des Bergberufsschülers in den 1960er Jahren

Body Politics, 2018

The dominant narrative of the body-machine-relation in the 1960s evolves around the proclaimed sh... more The dominant narrative of the body-machine-relation in the 1960s evolves around the proclaimed shift from a material to a dematerialised body. Considering the practical and technical implications of the contemporary perception, this article aims at re-evaluating this narrative and suggests a larger understanding of this alleged shift. Based on the example of cybernetic pedagogy in the West German mining industry's vocational training system during the 1960s and early 1970s, two main arguments can be raised: first, the so-called "coal crisis" implied an "imperative of qualification" and teaching machines responded to that need. Likewise, they functioned as a means of rationalisation and individual motivation. Second, the teaching machines engendered the problematisation of those pupils who were not considered able to improve mentally. Describing, measuring and identifying "learning disabled "pupils became a key issue. Consequently, the history of the "losers of automation" is also a history of their epistemic constitution.

Research paper thumbnail of Funktionärsleben. Selbstbilder von Funktionären der Industriegewerkschaft Bergbau und Energie zwischen Depolitisierung und Gewerkschaftsbewusstsein 1953 bis 1967

Funktionärsleben. Selbstbilder von Funktionären der Industriegewerkschaft Bergbau und Energie zwischen Depolitisierung und Gewerkschaftsbewusstsein 1953 bis 1967

Der hier publizierte Beitrag wertet einen besonders interessanten Quellenbestand innerhalb des IG... more Der hier publizierte Beitrag wertet einen besonders interessanten Quellenbestand innerhalb des IG BE-Archivs aus. Die Teilnehmer von Lehrgängen an der „Funktionärsschmiede“ der IG BE, der Gewerkschaftsschule in Haltern am See (heute Adolf-Schmidt-Bildungszentrum), mussten zu Beginn der Kurse handschriftliche Lebensläufe verfassen. Über 600 dieser Lebensläufe hat Jan Kellershohn daraufhin befragt, welche idealen Selbstbilder eines Funktionärs deutlich werden und ob diese Selbstbilder generationelle Unterschiede aufweisen. Was machte also einen idealen Funktionär aus Sicht der Gewerkschaftshierarchie und aus Sicht der Lehrgangsteilnehmer aus? Damit wird ein Beitrag geleistet zur Geschichte der unteren und mittleren gewerkschaftlichen Funktionärsschichten, die wesentliche Träger der Gewerkschaftsarbeit waren, über die man noch wenig weiß.
Eingeleitet wird dieses Heft durch eine kurze Bestandsbeschreibung des IG BE-Archivs.

Review articles by Jan Kellershohn

Research paper thumbnail of Nature, Knowledge, and Protest.  A Review of Recent Publications on the History of Environmentalism

Moving the Social, 2021

Melanie Arndt: Tschernobylkinder. Die transnationale Geschichte einer nuklearen Katastrophe, Göt... more Melanie Arndt: Tschernobylkinder. Die transnationale Geschichte einer nuklearen Katastrophe, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2020, 499 pp., ISBN: 978-3-525- 35208-3. Nils Güttler: Alles über das Fliegen. Eine politische Wissensgeschichte des Frankfurter Flughafens, Vienna: Turia & Kant, 2020, 123 pp., ISBN: 978-3-85132-981-0. Katrin Jordan: Ausgestrahlt. Die mediale Debatte um „Tschernobyl“ in der Bundesrepublik und in Frankreich 1986/87, Göttingen: Wallstein, 2018, 424 pp., ISBN: 978-3-8353-3304-8. Stephen Milder: Greening Democracy. The Anti-Nuclear Movement and Political Environmentalism in West Germany and Beyond, 1968–1983, Cambridge: Cambridge University Press, 2017, 280 pp., ISBN: 978-1-107-13510-9. Christian Möller: Umwelt und Herrschaft in der DDR. Politik, Protest und die Grenzen der Partizipation in der Diktatur, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2020, 396 pp., ISBN: 978-3-525-31096-0. Martin Spenger: Green Beat. Gary Snyder und die moderne amerikanis...

Issues by Jan Kellershohn

Research paper thumbnail of Body Politics 6 (2018) - No. 9 Technology | Heft 9 Technik (ed. by Karsten Uhl / Christian Zumbrägel)
Karsten Uhl / Christian Zumbrägel eines wirklichen Menschen, doch unheimlich menschlich für einen... more Karsten Uhl / Christian Zumbrägel eines wirklichen Menschen, doch unheimlich menschlich für einen Mechanismus, der aus Aluminium, Kupfer, Stahl, Drähten und einem Elektromotor besteht. 2 Dieser Roboter hatte zwar keine Seele, aber doch einen menschlichen Körper oder zumindest einen, der für ein technisches Artefakt "unheimlich menschlich" wirkte. Zudem zeigte sich Kummer sicher, dass solche "Maschinenmenschen bald in einer erheblichen Zahl von Gewerben, Verrichtungen und Diensten zu finden sein" würden. 3 Eric, der von Kummer den deutschen Namen Erich erhielt, wurde 1928 zum ersten Mal in London auf einer Ausstellung präsentiert. Leibhaftig war er nicht ganz so "unheimlich menschlich" wie in der Metallarbeiter-Zeitung dargestellt: Sein über Funk übermitteltes "Sprechen" bestand nur aus wenigen Platituden. 4 Eric war einer der frühen "Roboter", die als Simulationen eines künstlichen Menschen seit Ende der zwanziger Jahre durch die großen Ausstellungen der westlichen Welt tourte. 5 Die Metapher vom Maschinenmenschen konnte jedoch auch Vorstellungen vom Verhältnis von Körper und Technik transportieren, die völlig anders gelagert und nicht von der Angst vor der Ersetzbarkeit bestimmt waren. Ein halbes Jahrhundert nach Eric war die Industriearbeit von einer neuen Rationalisierungswelle betroffen, nun in Form der Computerisierung, deren Auswirkungen zu diesem Zeitpunkt vor allem in der Druckindustrie unübersehbar waren. Inmitten dieses umfassenden Strukturwandels im Druckgewerbe bezeichnete einer der Drucker sich und seine (durchgehend männlichen) Kollegen 1979 als "Maschinenmenschen": Der "Sinn" für die Technik mache sie zu "Maschinenmenschen" und gerade dieses eigene "Gespür" für Maschinen stimmte ihn positiv, dass sie nicht ersetzbar seien, sondern auch in neuen hochtechnisierten Arbeitsabläufen und Fertigungsprozessen als Fachkräfte weiterhin unverzichtbar sein würden. 6 Deutlich wird an diesem Beispiel, wie sehr historische Diskurse und Praktiken miteinander verwoben waren: Technikdiskurse, körperliche Tätigkeiten und ein verkörpertes Erfahrungswissen flossen gleichermaßen in die Selbstwahrnehmung des befragten Druckers als technisierten "Maschinenmenschen" ein. Die Ge

Book Reviews by Jan Kellershohn

Sachsen und Anhalt. Jahrbuch der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt 34, 2022

Archiv für Sozialgeschichte, 2022

Rezension zu: Jörn-Michael Goll: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und das NS-Erbe

Erziehungswissenschaftliche Revue, 2021

Research paper thumbnail of Biographische Illusionen und (Vor)Bilder. Rezension zu: Micha Brumlik/Benjamin Ortmeyer (Hg.): Max Traeger - kein Vorbild.

Hamburg macht Schule, 2017

Seit der Studie »Das Amt und die Vergangenheit« über die NS-Verstrickungen und Kontinuitäten des ... more Seit der Studie »Das Amt und die Vergangenheit« über die NS-Verstrickungen und Kontinuitäten des Auswärtigen Amtes im Jahr 2010 erhält die Aufarbeitung des Nationalsozialismus wieder mehr Aufmerksamkeit. Es gibt umfangreiche Forschungsprogramme zur NS-Belastung zahlreicher Ministerien, Behörden und Verbände. Zu einigen, wie etwa zum Bundesamt für Verfassungsschutz (»Keine neue Gestapo«), liegen bereits Ergebnisse vor. Auch in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) wird diese Problematik derzeit diskutiert. Dies lässt sich an der Auseinandersetzung um Max Traeger, Gründungsvorsitzender der GEW von 1947 bis 1952 und Namensgeber der gewerkschaftseigenen Max-Traeger-Stiftung, aufzeigen. In der letzten »Hamburg macht Schule« (4/2017) erschien eine Rezension zu Hans-Peter de Lorents Biografie zu Max Traeger, die zu dem Schluss kommt, dass de Lorent mit seinem Buch dem ersten GEW-Vorsitzenden ein »positives Denkmal« setzt. De Lorent betone, dass Traeger den nach 1933 existierenden Handlungsspielraum genutzt habe. Er habe sich widerständig verhalten. Man müsse ihm für seine Arbeit nach 1945 »dankbar« sein. Der von Micha Brumlik und Benjamin Ortmeyer herausgegebene Sammelband »Max Traeger-Kein Vorbild!« vertritt eine diametral entgegengesetzte Position. Die Herausgeber streben ausdrücklich an, die »Fehler« der als »Apologie« begriffenen Biografie de Lorents herauszuarbeiten. Ziel dieser Rezension ist es, die Debatte zusammenzufassen und voranzubringen.

Review: Arne Hordt: Kumpel, Kohle und Krawall: Miners’ Strike und Rheinhausen als Aufruhr in der Montanregion

German History, 2019