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Diamond Thinking
Abgeschlossenes BMFTR Projekt (September 2023–August 2025)
Im Rahmen dieses Projekts wurde ein nachhaltiger
Journal-Publishing-Service
bei KIT Scientific Publishing entwickelt und etabliert. Informationen zum Projektverlauf und Ergebnisse sind im
Abschlussbericht
veröffentlicht.
Take Science in (y)our Hands!
Mit zwei Umfragen möchten wir Ihren Bedarf erfahren, um unseren Service rund um das "Flipping" und Neugründen einer Zeitschrift zu optimieren. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.*
Oder möchten Sie einfach mehr über "Diamond Thinking" erfahren? Dann schreiben Sie uns direkt über unser Kontaktformular.
KIT
*Disclaimer: Die Umfragen sind so konzipiert, dass die Anonymität der Teilnehmer gewährleistet ist und keine dritte Partei in die Verarbeitung der Antworten involviert wird.
KIT
To flip or not to flip?
Finden Sie heraus, ob Sie Ihr bestehendes Journal in Zukunft bei KIT Scientific Publishing publizieren sollten.
Zur Umfrage
KIT
Start a new Journal!
Warum besser ein Open Access Journal als ein kommerzielles Format publizieren? Finden Sie heraus, was zu Ihnen passt!
Zur Umfrage
KIT
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Bitte nutzen Sie unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!
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Worum geht es?
Das Projekt "Diamond Thinking" ist vom
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
gefördert (September 2023 bis August 2025) und hat zum Ziel, für alle wichtigen Disziplinen des KIT einschlägige und wissenschaftliche hochwertige Zeitschriften zu gründen bzw. bereits bestehende, kommerzielle Zeitschriften in den Wissenschaftsbetrieb zu überführen ("Flipping").
Dazu werden Gespräche mit verschiedenen Stakeholdern des KIT geführt. Ziel ist es, die Vorteile einer Rückführung der Verbreitungswege wissenschaftlicher Inhalte in die Hände der Wissenschaft aufzuzeigen. Der KIT-eigene Wissenschaftsverlag und die KIT-Bibliothek bieten dazu zusammen mit ihren wissenschaftsnahen Co-Publishing-Partnern hochwertige und effiziente Verbreitungsplattformen sowie einschlägige Expertise rund um das wissenschaftliche Publizieren.
Die Hintergründe für das Projekt liegen in den starken Verzerrungen im wissenschaftlichen Publikationswesen, das vor allem in den STM-Fächern von starken kommerziellen und oligopolistischen Strukturen geprägt ist, so dass langfristig keine nachhaltige Verbreitung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse gewährleistet werden kann. Diese Missstände wurden zuletzt in einschlägigen Papieren des
Wissenschaftsrats (2022)
und der
Deutschen Forschungsgemeinschaft (2022)
angeprangert und die Forschungseinrichtungen und ihre Akteure sind darin aufgerufen, bei der Umgestaltung des Systems selbst aktiv mitzuwirken. Jüngste Aufrufe der
cOAlition S (2023)
, ein internationaler Zusammenschluss wichtiger Forschungsförderer mit prominenter Unterstützung der EU, setzen sich daher inzwischen ganz entschieden für eine Überführung der Publikationskanäle in wissenschaftsgeleitete Hände nach dem Diamond-Open-Access-Modell ein.
Nachhaltige Verwirklichung von Open Science
Mit "Diamond Thinking" streben wir an, die Ziele der Open-Science-Bewegung in die Realität umzusetzen. Unser Anspruch ist die Etablierung von Open-Access-Zeitschriften, in denen das Publizieren von qualitätsgeprüften wissenschaftlichen Inhalten für Autorinnen und Autoren kostenfrei ist. Die Inhalte sind nach den Prinzipien des Open Access frei zugänglich und weiterverwendbar für Leserinnen und Leser. Dafür wollen wir für alle wichtigen Disziplinen des KIT einschlägige und wissenschaftliche hochwertige Zeitschriften gründen bzw. bereits bestehende, kommerzielle Zeitschriften in den Wissenschaftsbetrieb überführen ("Flipping").
Als Beweggründe dafür lassen sich viele Gründe anführen: Sie können in der Unzufriedenheit unter Herausgeberinnen und Herausgebern sowie der Autorinnen und Autoren über existierende Preis- und Service-Modelle kommerzieller Verlagshäuser liegen, die sich der Profitmaximierung verschreiben statt den Forschungsoutput bestmöglich zu verbreiten. Oft treibt die in Verlagsprozesse involvierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an, dass sie wieder selbst über die inhaltliche und formale Aufbereitung der Forschungsergebnisse ihrer Disziplinen entscheiden möchten und durch den Wechsel in wissenschaftseigene Strukturen mehr Selbstbestimmungsrechte (zurück)erhalten.
Umsetzung am KIT
Am KIT hat dazu die KIT-Bibliothek
seit über 20 Jahren die Weichen für eigene Open-Access-Publikationsinfrastrukturen gelegt. Sie betreibt ein
renommiertes Repository
sowie einen
eigenen Wissenschaftsverlag
. Auf diesen Dienstleistungen baute bereits ein
Vorgängerprojekt
auf, durch das die Verlagsinfrastrukturen weiterverbessert und nachhaltig aufgewertet werden konnten.
Mit dem neuen Projekt "Diamond Thinking" geht die KIT-Bibliothek nun den nächsten Schritt und gründet eine neue Publikationssäule für den bislang auf Proceedings und Monographien spezialisierten Verlagsservice. Neben der Entwicklung neuer Open-Access-Zeitschriften unter Federführung des KIT und in Kooperation mit den KIT-Forschenden wird damit das umfangreiche Beratungsangebot um ein weiteres Modul ergänzt.
In der aktuellen Projektphase werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu ermutigt, sich aktiv an der Neugestaltung dieser OA-Services zu beteiligen. Um ihre Bedürfnisse in Bezug auf Zeitschriftenveröffentlichungen besser zu verstehen, führen wir zwei Umfragen durch:
"To flip or not to flip: Toward Diamond OA Publishing"
und
"Starting a new Journal: A Checklist"
Die Umfragen verfolgen die folgenden Ziele:
Den neuen Service der KIT-Bibliothek bekannt machen.
Informationen über bevorstehende Änderungen der Veröffentlichungsgewohnheiten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf internationaler Ebene bereitstellen.
Das Interesse der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Möglichkeiten der Open-Access-Veröffentlichung wecken.
Die Meinung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Relevanz dieser Themen erfahren.
Einen Schritt weiter
Im KIT wechselt die internationale Fachgesellschaft
"International Association for Hydrogen Safety (HySafe)"
die Herausgabe ihrer renommierten Proceedingsreihe im Verlag Elsevier zum KIT-eigenen Wissenschaftsverlag KIT Scientific Publishing. Durch den Wechsel ergeben sich neue Möglichkeiten, bisherige Lücken an Publikationswegen für die Fachdisziplin zu schließen und sich international breiter aufzustellen: Das "Flipping" der bisherigen Reihe wird ausgeweitet und eine neue internationale, qualitativ hochwertige wissenschaftliche Zeitschrift wird zusammen mit dem Co-Publishing-Partner
Ubiquity Press
und dem KIT gegründet und künftig nach dem Diamond-Open-Access-Modell betrieben.
Unser Service
Wir streben danach,
finanziell tragfähige Dienstleistungen zu vernünftigen Kosten anzubieten
. Dazu gehen wir Partnerschaften mit Verlagen und wissenschaftlichen Gesellschaften ein. Für Autorinnen und Autoren sollen keine Kosten für das Publizieren anfallen.
Unsere Mission ist es, wissenschaftliche Gemeinschaften zu unterstützen, indem wir ihre
Arbeitsabläufe optimieren, beschleunigen und stressfrei gestalten
, sodass sie sich auf das konzentrieren können, was wichtig ist: wissenschaftliche Forschung, Diskussionen und die weltweite Verfügbarkeit von Erkenntnissen: Wissenschaft in den Händen von Wissenschaftlern.
Wir stellen eine
hochwertige Infrastruktur durch eigene und unsere wissenschaftsnahen Co-Publishing-Partner
bereit. Unsere Plattformen sind offen und nachhaltig und verhindern das Entstehen von Lock-in-Effekten.
Wir stellen
mehrschichtige Beratungsservices
bereit und begleiten unsere Partner in der Wissenschaft durch alle Stufen der Gründung bzw. des Flippings von Zeitschriften.
Sie möchten mehr wissen?
Schreiben Sie uns über das
Kontaktformular
, direkt an
diamond
does-not-exist.
ksp kit edu
oder rufen Sie einfach an.
Wir freuen uns über Ihr Interesse an Diamond Thinking und beraten Sie gerne.
Mamta Dwivedi
Dr. Mamta Dwivedi
KIT Scientific Publishing
+49 721 608-46074
Christine Rohde
Christine Rohde
KIT Scientific Publishing
+49 721 608-43112
Direkt zum Kontaktformular
Weiterführende Informationen
Hydrogen Safety Journal veröffentlicht erste Special Collection zur ICHS 2025
Das Diamond-Open-Access-Journal Hydrogen Safety hat seine erste Special Collection mit ausgewählten Best Papers der elften International HySafe Conference (ICHS 2025) veröffentlicht.
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KIT
Gemeinsam für offenes Wissen
Unter dem Motto „Wem gehört unser Wissen?“ bot die KIT-Bibliothek während der International Open Access Week ein vielfältiges Programm rund um das wissenschaftliche Publizieren.
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openaccessweek.org
Wem gehört unser Wissen?
Unter diesem Motto lädt die KIT-Bibliothek zur International Open Access Week 2025 ein. Vom 20.–24. Oktober 2025 bietet sie interessante Vorträge und Aktionen an.
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Grundstein für neue Forschungskultur: Projekt ERRED erfolgreich abgeschlossen
Das BMFTR-Projekt legt ein Referenzmodell für faire und vielfältige Forschungsbewertung am KIT vor – orientiert an den Prinzipien von DORA.
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Referenzen
cOAlition S. (2023),
Towards responsible publishing: seeking input from the research community to a draft proposal from cOAlition S.
Deutsche Forschungsgemeinschaft | AG Publikationswesen(2022),
Wissenschaftliches Publizieren als Grundlage und Gestaltungsfeld der Wissenschaftsbewertung
Wissenschaftsrat (2022),
Empfehlungen zur Transformation des wissenschaftlichen Publizierens zu Open Access.
US