Kürzel Mannschaft Zeitraum Andere benutzte Kürzel / Bemerkungen A AFGAfghanistan Afghanistanseit 1936 AHONiederlandische Antillen Niederländische Antillen1952–2008ATO (1960 S) • NAN (1964 S) / Das niederländische Überseegebiet wurde im Oktober 2010 aufgelöst und ist nicht mehr Mitglied im IOC. Die bereits für London 2012 qualifizierten Athleten aus Curacao durften als IOA an den Start gehen. AINIndividuelle Neutrale Athleten Individuelle Neutrale Athleten2024Kürzel für die russischen und belarussischen Athleten, die nach der Suspendierung von RUS und BLR in Paris an den Start gehen durften. ALBAlbanien Albanienseit 1972 ALGAlgerien Algerienseit 1964AGR (1964 S) • AGL (1968 S) ANDAndorra Andorraseit 1976 ANGAngola Angolaseit 1980 ANTAntigua und Barbuda Antigua und Barbudaseit 1964 ANZAustralasien Australasien1908–1912Gemeinsame Mannschaft von Australien und Neuseeland ARGArgentinien Argentinienseit 1920 ARMArmenien Armenienseit 19941900–1912 – Teil des Russischen Reiches • 1952 S–1988 – Teil der Sowjetunion • 1992 – Teil des Vereinten Teams ARUAruba Arubaseit 19881952 S–1984 S – Teil der Niederländischen Antillen ASASamoa Amerikanisch Amerikanisch-Samoaseit 1988 AUSAustralien Australienseit 1896AUT (1956 W) / 1908–1912 – Teil von Australasien AUTOsterreich Österreichseit 1896AUS (1956 W) / Österreich war bis 1918 Teil von Österreich-Ungarn, tritt aber bereits seit 1896 mit einer eigenen Mannschaft an. AZEAserbaidschan Aserbaidschanseit 19941900–1912 – Teil des Russischen Reiches • 1952 S–1988 – Teil der Sowjetunion • 1992 – Teil des Vereinten Teams B BAHBahamas Bahamasseit 1952 BANBangladesch Bangladeschseit 1984 BARBarbados Barbadosseit 19681960 S – Teil der Westindischen Föderation BDIBurundi Burundiseit 1996 BELBelgien Belgienseit 1900 BENBenin Beninseit 1972DAH (1972 S) – Teilnahme als Dahomey BERBermuda Bermudaseit 1936 BHUBhutan Bhutanseit 1984 BIHBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowinaseit 1992BSH (1992 S) / 1896–1912 – Teil von Österreich-Ungarn • 1920–1988 – Teil von Jugoslawien BIRBirma Birma1948–1988BUR (1964 S) / Birma änderte 1989 seinen Namen auf Myanmar BIZBelize Belizeseit 1968HBR (1968 S–1972 S) – Teilnahme als Britisch Honduras BLRBelarus Belarusseit 19941900–1912 – Teil des Russischen Reiches • 1952 S–1988 – Teil der Sowjetunion • 1992 – Teil des Vereinten Teams BOHBöhmen Böhmen1900–1912Böhmen war ein Kronland von Österreich-Ungarn, trat aber ab 1900 mit einer eigenen Mannschaft an. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Böhmen, zusammen mit anderen Gebieten, als Tschechoslowakei selbständig und startete unter dem Kürzel TCH. Nach dem Zerfall der Tschechoslowakei wurde Böhmen ein Teil von Tschechien und startet seither unter dem Kürzel CZE. BOLBolivien Bolivienseit 1936 BORNordborneo Nordborneo1956NBO (1956 S)Nord-Borneo wurde 1963 ein Teil von Malaysia BOTBotswana Botswanaseit 1980 BRABrasilien Brasilienseit 1920 BRNBahrain Bahrainseit 1984 BRUBrunei Bruneiseit 1988 BULBulgarien Bulgarienseit 1896 BURBurkina Faso Burkina Fasoseit 1972VOL (1972 S–1984 S) – Teilnahme als Obervolta BWIWestindische Foderation Westindische Föderation1960ANT (1960 S) / Föderation von Barbados, Jamaika und Trinidad und Tobago C CAFZentralafrikanische Republik Zentralafrikanische Republikseit 1968AFC (1968 S) CAMKambodscha Kambodschaseit 1956CAB (1964 S) • KHM (1972 S) – Teilnahme als Khmer-Republik CANKanada Kanadaseit 1900 CAYCayman Islands Cayman Islandsseit 1976 CEYCeylon Ceylon1948–1968CEI (1968 S) / Ceylon änderte im Mai 1972 seinen Namen auf Sri Lanka CGOKongo Republik 1959 Republik Kongoseit 19641964 S – Teilnahme als Kongo-Brazzaville CHATschad Tschadseit 1964CHD (1964 S) CHIChile Chileseit 1896CIL (1956 W, 1960 S) CHNChina Volksrepublik Volksrepublik Chinaseit 1952PRC (1952 S) / Übernahm 1984 das Kürzel CHNChina Republik 1928 China1924–1948Streit zwischen der Volksrepublik China und der Republik China, wer China vertritt – das IOC beschloss 1979, die Republik China unter dem Namen „Chinesisch Taipeh“ starten zu lassen. CIVElfenbeinküste Côte d’Ivoireseit 1964IVC (1964 S) • CML (1968 S) CMRKamerun Kamerunseit 1964 COBKongo Republik 1959 Kongo-Brazzaville1964Bis 1969 war die Republik Kongo unter dem Namen Kongo-Brazzaville bekannt CODKongo Demokratische Republik Demokratische Republik Kongoseit 1968COK (1968 S) – Teilnahme als Kongo-Kinshasa • ZAI 1984 S–1996 – Teilnahme als Zaire COKCookinseln Cookinselnseit 1988 COKKongo Demokratische Republik 1966 Kongo-Kinshasa1968Bis 1971 war die Demokratische Republik Kongo unter dem Namen Kongo-Kinshasa bekannt COLKolumbien Kolumbienseit 1932 COMKomoren Komorenseit 1996 CORKorea Korea2018KOR und PRK einigten sich auf die Teilnahme einer gesamtkoreanischen Damen-Eishockeymannschaft, die als „Korea“ mit eigener Flagge startet. CPVKap Verde Kap Verdeseit 1996 CRCCosta Rica Costa Ricaseit 1936COS (1964 S), CTC (1984 W) CROKroatien Kroatienseit 19921896–1912 – Teil von Ungarn • 1920–1988 – Teil von Jugoslawien CUBKuba Kubaseit 1900 CYPZypern Republik Zypernseit 1980 CZETschechien Tschechienseit 19941900–1912 – Teilnahme als Böhmen • 1920–1992 – Teil der Tschechoslowakei D DAHDahomey Dahomey1972Dahomey änderte 1975 seinen Namen in Benin DENDanemark Dänemarkseit 1896DAN (1960 S, 1968 W) • DIN (1968 S) DJIDschibuti Dschibutiseit 1984 DMADominica Dominicaseit 1996 DOMDominikanische Republik Dominikanische Republikseit 1964 E ECUEcuador Ecuadorseit 1924 EGYAgypten Ägyptenseit 1912RAU (1960 S) – Gemeinsame Mannschaft mit Syrien als Vereinigte Arabische Republik • UAR (1964 S), RAU (1968 S) – Teilnahme als Vereinigten Arabischen Republik ERIEritrea Eritreaseit 20001956–1998 – Teil von Äthiopien ESAEl Salvador El Salvadorseit 1964SAL (1964 S–1976 S) ESPSpanien Spanienseit 1900SPA (1956–1964, 1968 W) ESTEstland Estlandseit 19201900–1912 – Teil des Russischen Kaiserreichs • 1952–1988 – Teil der Sowjetunion ETHAthiopien Äthiopienseit 1956ETI (1960 S, 1968 S) EORRefugee Olympic Team Refugee Olympic Teamseit 2020ROT (2016) / Im Zuge der Flüchtlingskrise in Europa beschloss das IOC Flüchtlingen die Teilnahme an Olympischen Spielen zu ermöglichen. Daher wurde das Olympia-Flüchtlingsteam ins Leben gerufen. EUADeutschland Mannschaft Gesamtdeutsch Gesamtdeutsche Mannschaft1956–1964GER (1956–1964) / Das IOC führte dieses Kürzel erst nach der Wiedervereinigung Deutschlands Deutschlands ein, um der besonderen politische Situation Rechnung zu tragen. Die Teilnehmer der gesamtdeutschen Mannschaft gingen aus Entscheidungskämpfen zwischen den Sportlern aus der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik hervor.
Nachdem die Deutsche Demokratische Republik vom IOC am 6. Oktober 1965 anerkannt worden war, starteten die Sportler aus den beiden deutschen Staaten in den Mannschaften FRG und GDR. EUNVereintes Team Vereintes Team1992Nach der Auflösung der Sowjetunion gingen die GUS-Staaten in Albertville und Barcelona in einem vereinten Team an den Start. Seitdem starten die ehemaligen Republiken der Sowjetunion mit eigenen Mannschaften: Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldau, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine und Usbekistan F FIJFidschi Fidschiseit 1956FIG (1960 S) FINFinnland Finnlandseit 1908Finnland gehörte bis 1917 als autonomes Großfürstentum zu Russland, aber trat 1908 und 1912 mit einer eigenen Mannschaft an. FRAFrankreich Frankreichseit 1896 FRGDeutschland BR Deutschland1968–1988ALL (1968 W) • ALE (1968 S) • GER (1972–1976) / Die Bundesrepublik Deutschland war eine der beiden deutschen Mannschaften, die von 1968 bis 1988 an Olympischen Spielen teilnahm. Nach der Wiedervereinigung 1990 startet seit 1992 wieder eine deutsche Mannschaft als Deutschland FSMMikronesien Foderierte Staaten Föderierte Staaten von Mikronesienseit 2000 G GABGabun Gabunseit 1972 GAMGambia Gambiaseit 1984 GBRVereinigtes Konigreich Großbritannien und Nordirlandseit 1896GRB (1956 W–1960) • GBI (1964) GBSGuinea-Bissau Guinea-Bissauseit 1996 GCOGoldküste 1878 Goldküste1952Die britische Kolonie „Goldküste“ erlangte 1957 unter dem Namen Ghana ihre Unabhängigkeit. GDRDeutschland Demokratische Republik 1949 Deutsche Demokratische Republik1968–1988ADE (1968) • DDR (1972 S) / Die DDR war eine der beiden deutschen Mannschaften, die von 1968 bis 1988 an Olympischen Spielen teilnahm. Nach der Wiedervereinigung 1990 startet seit 1992 wieder eine deutsche Mannschaft als Deutschland. GEOGeorgien Georgienseit 19941900–1912 – Teil des Russischen Reiches • 1952 S–1988 – Teil der Sowjetunion • 1992 – Teil des Vereinten Teams GEQÄquatorialguinea Äquatorialguineaseit 1984 GERDeutschland Deutschlandseit 18961956–1964 – Teilnahme einer gesamtdeutschen Mannschaft, die aus Athleten der beiden deutschen Staaten gebildet wurde • 1968–1988 – Teilnahme der Bundesrepublik Deutschland und DDR mit jeweils eigenen Mannschaften. Nach der Wiedervereinigung 1990 startet seit 1992 wieder eine deutsche Mannschaft als Deutschland. GHAGhana Ghanaseit 1952GCO (1952 S) – Teilnahme als Goldküste GREGriechenland Griechenlandseit 1896 GRNGrenada Grenadaseit 1984 GUAGuatemala Guatemalaseit 1952GUT (1964 S) GUIGuinea-a Guineaseit 1968 GUIBritisch-Guayana 1919 Britisch-Guayana1948–1964GUA (1960 S) / Nach der Unabhängigkeit der britischen Kolonie Britisch-Guyana änderte sie den Namen auf Guyana GUMGuam Guamseit 1988 GUYGuyana Guyanaseit 1948GUI (1948 S–1964 S) – Teilnahme als Britisch-Guyana H HAIHaiti Haitiseit 1924 HBRBritisch Honduras Britisch-Honduras1968–1972Siehe Belize (BIZ) HKGHongkong Hongkongseit 1952Die Volksrepublik China übernimmt 1997 die Kontrolle über die britische Kolonie Hongkong. Die Stadt wird eine Sonderverwaltungszone innerhalb der Volksrepublik China mit einem hohen Maße Autonomie. HOLNiederlande Niederlande1900–1988OLA (1956 W) • NET (1960 W) • PBA (1960 S) • NLD (1964 S) / Verwendung des Kürzels NED seit 1992. HONHonduras Hondurasseit 1968 HUNUngarn Ungarnseit 1896UNG (1956 W, 1960 S) / Ungarn war bis 1918 Teil von Österreich-Ungarn, tritt aber bereits seit 1896 mit einer eigenen Mannschaft an. I IHONiederländisch-Indien Niederländisch-Indien1952Indonesien wurde 1949 von den Niederlanden unabhängig, aber es bestand bis 1954 noch eine Niederländische-Indonesische Union – seitdem startet das Land als Indonesien INAIndonesien Indonesienseit 1952INS (1960 S) / IHO (1952 S) – Teilnahme als Niederländisch-Indien INDIndien Indienseit 1900Zunächst Ausschluss 2014 in Sotschi. Die Athleten durften aber als IOP starten. Als das IOC die Suspendierung des indischen NOK während der Spiele aufhob, durfte Indien wieder starten. IOAOlympia Unabhängige Olympiateilnehmer2000Verwendung für die Sportler aus Osttimor, als es unter der Verwaltung der UNTAET stand. 2012Verwendung zum einen für die bereits qualifizierten Sportler aus Curaçao, die nach der Auflösung des NOK der niederländischen Antillen noch nicht ins NOK des Mutterlandes eingegliedert waren, damit diese nicht die Qualifikation verlieren. Verwendung zum anderen für einen Sportler aus dem Südsudan, als er noch kein eigenständiges NOK hatte. 2016Verwendung für die Athleten aus Kuwait, da das NOK Kuwaits vom IOC wegen staatlicher Einflussnahme suspendiert war. IOPOlympia Unabhängige Olympiateilnehmer1992Verwendung für die Sportler aus Mazedonien, Montenegro und Serbien nach dem Zerfall Jugoslawiens in Barcelona 1992, nachdem die UNO ein Boykott gegen diese Länder verhängt hatte. 2014Verwendung für die Sportler aus Indien, bis das IOC die Suspendierung des indischen NOK wieder aufhob. IRIIran Iranseit 1948IRA (1968 W) / 1948–1976 – Verwendung des Kürzels IRN IRLIrland Irlandseit 19241896–1920 – Teil von Großbritannien IRNIran 1964 Iran1948–1968IRA (1968 W) / Verwendung des Kürzels IRI seit 1988 IRQIrak Irakseit 1948IRK (1960 S, 1968 S) ISLIsland Islandseit 1936ICE (1960 W, 1964 S) / 1896–1912 – Teil von Dänemark ISRIsrael Israelseit 1952 ISVJungferninseln Amerikanische Amerikanische Jungferninselnseit 1968 ITAItalien Italienseit 1900 IVBJungferninseln Britische Britische Jungferninselnseit 1984ISV (1984 W) J JAMJamaika Jamaikaseit 19481960 S – Teil der Westindischen Föderation JORJordanien Jordanienseit 1968 JPNJapan Japanseit 1912GIA (1956 W, 1960 S) • JAP (1960 W) K KAZKasachstan Kasachstanseit 19941900–1912 – Teil des Russischen Reiches • 1952 S–1988 – Teil der Sowjetunion • 1992 – Teil des Vereinten Teams KENKenia Keniaseit 1956 KGZKirgisistan Kirgisistanseit 19941900–1912 – Teil des Russischen Reiches • 1952 S–1988 – Teil der Sowjetunion • 1992 – Teil des Vereinten Teams KHMKhmer-Republik 1970 Khmer-Republik 1972Kambodscha nannte sich von 1970 bis 1975 Republik Khmer. Startet wieder unter dem Namen Kambodscha. KIRKiribati Kiribatiseit 2004 KORKorea Sud Republik Koreaseit 1948COR (1956 W, 1960 S, 1968 S, 1972 S) / 1936 – Teil von Japan • Gemeinsamer Einmarsch von PRK und KOR in Sydney 2000, Athen 2004, Turin 2006 und Pyeongchang 2018 KOSKosovo Kosovoseit 20161920–2002 Teil von Jugoslawien • 2004–2006 Teil von Serbien und Montenegro • 2008–2014 Teil von Serbien • 1992 S – Teilnahme als IOP, da die UNO einen Boykott wegen des Zerfalls von Jugoslawien gegen diese Länder verhängt hatte KSASaudi-Arabien Saudi-Arabienseit 1972ARS (1972 S, 1976 S) • SAU (1980 S–1984 S) KUWKuwait Kuwaitseit 19682016 – Teilnahme als IOA, weil das nationale Olympische Komitee Kuwaits nach wiederholter Einmischung des Staates derzeit vom IOC suspendiert ist. L LAOLaos Laosseit 1980 LATLettland Lettlandseit 19201900–1912 – Teil des Russischen Kaiserreichs • 1952–1988 – Teil der Sowjetunion LBALibyen Libyenseit 1964LYA (1964 S) • LBY (1968 S) LBNLibanon Libanonseit 1948LEB (1960 W, 1964 S) • LIB (1968–2016) LBRLiberia Liberiaseit 1956LIE (1960 S) LCASaint Lucia St. Luciaseit 1996 LESLesotho Lesothoseit 1972 LIELiechtenstein Liechtensteinseit 1920LIC (1956 W, 1960–1964 S, 1968 W) LTULitauen Litauenseit 1920LIT (1992 W) / 1900–1912 – Teil des Russischen Kaiserreichs • 1952–1988 – Teil der Sowjetunion LUXLuxemburg Luxemburgseit 1908 M MADMadagaskar Madagaskarseit 1964MAG (1964 S) MALMalaya Foderation Malaya1956–1960Die Föderation Malaya bestand von 1948 bis 1963 und ist seither Teil von Malaysia (MAS) MARMarokko Marokkoseit 1960MRC (1964 S) MASMalaysia Malaysiaseit 1956MAL (1964 S–1988 S) / MAL (1956 S–1960 S) – Teilnahme als Föderation Malaya MAWMalawi Malawiseit 1972RHO (1960 S) – Teil der Rhodesien MDAMoldau Republik Moldauseit 1994MLD (1994) / 1900–1912 – Teil des Russischen Reiches • 1924 S–1936 – Teil von Rumänien • 1952 S–1988 – Teil der Sowjetunion • 1992 – Teil des Vereinten Teams MDVMalediven Maledivenseit 1972 MEXMexiko Mexikoseit 1900 MGLMongolei Mongoleiseit 1964MON (1968 W) MHLMarshallinseln Marshallinselnseit 2008 MIXGemischte Mannschaft Gemischte Mannschaftseit 2010Olympische Jugendspiele: Bezeichnung für alle Teams, bei denen die Athleten aus unterschiedlichen Ländern kommen. MKDNordmazedonien Nordmazedonienseit 19961920–1992 W – Teil von Jugoslawien • 1992 S – Teilnahme als IOP, da die UNO ein Boykott wegen des Zerfalls von Jugoslawien gegen diese Länder verhängt hatte MLIMali Maliseit 1964 MLTMalta Maltaseit 1968MAT (1960 S) MNEMontenegro Montenegroseit 20081920–2002 – Teil von Jugoslawien • 2004–2006 – Teil von Serbien und Montenegro • 1992 S – Teilnahme als IOP, da die UNO ein Boykott wegen des Zerfalls von Jugoslawien gegen diese Länder verhängt hatte MONMonaco Monacoseit 1920 MOZMosambik Mosambikseit 1980 MRIMauritius Mauritiusseit 1984 MTNMauretanien Mauretanienseit 1984 MYAMyanmar Myanmarseit 1948BIR (1948 S–1988 S) – Teilnahme als Birma N NAMNamibia Namibiaseit 1992 NCANicaragua Nicaraguaseit 1968NIC (1968 S) NEDNiederlande Niederlandeseit 1900OLA (1956 W) • NET (1960 W) • PBA (1960 S) • NLD (1964 S) / 1900–1988 – Verwendung des Kürzels HOL NEPNepal Nepalseit 1964 NGRNigeria Nigeriaseit 1952NGA (1964 S) NIGNiger Nigerseit 1960NGR (1964 S) NORNorwegen Norwegenseit 1900Norwegen war bis 1905 in einer Union mit Schweden startete aber 1900 mit einer eigenen Mannschaft NRHRhodesien Nord 1939 Nordrhodesien1960–1964Die britische Kolonie Nordrhodesien wurde unter dem Namen Sambia 1965 unabhängig. NRUNauru Nauruseit 1996 NZLNeuseeland Neuseelandseit 1920NZE (1960, 1968 W) / 1908–1912 – Teil von Australasien O OAROlympia Olympische Athleten aus Russland2018Kürzel für die russischen Athleten, die nach der Suspendierung von RUS in Pyeongchang 2018 an den Start gehen durften OMAOman Omanseit 1984 P PAKPakistan Pakistanseit 1948 PANPanama Panamaseit 1928 PARParaguay Paraguayseit 1968 PERPeru Peruseit 1936 PHIPhilippinen Philippinenseit 1924FIL (1960 S, 1968 S) PLEPalastina Palästinaseit 1996 PLWPalau Palauseit 2000 PNGPapua-Neuguinea Papua-Neuguineaseit 1976NGY (1976 S–1980 S) • NGU (1984 S–1988 S) POLPolen Polenseit 19241900–1912 – Teil des Russischen Kaiserreichs PORPortugal Portugalseit 1912 PRKKorea Nord DVR Koreaseit 1964NKO (1964 S, 1968 W) • CDN (1968 S) / Gemeinsamer Einmarsch von PRK und KOR in Sydney 2000, Athen 2004, Turin 2006 und Pyeongchang 2018 PURPuerto Rico Puerto Ricoseit 1948PRI (1960 S) • PRO (1968 S) Q QATKatar Katarseit 1984 R RAUVereinigte Arabische Republik Vereinigte Arabische Republik19601960 – Staatenbund von Ägypten und Syrien RHORhodesien Sud 1964 Südrhodesien1928–1964Die britische Kolonie wurde 1980 unter dem Namen Simbabwe unabhängig. ROCTaiwan Republik China1956–1976RCF (1956 S–1960 S) • TWN (1964 S–1968 S) • ROC (1972–1976) / 1924–1948 – Teilnahme als China • 1956–1960, 1972–1976 – Teilnahme als Republik China • 1964–1968 – Teilnahme als Taiwan • Das IOC beschloss 1979 die Mannschaft aus der Republik China unter dem Namen „Chinesisch Taipeh“ starten zu lassen. ROCOlympia ROC2020Kürzel für die russischen Athleten, die nach der Suspendierung von RUS in Tokio an den Start gehen durften. ROURumänien Rumänienseit 2008ROM (1924–1960, 1972–2006) • RUM (1964–1968) RSASudafrika Südafrikaseit 1904SAF (1960) RUSRussland Russische Föderationseit 1900RU1 (1900–1912) / 1900–1912 – Teilnahme als Russisches Reich • 1952 S–1988 – Teilnahme als Sowjetunion • 1992 – Teil des Vereinten Teams • 2018 – Nach der Suspendierung des russischen NOKs wegen „Staatsdoping“ durften nur unbelastete Athleten aus Russland unter OAR in Pyeongchang teilnehmen. • 2020 Aufgrund anhaltender Suspendierung durften nur unbelastete Athleten aus Russland unter ROC in Tokio teilnehmen. RWARuanda Ruandaseit 1984 S SAASaar Saar1952Saar war nach dem Zweiten Weltkrieg ein französisches Protektorat, das 1957 der Bundesrepublik Deutschland beitrat. SAMSamoa Samoaseit 1984 SCGSerbien und Montenegro Serbien und Montenegro2004–20061920–2002 – Teilnahme als Jugoslawien • 1992 S – Teilnahme als IOP, da die UNO ein Boykott wegen des Zerfalles von Jugoslawien gegen diese Länder verhängt hatte • Nach der Auflösung des Staatenbundes im Juni 2006 starteten Serbien und Montenegro getrennt. SENSenegal Senegalseit 1964SGL (1964 S) SEYSeychellen Seychellenseit 1980 SGPSingapur Singapurseit 1948SIN (1960 S–2012) / 1964 S – Teil von Malaysia SKNSaint Kitts Nevis St. Kitts und Nevisseit 1996 SLESierra Leone Sierra Leoneseit 1968SLA (1968 S) SLOSlowenien Slowenienseit 19921896–1912 – Teil von Österreich • 1920–1988 – Teil von Jugoslawien SMRSan Marino San Marinoseit 1960SMA (1960 S–1964 S) SOLSalomonen Salomonenseit 1984 SOMSomalia Somaliaseit 1972 SRBSerbien Serbienseit 1912SER (1912) / 1920–2002 – Teilnahme als Jugoslawien • 2004–2006 – Teil von Serbien und Montenegro • 1992 S – Teilnahme als IOP, da die UNO ein Boykott wegen des Zerfalles von Jugoslawien gegen diese Länder verhängt hatte SRISri Lanka Sri Lankaseit 1948CEY (1948 S–1972 S) Teilnahme als Ceylon SSDSudsudan Südsudanseit 20161960–2014 – Teil des Sudans • 2012 – Teilnahme als IOA als der Südsudan noch kein eigenständiges NOK hatte. STPSao Tome und Principe São Tomé und Príncipeseit 1996 SUDSudan Sudanseit 1960 SUISchweiz Schweizseit 1896SVI (1956 W, 1960 S) • SWI (1960 W, 1964 S) SURSuriname Surinameseit 1968 SVKSlowakei Slowakeiseit 19941920–1992 – Teil der Tschechoslowakei SWESchweden Schwedenseit 1896SVE (1956 W, 1960 S) • SUE (1968 S) SWZEswatini Eswatiniseit 1972 SYRSyrien Syrienseit 1948SIR (1968 S) / RAU (1960 S) – Gemeinsame Mannschaft mit Ägypten als Vereinigte Arabische Republik T TANTansania Tansaniaseit 19641964 S – Teilnahme als Tanganjika TCHTschechoslowakei Tschechoslowakei1920–1992CSL (1956 W) • CZE (1960 W) • CSV (1960 S) • CZS (1964 S) • CHE (1968 S) / Tschechoslowakische Sportler traten unter der Flagge Böhmens an. • Nach der Auflösung der Tschechoslowakei starteten Tschechien und die Slowakei getrennt. TGATonga Tongaseit 1984TON (1984 S) THAThailand Thailandseit 1952TAI (1960 S, 1968 S) TJKTadschikistan Tadschikistanseit 19941900–1912 – Teil des Russischen Reiches • 1952 S–1988 – Teil der Sowjetunion • 1992 – Teil des Vereinten Teams TKMTurkmenistan Turkmenistanseit 19941900–1912 – Teil des Russischen Reiches • 1952 S–1988 – Teil der Sowjetunion • 1992 – Teil des Vereinten Teams TLSOsttimor Osttimorseit 20041952–1996 – Teil von Indonesien • 2000 – Teilnahme als IOA, als es unter der Verwaltung der UNTAET stand TOGTogo Togoseit 1972 TPEChinesisch Taipeh Chinesisch Taipehseit 1984RCF (1956 S–1960 S) • TWN (1964 S–1968 S) • ROC (1972–1976) / 1924–1948 – Teilnahme als China • 1956–1960, 1972–1976 – Teilnahme als Republik China • 1964–1968 – Teilnahme als Taiwan • Das IOC beschloss 1979 die Mannschaft aus der Republik China unter dem Namen „Chinesisch Taipeh“ starten zu lassen. TTOTrinidad und Tobago Trinidad und Tobagoseit 1948TRT (1964 S–1968 S) • TRI (1972 S–2012) / 1960 – Teil der Westindischen Föderation TUNTunesien Tunesienseit 1960 TURTurkei Türkeiseit 1908 TUVTuvalu Tuvaluseit 2008 U UAEVereinigte Arabische Emirate Vereinigte Arabische Emirateseit 1984 UARVereinigte Arabische Republik Vereinigte Arabische Republik1964–1968Nachdem Syrien aus dem Staatenbund ausgetreten war, ging Ägypten 1964-68 alleine unter dem Namen an den Start. Danach startete wieder Ägypten UGAUganda Ugandaseit 1956 UKRUkraine Ukraineseit 19941900–1912 – Teil des Russischen Reiches • 1952 S–1988 – Teil der Sowjetunion • 1992 – Teil des Vereinten Teams URSSowjetunion 1923 Sowjetunion1952–19881900–1912 – Teilnahme als Russisches Reich • Nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 gingen Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldau, Russische Föderation, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan 1992 als Vereintes Team gemeinsam an den Start. Estland, Lettland und Litauen treten seit 1992 mit eigenen Mannschaften an. URUUruguay Uruguayseit 1924URG (1968) USAVereinigte Staaten USAseit 1896SUA (1960 S) • EUA (1968 S) UZBUsbekistan Usbekistanseit 19941900–1912 – Teil des Russischen Reiches • 1952 S–1988 – Teil der Sowjetunion • 1992 – Teil des Vereinten Teams V VANVanuatu Vanuatuseit 1988 VENVenezuela Venezuelaseit 1948 VIEVietnam Sozialistische Republik Vietnamseit 1980Vor dem Ende des Vietnamkrieges und der Wiedervereinigung Vietnams wurden die vietnamesischen Athleten von der Republik Vietnam vertreten. VINSaint Vincent Grenadinen St. Vincent und die Grenadinenseit 1988 VNMRepublik Vietnam Südvietnam1952–1976VET (1964 S) • Nach dem Ende des Vietnamkrieges und der Wiedervereinigung Vietnams übernahm die Sozialistische Republik Vietnam die Vertretung der vietnamesischen Athleten. VOLObervolta Obervolta1972Änderte 1984 den Namen in Burkina Faso. (BUR) Y YARJemen Arabische Republik Jemenitische Arab. Republik1984–1988Vereinigung mit der Demokratische Volksrepublik Jemen 1990 zur Republik Jemen. YEMJemen Jemenseit 1992Die Jemenitische Arabische Republik und die Demokratische Volksrepublik Jemen vereinigten sich 1990 zur Republik Jemen. YMDJemen Sud DVR Jemen1988Vereinigung mit der Jemenitische Arabische Republik 1990 zur Republik Jemen. YUGJugoslawien Bundesrepublik 1992 BR Jugoslawien1920–2002JUG (1956–1960 S, 1968 W) • YUS (1964 S) / Gründung Jugoslawiens 1918 aus einem Zusammenschluss von Serbien, Kroatien, Slowenien und weiteren Gebieten • 2003 – Gründung vom Staatenbund Serbien und Montenegro Z ZAIZaire Zaire1968–1996Zaire war der Name der Demokratischen Republik Kongo von 1971 bis 1997. Startet wieder als Demokratische Republik Kongo ZAMSambia Sambiaseit 1960NRH (1964 S) – Teilnahme als Nordrhodesien ZIMSimbabwe Simbabweseit 1928RHO (1928 S–1964 S) – Teilnahme als Rhodesien ZZXGemischte Mannschaft Gemischte Mannschaft1896–1904Olympische Spiele: Bezeichnung für alle Teams, bei denen die Athleten aus unterschiedlichen Ländern kamen.