Oberst – Wikipedia
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Dieser Artikel erläutert den militärischen Dienstgrad. Zu Personen mit diesem Namen siehe
Oberst (Begriffsklärung)
Der damalige Prinz und heutige niederländische König
Willem-Alexander
(Mitte) im Rang eines
Kolonels
im Gespräch mit einem deutschen Oberst der
Luftwaffe
(rechts)
Der
Oberst
ist ein
Dienstgrad
der
Bundeswehr
, des
Bundesheeres
, der
Schweizer Armee
und weiterer moderner und früherer
Streitkräfte
. Bei den
Wachkörpern
Österreichs
ist der Oberst eine Verwendungsbezeichnung.
In vielen Streitkräften finden sich mit dem deutschen Oberst vergleichbare Dienstgrade, die häufig auf das
lateinische
columnella
Verkleinerungsform
von
columna
Säule
) zurückgehen und daher ähnlich wie das
englische
und
französische
colonel
lauten.
Bezeichnung und Wortherkunft
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Oberst
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Obrist der
Landsknechte
Kupferstich
von
Virgilius Solis
Die Dienstgradbezeichnung „Oberst“ geht auf den
Superlativ
von „
oben
“ zurück. Die Bezeichnung rührt daher, dass wegen der Zunahme der Mannstärke und
Waffengattungen
einer
Armee
des 16.
Jahrhunderts die Führung der durch
(Feld-)Hauptleute
geführten
Fähnlein
schwieriger wurde,
Kriegsherren
daher etwa zehn Fähnlein (etwa 4000–5000 Landsknechte) zu einem
Regiment
gruppierten und als Vorgesetzten der (Feld-)Hauptleute einen „Obersten (Feld-)Hauptmann“ bestimmten.
A 1
Daraus entwickelte sich die Kurzbezeichnung „Obrist“
A 2
und im 18.
Jahrhundert in
Preußen
und
Österreich
die bis heute gebräuchliche Dienstgradbezeichnung „Oberst“. Bis 1945 wurde der Dienstgrad im
Deutschen Reich
üblicherweise mit „Obst.“ abgekürzt.
In den skandinavischen Sprachen werden entlehnte Bezeichnungen verwendet (
dänisch
norwegisch
oberst
schwedisch
överste
finnisch
eversti
).
Colonel
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Die
englische
und
französische
Dienstgradbezeichnung
Colonel
geht ebenso wie gleich oder ähnlich lautende Bezeichnungen in den meisten
romanischen Sprachen
(z.
B.
italienisch
Colonnello
spanisch
und
portugiesisch
Coronel
) auf das
lateinische
Wort
columnella
zurück. Im
Militärwesen
wurde diese Bezeichnung zum Begriff für eine
militärische Formation
, der mit dem
Lehnwort
„Kolonne“
auch Eingang ins Deutsche fand.
In
Rom
war
columnella
allerdings keine Rangbezeichnung. Erst im
italienischen Militär
bildete sich daraus im 16. Jahrhundert die Bezeichnung
colonnello
als Titel eines militärischen Führers. Vermutlich war
colonnello
die Kurzform für die Verwendungsbezeichnung
colonnello capitano
(deutsch: „
Hauptmann
einer Kolonne“, Kolonnenführer). Auch im spanischen Militär kam der Begriff
Kolonne
unter
Ferdinand II.
als
colunela
in Gebrauch. Die damaligen spanischen Kolonnen bestanden aus knapp 1000 bis 1250 Mann, ihr Anführer war der
cabo de colunela
(deutsch: „Haupt einer Kolonne“, Kolonnenführer). Im Französischen tauchte der Begriff im 17. Jahrhundert in der Variante
colonel
auf. Die Briten übernahmen die Bezeichnung
colonel
aus dem französischen Heerwesen. Die Aussprache schliff sich in England im Laufe der Zeit zum heutigen
ˈkəːn(ə)l
ab.
Polkownik
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Im
Russischen
lautet die traditionelle Bezeichnung des Dienstrangs
Polkownik
russisch
Полковник
= Oberst oder Kommandeur eines Regiments
), ähnlich in vielen verwandten
Sprachen
(z.
B.
polnisch
Pułkownik
tschechisch
Plukovník
serbisch
Пуковник
Pukovnik
). Das Wort stammt aus der
altslawischen
Wurzel
polk
(полк = Menge, Haufen, Schwarm), was im militärischen Kontext eine Truppenansammlung (meist mit „Regiment“ übersetzt) bedeutet und mit dem deutschen Lehnwort Pulk verwandt ist;
Polkownik
bedeutet demnach so viel wie Chef eines
Heerhaufens
oder „Regimentsführer“.
Pluralformen
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Der
Plural
von „Oberst“ ist laut
Duden
meist „Obersten“ oder seltener „Oberste“.
Eine besonders eindeutige
Präferenz
für eine der beiden Pluralformen ist im
zivilen
A 3
wie im
militärischen Sprachgebrauch
nicht auszumachen. „Obersten“ wird häufiger in Verbindung mit einem
bestimmten Artikel
gebraucht, während „Oberste“ stets gebraucht werden kann.
A 4
Deutschland
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Bundeswehr
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Oberst
Dienstgradabzeichen
A 5
Dienstgradgruppe
Stabsoffiziere
NATO-Rangcode
OF-5
Dienstgrad Heer/Luftwaffe
Oberst
Dienstgrad Marine
Kapitän zur See
Abkürzung (in Listen)
– (O)
10
Besoldungsgruppe
A 16
B 2 / B 3
nach
BBesO
11
Der Dienstgrad Oberst wurde durch den
Bundespräsidenten
mit der
Anordnung des Bundespräsidenten über die Dienstgradbezeichnungen und die Uniform der Soldaten
auf Grundlage des
Soldatengesetzes
12
festgesetzt.
Befehlsbefugnis und Dienststellungen
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In der Bundeswehr ist der Oberst ein
Offiziersdienstgrad
der gemäß der
Zentralen Dienstvorschrift (ZDv)
A-1420/24 „Dienstgrade und Dienstgradgruppen“ zur
Dienstgradgruppe
der
Stabsoffiziere
zählt. Aufgrund der Zugehörigkeit zur Dienstgradgruppe der Stabsoffiziere können Soldaten im Dienstgrad Oberst auf Grundlage des
4 („Vorgesetztenverhältnis auf Grund des Dienstgrades“) der Vorgesetztenverordnung
innerhalb der dort gesetzten Grenzen Soldaten der Dienstgradgruppen
Mannschaften
Unteroffizieren
ohne
und
mit Portepee
Leutnanten
und
Hauptleuten
Befehle
erteilen.
13
14
Die Obersten dienen wie die meisten
Stabsoffiziere
vorwiegend auf
Stabsposten
und in der Regel nicht in der Truppe als
militärische Führer
A 6
Typisch sind Verwendungen in leitenden Funktionen
Dezernatsleiter
(Unter-)Abteilungsleiter
oder
Referatsleiter
in
Kommandobehörden
Ämtern
oder als Referatsleiter im
Ministerium
. Dort sind sie fachlich abschließend verantwortlich beispielsweise für
Personal-
und
Materialplanung
Strategieentwicklung
oder
Einsatzplanung
. Einige Oberste sind
Kommandeure
(meist kleinerer) Lehreinrichtungen (im Heer beispielsweise an einer
Truppenschule
oder
Zentren
). Oberste, meist gleichzeitig Kommandeure einer Lehreinrichtung, sind häufig für die Ausbildung und Weiterentwicklung ihrer Truppengattung verantwortlich und bekleiden dazu die
Dienststellung – nicht den Dienstgrad
General der Fernmeldetruppe
General der ABC-Abwehrtruppe
General der Heeresaufklärungstruppe
usw. An der
Führungsakademie der Bundeswehr
, der
Offizierschule des Heeres
oder ähnlich herausgehobenen Lehreinrichtungen lehren Oberste als
Dozenten
. Als
Militärattaché
Adjutant
des
Ministers
oder
Verbindungsoffizier
(z.
B. im
Bundespräsidialamt
) nehmen Oberste auch wichtige (militär-)politische Aufgaben wahr. In Verbänden ab Ebene
Brigade
dienen sie in Stäben, in Brigaden und Divisionen teils als
Chef des Stabes
, teils als Abteilungsleiter, die ein
Führungsgrundgebiet
verantwortlich bearbeiten. Auf diesen Dienstposten unterstützen sie unmittelbar den Kommandeur des Verbandes bei der
Führung der Truppe
. Einige Oberste, vorrangig Soldaten in den Laufbahnen des
Truppendienstes
, werden in der Truppe auch als militärische Führer von
Verbänden
eingesetzt. Typisch sind
Verwendungen
als
Regimentskommandeur
, stellvertretender
Brigadekommandeur
und
Kommandeur Brigadeeinheiten
oder (seltener)
Kommandeur Divisionstruppen
. In besonders herausgehobenen Bataillonen (Schlüsselbataillone wie
Offizieranwärterbataillone
) sind Oberste auch
Bataillonskommandeure
. Erfahrene Oberste werden vereinzelt auch bereits als Brigadekommandeur eingesetzt. Unter allen
Militärmusikoffizieren
ist in der Regel nur der Leiter des
Militärmusikdienstes
und des
Zentrums Militärmusik der Bundeswehr
Oberst; Oberst ist in der Laufbahn der Militärmusiker also de facto der Spitzendienstgrad. Einige der oben aufgeführten Oberste werden auf
Dienstposten
für
Offiziere im Generalstabsdienst
verwendet.
A 7
Generalstabsoffiziere haben in der Regel bereits vor Ernennung zum Oberst einen Lehrgang für General-/Admiralstabsdienst an der Führungsakademie der Bundeswehr absolviert und zählen zum Kreis derer, die später zum
Brigadegeneral
aufsteigen können.
Aufgrund der geschilderten und ähnlicher Dienststellungen können Soldaten im Dienstgrad Oberst in den in der
Vorgesetztenverordnung
aufgezählten Fällen allen dienstlich oder fachlich unterstellten Soldaten Befehle erteilen.
13
15
Kommandeure einer Ausbildungseinrichtung,
Brigade-
und
Regimentskommandeure
, Kommandeure Brigadeeinheiten usw. sind als
Einheitsführer
Disziplinarvorgesetzter
der ihnen truppendienstlich unterstellten Soldaten gemäß
Wehrdisziplinarordnung
16
Ernennung, Besoldung und Altersgrenze
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Maßgebliche gesetzliche Grundlagen für eine regelmäßige
Beförderung
zum Oberst – innerhalb der
Dienstgradgruppe
der
Stabsoffiziere
– ist die
Soldatenlaufbahnverordnung
(SLV) und ergänzend die
Zentrale Dienstvorschrift
(ZDv) 20/7. Zum Dienstgrad Oberst können
Soldaten auf Zeit
Berufssoldaten
und
beorderte
Reservisten
ernannt werden. Voraussetzung ist die Zugehörigkeit zur
Laufbahngruppe
der
Offiziere
. Offiziere (außer Militärmusikoffiziere) können frühestens
14
Jahre nach Ernennung zum Leutnant zum Oberst ernannt werden;
A 8
Militärmusikoffiziere frühestens zehn Jahre nach Ernennung zum
Hauptmann
A 9
Eine Einstellung mit dem Dienstgrad Oberst ist mit einer der
Verwendung
entsprechenden Qualifikation ebenfalls möglich.
A 10
17
18
19
A 11
Die Obersten werden nach der
Bundesbesoldungsordnung
(BBesO) mit
16
oder
besoldet
11
Nur in herausgehobenen Verwendungen (z.
B.
Referatsleiter
im
Ministerium
) ist die Besoldung nach B
3 vorgesehen. So sind im Einzelplan 14 von 2024 für Oberste 1351
Stellen vorgesehen gewesen, von denen 1052 (ca. 78
%) auf die Besoldungsgruppe A
16 entfielen, 1 (weniger als 0,1
%) auf B
2 und 298 (22
%) auf B
3.
20
Als
besondere Altersgrenze
für Oberste wurde die Vollendung des 62.
Lebensjahres
festgesetzt.
21
A 12
Dienstgradabzeichen
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Aufschiebeschlaufen
für
Feldanzug
Heer
Luftwaffe
Uniformträgerbereich
A 13
Hauptartikel
Dienstgradabzeichen der Bundeswehr
Das
Dienstgradabzeichen
für Oberste zeigt silbernes
Eichenlaub
und drei silberne
Sterne
(in Abgrenzung zu den goldenen Dienstgradabzeichen der Generale) als
Schulterabzeichen
Äquivalente, nach- und übergeordnete Dienstgrade
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Den Dienstgrad Oberst führen nur
Heeres-
und
Luftwaffenuniformträger
Marineuniformträger
(außer
Sanitätsoffiziere
) derselben Rangstufe führen den Dienstgrad
Kapitän zur See
. Die ranggleichen Sanitätsoffizierdienstgrade sind die nach
Approbationsrichtung
und Uniformträgerbereich unterschiedlich lautenden Dienstgrade
Oberstarzt
Oberstapotheker
und
Oberstveterinär
bzw.
Flottenarzt
und
Flottenapotheker
(erste drei Dienstgradbezeichnungen für Heeres- und Luftwaffenuniformträger; letzten beiden Dienstgradbezeichnungen für Marineuniformträger).
In den
Streitkräften
der
NATO
ist der Oberst zu allen Dienstgraden mit dem
NATO-Rangcode
OF-5 äquivalent.
Im Sinne der ZDv 14/5 und der
Anordnung des Bundespräsidenten
ist der Oberst bzw. Kapitän zur See über dem rangniedrigeren
Oberstleutnant
bzw.
Fregattenkapitän
und unter dem ranghöheren
Brigadegeneral
bzw.
Flottillenadmiral
eingeordnet (erste Dienstgradbezeichnung jeweils für Heeres- und Luftwaffenuniformträger; zweite Dienstgradbezeichnung für Marineuniformträger).
19
Die zum Oberstleutnant ranggleichen
Sanitätsoffizierdienstgrade
sind die nach
Approbations
richtung unterschiedlich lautenden Dienstgrade
Oberfeldarzt
Oberfeldapotheker
und
Oberfeldveterinär
bzw.
Flottillenarzt
und
Flottillenapotheker
(ersten drei Dienstgradbezeichnungen für Heeres- und Luftwaffenuniformträger; letzten beiden Dienstgradbezeichnungen für Marineuniformträger).
Die zum Brigadegeneral ranggleichen Sanitätsoffizierdienstgrade sind die nach Approbation und Uniformträgerbereich unterschiedlich lautenden Dienstgrade
Generalarzt
und
Generalapotheker
bzw.
Admiralarzt
(ersten beiden Dienstgradbezeichnungen für Heeres- und Luftwaffenuniformträger; letzte Dienstgradbezeichnung für Marineuniformträger).
Offizierdienstgrad
Niedrigerer Dienstgrad
22
Höherer Dienstgrad
22
Oberstleutnant
Fregattenkapitän
Oberfeldarzt
Oberfeldapotheker
Oberfeldveterinär
Flottillenarzt
Flottillenapotheker
Oberst
Kapitän zur See
Oberstarzt
Oberstapotheker
Oberstveterinär
Flottenarzt
Flottenapotheker
Brigadegeneral
Flottillenadmiral
Generalarzt
Generalapotheker
Admiralarzt
Dienstgradgruppe
Mannschaften
Unteroffiziere o.P.
Unteroffiziere m.P.
Leutnante
Hauptleute
Stabsoffiziere
Generale
Siehe auch
Dienstgrade
und
Dienstgradabzeichen der Bundeswehr
Nationale Volksarmee bis 1990
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Oberst
(Schulterstück)
Panzertruppen
Militärmedizinischer Dienst
LSK / LV
Fluganzug
(linke Brustseite)
NVA Dienstgradabzeichen bis 1990
In der
Nationalen Volksarmee
und den anderen
bewaffneten Organen
der
Deutschen Demokratischen Republik
war der Oberst der höchste Dienstgrad in der
Dienstgradgruppe
der
Stabsoffiziere
. Der Dienstgradinhaber musste
Berufsoffizier
sein und eine akademische Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Das Dienstgradabzeichen bestand aus geflochtenen silbernen Schnüren, auf denen drei Sterne befestigt waren. Die Untergrundfarbe bezeichnete die Zuordnung zu den Waffengattungen. Der dem Obersten entsprechende Dienstgrad der
Volksmarine
war
Kapitän zur See
. Der Dienstgrad war mit dem
NATO-Rangcode
OF-5 vergleichbar.
Dienstgrad
niedriger:
Oberstleutnant
Oberst
Kapitän zur See
höher:
Generalmajor
Waffenfarbe Oberst-Schulterstück, Tabelle rechts
LaSK
Panzertruppe =
Rosa
„Zentraler Militärmedizinischer Dienst“ =
Dunkelgrün
LSK/LV
Himmelblau
Siehe auch
Dienstgrade der Nationalen Volksarmee
und
Waffenfarben (NVA)
Reichsheer, Reichswehr und Wehrmacht bis 1945
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In Reichsheer, Reichswehr und Wehrmacht war der Oberst der höchste Offiziersrang der
Dienstgradgruppe
der Stabsoffiziere. Im
NS-Ranggefüge
entsprach dieser Dienstgrad dem
Kapitän zur See
der Kriegsmarine beziehungsweise dem
SS-Standartenführer
Oberst
Deutsches Kaiserreich
Kragenlitzen (1826)
Bayern
Epaulette
Preußen
Schulterstück
Preußen
Dienstgradabzeichen bis 1918 (Kaiserheer)
Oberst
NS-Staat
bis 1945)
Heer
Luftwaffe
Kragenspiegel
Kavallerie
Schulterstück
Infanterie
Tarnanzug
Heer, Waffen-SS
im Generalstab (i.
G.)
Schulterstück
Fliegeranzug
Dienstgrad
niedriger:
Oberstleutnant
Oberst
Kapitän zur See
höher:
Generalmajor
Siehe auch
Dienstgrade der Wehrmacht
und
Dienstgrade der Luftwaffe (1935–1945)
Brasilien
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Coronel
Heer
Coronel
Luftwaffe
Capitão de Mar e Guerra
Marine
In
Brasilien
entspricht der Dienstgrad „Oberst“ dem Rang des
Coronel
im Heer. Dieser Rang steht über dem
Tenente Coronel
: Oberstleutnant) und unter dem
General de Brigada
(deutsch: Brigadegeneral).
In der Luftwaffe steht der
Coronel
über dem
Tenente Coronel
(deutsch: Oberstleutnant) und unter dem
Brigadeiro
(deutsch: Brigadegeneral).
In der Marine ist das Äquivalent der
Capitão de Mar e Guerra
(deutsch: Kapitän zur See). Dieser Rang steht über dem
Capitão de Fragata
(deutsch: Fregattenkapitän) und unter dem
Contra Almirante
(deutsch: Konteradmiral).
Frankreich
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Colonel
In Frankreich entspricht der Dienstgrad „Oberst“ dem Rang des
Colonel
. Dieser Rang steht über dem
Lieutenant-Colonel
: Oberstleutnant) und unter dem
Général de brigade
. Ein
Colonel
führt u.
a. ein Regiment.
Der Rang des
Colonels
wurde 1534 eingeführt, doch bereits 1544 durch die Bezeichnung
Mestre de camp
ersetzt, um Verwechslungen mit der neu eingeführten Würde des
Colonel Général de l'Infanterie Françoise & Étrangère
(„Generaloberst der französischen und fremden Infanterie“) zu vermeiden. In Zeiten der vorübergehenden Vakanz des Postens des
Colonel général
, zwischen 1661 und 1721 sowie von 1730 bis 1780, erhielten die Regimentschefs erneut den
Colonel
-Titel. Mit Umwandlung der Infanterie-Regimenter in Halbbrigaden (
demi-brigade
), zwischen 1793 und 1803, trat an die Stelle der
Colonels
der
Chef de brigade
In der Kavallerie wurde der
Colonel
(als Regimentsinhaber und Regimentskommandeur) weiterhin als
Mestre de camp
bezeichnet. Ab 1793/94 bis 1803 wurde auch hier der Rang des
Colonel
bzw.
Mestre de camp
durch den
Chef de brigade
ersetzt, auch wenn in der Kavallerie – im Gegensatz zur Infanterie – die Bezeichnung Regiment beibehalten worden war. Danach lautete der Dienstgrad für beide Waffengattungen wieder
Colonel
War der Regimentsinhaber eine höhergestellte Persönlichkeit, die kein Interesse daran hatte, sein Regiment persönlich zu führen (z.
B. der König), so überließ er das Kommando einem
Colonel en second
(oder auch
Colonel-lieutenant
) bzw. einem
Mestre de camp en second
(oder
Mestre de camp-lieutenant
Siehe auch
Dienstgrade der französischen Streitkräfte
Österreich
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Österreichisches Bundesheer
— Oberst —
Anzug 75 / 03
Rockkragen
Tellerkappe
Dienstgradgruppe
Stabsoffiziere
NATO-Rangcode
OF-5
Dienstgrad Heer/Luftwaffe
Oberst
Dienstgrad Marine
keiner
Abkürzung (in Listen)
Obst
Besoldungsgruppe
Im
österreichischen Bundesheer
ist der zwischen Oberstleutnant und Brigadier stehende Oberst (Abkürzung: Obst) der fünfthöchste Offiziersdienstgrad (Verwendungsgruppe M BO 1 und M BO 2).
— Oberst —
Dienstgradabzeichen
Österreich-Ungarn
bis 1918
Österreich
k.k. Gebirgstruppe
Paroli
k.u.k. Armee
(Paroli)
Luftstreitkräfte
(Rockkragen)
Bundesheer
(Feldanzug)
Bundespolizei
(Aufschubdistingtion
Kragendistintion)
Niedrigerer Dienstgrad
Oberstleutnant
Dienstgrad
Oberst
Höherer Dienstgrad
Brigadier
Einordnung:
Rekruten
Chargen
Unteroffiziere
Offiziere
Alle Dienstgrade auf einen Blick:
Bundesheer-Dienstgrade
Außerdem wird die Verwendungsbezeichnung Oberst für Leitende Beamte (E1) der Exekutive in Österreich, dazu gehören
Bundespolizei
und
Justizwache
, verwendet. Da es sich bei den genannten
Wachkörpern
um zivile Körperschaften handelt, die lediglich nach militärischem Muster organisiert sind, handelt es sich jedoch nicht um „Polizeioffiziere“, sondern sie führen lediglich Offiziersränge als Verwendungsbezeichnung.
Russland
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Der dem deutschen Dienstgrad Oberst entsprechende russische Dienstgrad ist der
Polkownik
russische Schreibweise
Полковник
). Der
Polkownik
wurde im
zaristischen
Russland
zur Zeit
Iwans IV.
im 16.
Jahrhundert eingeführt. Er hat sich noch in der
Kaiserlich Russischen Armee
bis 1917 bewahrt. In diesen Rang wurden im Allgemeinen
Kommandeure
militärischer
Verbände
mit Regimentsstatus eingewiesen. In der
Roten Arbeiter- und Bauernarmee
wurde die alte russische Rangbezeichnung
Polkownik
mit wechselnden Dienstgradabzeichen wieder eingeführt und seither beibehalten. Sowohl in den ehemaligen Armeen als auch im heutigen
russischen Heer
ist der Rang des
Polkownik
OF-5
) zwischen den dem deutschen
Oberstleutnant
und dem deutschen
Generalmajor
entsprechenden Dienstgraden angesiedelt.
Schweiz
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Schweizer Armee
— Oberst —
Gradabzeichen
Achselschlaufe
Dienstgradgruppe
Stabsoffizier
NATO-Rangcode
OF-5
Dienstgrad Heer/Luftwaffe
Oberst
Dienstgrad Marine
keiner
Abkürzung (in Listen)
Oberst
Besoldungsgruppe
CHF 33.50/Tag
23
In der
Schweizer Armee
steht der Oberst oberhalb des Oberstleutnants und unter dem Brigadier. In Friedenszeiten ist er der vierthöchste Offiziersdienstgrad. In Auslandseinsätzen wird er als
Colonel (Col)
bezeichnet.
Der Oberst ist Kommandant eines Kommandos (Gren Kdo, Flpl Kdo), des Ingenieurstabes der Armee oder eines Flab-Clusters. Diese Formationen sind vergleichbar mit Regimentern. Als Stabsoffizier nimmt der Oberst in den Stäben des Heeres, der Luftwaffe und den Territorialregionen verschiedene Fachfunktionen wahr. In den Brigaden nimmt der Oberst (im
Generalstab
– i
Gst) die Rolle des Kommandanten-Stellvertreters und/oder des Stabschefs wahr. In der
Militärjustiz
bekleiden die Präsidenten I der Militärgerichte den Rang eines Obersten. Das Dienstgradabzeichen zeigt bei der Schweizer Armee drei breite Streifen.
Niedrigerer Grad
Oberstleutnant
Offiziersgrad
Oberst
Höherer Grad
Brigadier
Einordnung:
Mannschaften
Unteroffiziere
Höhere Unteroffiziere
Subalternoffiziere
Hauptleute
Stabsoffiziere
Höhere Stabsoffiziere
Oberbefehlshaber der Armee
Alle Grade auf einen Blick:
Grade der Schweizer Armee
Vereinigtes Königreich
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Colonel der
British Army
Group Captain der
Royal Air Force
Captain der
Royal Navy
Im
Britischen Heer
gibt es neben dem regulären Oberst (
Colonel
([
ˈkɜːnəl
] oder [
ˈkərnəl
]), Kürzel Col), der häufig Kommandeur eines Regiments ist, auch den
Colonel-in-Chief
. Dieser entspricht dem deutschen
Regimentschef
. Häufig sind Angehörige der königlichen Familie
Colonel-in-chief
eines Regimentes.
So sind z.
B. der britische König
Charles III.
Regimentschef der
Welsh Guards
Andrew, Duke of York
Ehrenoberst der
Grenadier Guards
Anne, Princess Royal
Ehrenoberst der
Blues and Royals
und
William, Duke of Cambridge
Ehrenoberst der
Irish Guards
Häufig wurden Generäle am Ende ihrer Karriere ehrenhalber
Colonel of the Regiment
desjenigen Regiments, zu dem sie in ihrer Dienstzeit eine besondere Beziehung hatten. So wurde
Generalleutnant
Drury Curzon Drury-Lowe
1892 Chef des
17th Lancers
-Regiments, das er als Kommandeur 1879 in der
Schlacht bei Ulundi
angeführt hatte.
In der
Royal Air Force
ist die Entsprechung des deutschen
Oberst
dagegen der
Group Captain
(Anrede
Captain
, Kürzel Gp Capt). Der
Group Captain
hat wie der Army-Colonel und der Navy-Captain den zweithöchste Rang des Offizierskorps inne. In der Truppen
hierarchie
steht er über dem
Wing Commander
und unter dem
Air Commodore
. Sein
NATO-Rangcode
lautet OF-5.
In der
Royal Navy
hat der
Captain
(Capt) den entsprechenden OF-5-Rang inne. Er steht in der Truppen
hierarchie
über dem
Commander
und unter dem
Commodore
Anmerkung: In der British Army gibt es den Rang des
Captain
(Capt) ebenfalls, dieser bezieht sich jedoch auf einen Offizier des NATO-Rangcodes OF-2, also einen Offizier mit deutlich kleinerem Verantwortungsbereich. Die deutsche Entsprechung hierfür ist ein
Hauptmann
Siehe auch
Dienstgrade der Streitkräfte des Vereinigten Königreichs
Vereinigte Staaten
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Colonel
U.S. Army
Colonel
U.S. Air Force
In den
Streitkräften der Vereinigten Staaten
ist der dem deutschen Oberst entsprechende
Dienstgrad
der
Colonel
([
ˈkɜːnəl
] oder [
ˈkərnəl
]) und wird in der
US Army
, der
Air Force
und dem
Marine Corps
verwendet. In der Truppen
hierarchie
steht der Colonel über dem
Lieutenant Colonel
(entspricht im Deutschen dem
Oberstleutnant
) und unter dem
Brigadier General
(Brigadegeneral). In Anlehnung an den stilisierten Adler seines
Dienstgradabzeichens
wird der Colonel im US-
Militärjargon
gelegentlich auch als „
full bird
“ (frei übersetzt: ‚ausgewachsener Vogel‘) bzw. „
full bird Colonel
“ bezeichnet.
Operativ führt ein Colonel eine
Brigade
mit sechs bis sieben
Bataillonen
und damit 3.000 bis 4.000
Soldaten
. Die US-
Sold
stufe eines Colonels ist O-6, der
NATO-Rangcode
OF-5.
Siehe auch
Dienstgrade der Streitkräfte der Vereinigten Staaten
Weitere Streitkräfte
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In der
Schweizergarde
ist der Oberst durch die enge Verbundenheit zur Schweizer Armee ebenfalls ein Rang. In den
italienischen Streitkräfte
ist der
colonnello
vergleichbar. In den
niederländischen Streitkräften
entspricht er dem
kolonel
. Die
portugiesische
und
spanische
Variante lautet
coronel
. In den
dänischen
und
norwegischen Streitkräften
lautet der dem deutschen Oberst entsprechende Dienstgrad
oberst
Anmerkungen
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Quelltext bearbeiten
Wenn die Truppe durch einen
Militärunternehmer
aufgestellt und finanziert wurde, so wurde er
Regimentschef
oder
Regimentsinhaber
genannt. Sein Regiment bot er gegen Bezahlung Kriegsherren an. Häufig führte der Militärunternehmer selbst als Obrist als militärischer Vorgesetzter sein Regiment.
Vgl. auch das „
Regime der Obristen
“, wo der Begriff im 20. Jahrhundert auflebte. Nach Duden ist „Obrist“ heute als Alternativform von Oberst veraltet. Stattdessen bezeichnet es heute abwertend die Mitglieder einer
Militärjunta
, vgl.
Obrist, der.
In:
duden.de
Bibliographisches Institut
GmbH, Dudenverlag,
2013
abgerufen am 12.
November 2014
Vgl. dazu
(Obersten)-(Oberste).
In:
Google books
Ngram Viewer
Google LLC
abgerufen am 14.
November 2014
(englisch,
Die größte Verbreitung des Wortes „Obersten“ relativ zu „Oberste“ ergibt sich in deutschsprachigen Büchern seit 1800 demnach um 1955. Seitdem wird der Häufigkeitsunterschied zwischen beiden Begriffe wieder kleiner.).
In Kenntnis der
Etymologie
des Wortes als Superlativ von „oben“ in der Kombination „oberste Hauptleute“ wird man „Oberst“ eher wie das Superlativ von „oben“
deklinieren
. Begreift man „Oberst“ dagegen als von seiner ursprünglichen Bedeutung gelösten Eigennamen, liegt die Deklination zu „Oberste“ genauso nah wie „Leutnante“ oder „Generale“ als Pluralformen von „
Leutnant
“ bzw. „
General
“.
Links:
Dienstgradabzeichen
auf der
Schulterklappe
der Jacke des
Dienstanzuges
für Heeresuniformträger der
ABC-Abwehrtruppe
. Rechts: Dienstgradabzeichen auf der
Schulterklappe
der Jacke des
Dienstanzuges
für Luftwaffenuniformträger.
Genau daher werden sie im Gegensatz zu den
Offizieren des Truppendienstes
als
Stabsoffiziere
bezeichnet.
dann führen sie den
Dienstgradzusatz
„i.
G.“
Die
14
-Jahresfrist gilt für
Fliegendes Personal
, Offiziere im
Kommando Spezialkräfte
, die für
besondere Einsätze
verwendet werden sowie für
Kampfschwimmer
. Für alle anderen Offiziere (außer Militärmusikoffiziere) sieht die ZDv 20/7 eine Frist von 15
Jahren vor. Bei einer Einstellung mit Dienstgrad Oberleutnant, Hauptmann, Major oder Oberstleutnant verkürzt sich die Frist entsprechend der ZDv 20/7.
Die Militärmusikoffiziere werden hier explizit erwähnt, weil im Gegensatz zu allen anderen Offizieren ihre Mindestdienstzeiten nicht auf den Zeitpunkt der Ernennung zum Offizier, sondern immer auf die Zeit seit Ernennung zum Hauptmann bezogen ist. Die Zehnjahresfrist bezieht sich auf die Militärmusikoffiziere, die mit dem Dienstgrad Hauptmann in diese Laufbahn eingestellt wurden. Alle anderen Musikoffiziere (also die zuvor Militärmusikoffizieranwärter waren) können 13
Jahre nach Ernennung zum Hauptmann zum Oberst ernannt werden.
Als Oberst (nicht aber als Militärmusikoffizier) kann gemäß
Soldatenlaufbahnverordnung
eingestellt werden, wer neben einer für die geplanten Verwendung einschlägigen sechsjährigen praktischen Tätigkeit nachweisen kann und zusätzlich (a) ein Masterstudium erfolgreich absolviert hat und über mindestens zwei zusätzliche Jahre und sechs Monate (insgesamt also achteinhalb Jahre) einschlägige Berufserfahrung verfügt oder (b) die Befähigung zum Richteramt erlangt hat (=
zweites juristisches Staatsexamen
) oder (c) die Befähigung für eine Laufbahn des höheren Dienstes des Bundes erlangt hat oder (d)
Doktor-Ingenieur
(Dr.-Ing.) bzw.
Doktor der Naturwissenschaften
(Dr. rer. nat.) ist.
ZDv 20/7 auf Grundlage
44
der Soldatenlaufbahnverordnung (
Verordnung über die Laufbahnen der Soldatinnen und Soldaten (Soldatenlaufbahnverordnung – SLV)
. 19.
März 2002, §
44 (
gesetze-im-internet.de
abgerufen am 25.
März 2014
Neugefasst durch Bek. v. 19. August 2011 I 1813. Zuletzt geändert durch Art. 2 Abs.
5 G v. 8. April 2013 I 730).
gesetze-im-internet.de
Memento
des
Originals
vom 7. April 2014 im
Internet Archive
Info:
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und entferne dann diesen Hinweis.
@1
@2
Vorlage:Webachiv/IABot/www.gesetze-im-internet.de
Die Altersgrenzen wurden mit dem Dienstrechtsneuordnungsgesetz 2009 neu bestimmt, vgl. insbes. Änderungen betreffend
45
SG und Übergangsbestimmungen gem.
96
SG. Vgl.
Gesetz zur Neuordnung und Modernisierung des Bundesdienstrechts (Dienstrechtsneuordnungsgesetz-DNeuG)
. In:
Bundesanzeiger Verlag
(Hrsg.):
BGBl
. Teil 1, G 5702.
Band
2009
Nr.
. Bonn 11.
Februar 2009,
S.
160–275
BGBl. 2009 I Nr. 7
abgerufen am 14.
November 2014
).
Aus Platzgründen verkürzte Bilduntertitel. Gemeint sind jeweils
Heeresuniformträger
und
Luftwaffenuniformträger
. Die neben der Aufschiebeschlaufe für Heeresuniformträger abgebildete
jägergrüne
Flachlitze
deutet auf einen Soldaten der
Panzergrenadiertruppe
, der
Infanterie
oder der
Spezialkräfte
hin. Neben den hier auf den
Schulterklappen
aufgeschoben abgebildeten Aufschiebeschlaufen für die
Feldbluse
im fünffarbigen Flecktarnmuster
gibt es noch etliche weitere Dienstgradabzeichentypen, die im Artikel
→„Dienstgradabzeichen der Bundeswehr“
ausführlicher dargestellt werden.
Weblinks
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Commons
: Oberst
– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Oberst
– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Einzelnachweise
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Quelltext bearbeiten
colonel Oxford Dictionaries.
Oxford University Press,
2014
ehemals
im
Original
(nicht mehr online verfügbar)
abgerufen am 12.
November 2014
(englisch).
@1
@2
Vorlage:Toter Link/www.oxforddictionaries.com
Seite nicht mehr abrufbar
Suche im Internet Archive
(T)
vgl. Raymond, Oliver:
Why Is The Colonel Called „Kernal“?
Memento
vom 9. Juni 2011 im
Internet Archive
McClellan Aviation Museum, Office of History, Sacramento Air Logistics Center. August 1983. Abgerufen am 20. April 2008.
Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin; Deutsch-Russisches Wörterbuch, H.H. Bielefeld, 7. Unveränderte Auflage, Akademie-Verlag Berlin 1970;
Lizenznummer
: 202 100/242/70; Inhalt XI — „Das russische Alphabet“; Spalte: deutsche Umschrift in Eigennamen.
Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin; Deutsch-Russisches Wörterbuch, H.H. Bielefeld, 7. Unveränderte Auflage, Akademie-Verlag Berlin 1970;
Lizenznummer
: 202 100/242/70; Seite 648.
Oberst, der.
In:
duden.de
Bibliographisches Institut
GmbH, Dudenverlag,
2013
abgerufen am 12.
November 2014
Hartmut Bagger
Führungsstab der Streitkräfte
I 3,
Bundesministerium der Verteidigung
(Hrsg.)
ZDv
37/10. Anzugordnung für die Soldaten der Bundeswehr
. Bonn 16.
Juli 2008, 4 Kennzeichnungen,
S.
539
Digitalisat
Memento
vom 19. September 2014 im
Internet Archive
PDF;
3,5
MB
Neudruck Oktober 2008 ersetzt Erstausgabe von Juli 1996).
Der Bundesminister der Verteidigung
(Hrsg.)
ZDv 14/5. Soldatengesetz. DSK AV110100174, Änderungsstand 17. Juli 2008
. Bonn 21.
August 1978, Dienstgradbezeichnungen in der Bundeswehr,
S.
185
(Nicht zu verwechseln mit dem
Gesetz über die Rechtsstellung der Soldaten
Soldatengesetz
).
Agreed English texts. STANAG 2116
NATO standardization agreement (STANAG)
NATO codes
for grades of military personnel. 5. Auflage. 1992 (englisch,
rankmaven.tripod.com
abgerufen am 25.
März 2014
).
Der
Bundespräsident
(Hrsg.)
Anordnung des Bundespräsidenten über die Dienstgradbezeichnungen und die Uniform der Soldaten
. BPräsUnifAnO
. 14.
Juli 1978 (
gesetze-im-internet.de
PDF
Anordnung des Bundespräsidenten über die Dienstgradbezeichnungen und die Uniform der Soldaten vom 14. Juli 1978 (
BGBl. I S. 1067
), die zuletzt durch Artikel 1 der Anordnung vom 31. Mai 1996 (
BGBl. I S. 746
) geändert worden ist).
Bundesminister der Verteidigung
Führungsstab der Streitkräfte
IV 1 (Hrsg.)
Abkürzungen für den Gebrauch in der Bundeswehr – Deutsche Abkürzungen –
ZDv 64/10
. Bonn 19.
Januar 1979 (
pingwins.ucoz.de
PDF
Stand 17. September 1999).
Anlage I (zu §
20 Absatz
2 Satz
1)
Bundesbesoldungsordnungen A
und
. (
gesetze-im-internet.de
abgerufen am 25.
März 2014
Bundesbesoldungsordnungen
(BBesO) gelten nur für
Berufs
- und
Zeitsoldaten
und sind Anlage zum
Bundesbesoldungsgesetz
(BBesG)).
Der Bundesminister der Verteidigung
(Hrsg.)
Gesetz über die Rechtsstellung der Soldaten (Soldatengesetz – SG)
. Bonn 19.
März 1956, §
4 Abs.
3 (2)
PDF
abgerufen am 25.
März 2014
Neugefasst durch Bek. v. 30. Mai 2005 I 1482. Zuletzt geändert durch Art. 1 G v. 8. April 2013 I 730).
Der Bundesminister der Verteidigung
(Hrsg.)
ZDv 14/5. Soldatengesetz. DSK AV110100174, Änderungsstand 17. Juli 2008
. Bonn 21.
August 1978, Die Vorgesetztenverordnung,
S.
12
(Nicht zu verwechseln mit dem
Verordnung über die Regelung des militärischen Vorgesetztenverhältnisses
Vorgesetztenverordnung – VorgV
).
Bundesminister für Verteidigung
(Hrsg.)
Verordnung über die Regelung des militärischen Vorgesetztenverhältnisses (Vorgesetztenverordnung – VorgV)
. 4.
Juni 1956, §
4 (
gesetze-im-internet.de
abgerufen am 25.
März 2014
Zuletzt geändert durch Art. 1 Nr. 2 V v. 7. Oktober 1981 I 1129).
Bundesminister für Verteidigung
(Hrsg.)
Verordnung über die Regelung des militärischen Vorgesetztenverhältnisses (Vorgesetztenverordnung – VorgV)
. 4.
Juni 1956 (
gesetze-im-internet.de
abgerufen am 25.
März 2014
Zuletzt geändert durch Art. 1 Nr. 2 V v. 7. Oktober 1981 I 1129).
Wehrdisziplinarordnung (WDO).
In:
Gesetze im Internet.
Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
16.
August 2001
abgerufen am 5.
November 2014
(vom 16. August 2001 (
BGBl. I S. 2093
), die zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 28. August 2013 (
BGBl. I S. 3386
) geändert worden ist).
Verordnung über die Laufbahnen der Soldatinnen und Soldaten (Soldatenlaufbahnverordnung – SLV)
. 19.
März 2002 (
gesetze-im-internet.de
abgerufen am 25.
März 2014
Neugefasst durch Bek. v. 19. August 2011 I 1813. Zuletzt geändert durch Art. 2 Abs.
5 G v. 8. April 2013 I 730).
gesetze-im-internet.de
Memento
des
Originals
vom 1. Februar 2014 im
Internet Archive
Info:
Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß
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und entferne dann diesen Hinweis.
@1
@2
Vorlage:Webachiv/IABot/www.gesetze-im-internet.de
Beachte auch:
Anlage (zu §
3). Zuordnung der Laufbahnen der Soldatinnen und Soldaten zu den Laufbahngruppen der Mannschaften, der Unteroffiziere und der Offiziere
Der Bundesminister der Verteidigung
; Abteilung Personal-, Sozial- und Zentralangelegenheiten (Hrsg.)
ZDv
20/7. Bestimmungen für die Beförderung und für die Einstellung, Übernahme und Zulassung von Soldatinnen und Soldaten
. Bonn 27.
März 2002, Art. 635 (
PDF
Memento
vom 26. Oktober 2014 im
Internet Archive
abgerufen am 26.
März 2014
DSK AP210100187, Neudruck Januar 2008).
Bundeshaushalt – Einzelplan 14.
(PDF)
Bundesministerium der Verteidigung
abgerufen am 11.
August 2024
Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
juris GmbH
(Hrsg.)
Gesetz über die Rechtsstellung der Soldaten (Soldatengesetz – SG)
. Bonn 19.
März 1956, §
45 Abs.
2 (3)
gesetze-im-internet.de
PDF; abgerufen am 10.
November 2014
Neugefasst durch Bek. v. 30. Mai 2005 I 1482. Zuletzt geändert durch Art. 1 G v. 8. April 2013 I 730).
Die äquivalenten, ranghöheren und rangniedrigeren Dienstgrade sind im Sinne der ZDv 14/5 B 185 angegeben, vgl.
Der Bundesminister der Verteidigung
(Hrsg.)
ZDv 14/5. Soldatengesetz
. DSK AV110100174, Änderungsstand 17. Juli 2008. Bonn 21.
August 1978, Dienstgradbezeichnungen in der Bundeswehr,
S.
185
(Nicht zu verwechseln mit dem
Gesetz über die Rechtsstellung der Soldaten (Soldatengesetz)
. Die in der Infobox dargestellte Reihenfolge der Dienstgrade entspricht nicht notwendigerweise einer der in der
Soldatenlaufbahnverordnung
vorgesehenen regelmäßig durchlaufenen Dienstgradabfolgen und auch nicht notwendigerweise der in der
Vorgesetztenverordnung
beschriebenen Dienstgradhierarchie im Sinne eines
Vorgesetztenverhältnisses
).
Sold und Erwerbsersatz (EO).
www.vtg.admin.ch, abgerufen am 26. April 2023.
Normdaten
(Sachbegriff):
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