Tibetische Sprache – Wikipedia
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Tibetisch –
བོད་ཡིག
Gesprochen in
China
(Regionen:
Tibet
Qinghai
Gansu
Sichuan
Yunnan
),
Indien
(Regionen: Grenzgebiete zu Tibet),
Pakistan
Baltistan
),
Nepal
Bhutan
Sprecher
6 Millionen
Linguistische
Klassifikation
Sino-tibetisch
Tibeto-birmanisch
Tibetanisch
Tibetisch
Offizieller Status
Amtssprache
in
Tibet
Sprachcodes
ISO 639
-1
bo
ISO 639
-2
) tib
) bod
ISO 639
-3
bod
Das
Tibetische
tibetisch
བོད་སྐད
Wylie
bod skad
) gehört zu den
tibeto-birmanischen Sprachen
Asiens
. Es wird von ca. sechs Millionen Menschen gesprochen, von denen die meisten in
Tibet
leben.
Daneben gibt es etwa 130.000
Tibeter
im Exil, hauptsächlich in
Nepal
Indien
und
Bhutan
. Die Sprache wird mit dem
tibetischen Alphabet
geschrieben, das wahrscheinlich aus einem Typ der altindischen
Brahmi-Schrift
abgeleitet ist.
Offizieller und soziolinguistischer Status
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Tibetisch ist neben
Hochchinesisch
Amtssprache
im
Autonomen Gebiet Tibet
und anderen Teilen
Chinas
mit tibetischer Bevölkerung.
Die Tibeter sind eine der am wenigsten
assimilierten
Volksgruppen Chinas.
84
% der Tibeter in Tibet kommunizieren vor allem auf Tibetisch.
Rechtliche Lage
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In der
Verfassung der Volksrepublik China
von 1982 heißt es:
„Allen Nationalitäten steht es frei, ihre eigene Sprache und Schrift anzuwenden und zu entwickeln […]“
Artikel 4
„Bei der Ausübung ihrer Funktionen bedienen sich die Organe der Selbstverwaltung der Regionen mit nationaler Autonomie entsprechend den Bestimmungen der Autonomie-Vorschriften der jeweiligen Gebiete in Wort und Schrift der in dem betreffenden Gebiet gebräuchlichen Sprache bzw. Sprachen.“
Artikel 121
Im Jahr 1987 erließ die tibetische Regierung „Provisorische Vorschriften des Autonomen Gebietes Tibet über die Lehre, den Gebrauch und die Entwicklung der tibetischen Sprache und Schrift“,
1988 „Detaillierte Durchführungsbestimmungen zu den provisorischen Vorschriften des Autonomen Gebietes Tibet über die Lehre, den Gebrauch und die Entwicklung der tibetischen Sprache und Schrift“
und 2002 schließlich die „Vorschriften des Autonomen Gebietes Tibet über die Lehre, den Gebrauch und die Entwicklung der tibetischen Sprache und Schrift“.
Für die Entwicklung und Standardisierung der Sprache ist das staatliche
Komitee für die terminologische Standardisierung des Tibetischen
བོད་ཡིག་བརྡ་ཚད་ལྡན་དུ་སྒྱུར་བའི་ལས་དོན་ཨུ་ཡོན་ལྷན་ཁང་གིས་བསྒྲིགས
chinesisch
藏語術語標準化工作委員會
藏语术语标准化工作委员会
) zuständig.
10
Alphabetisierung
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Nach den Daten der letzten beiden Volkszählungen lag die Analphabetenrate unter Tibetern im Jahr 1990 bei 69,39
% (gegenüber 22,21
% der Gesamtbevölkerung Chinas); bis zum Jahr 2000 konnte sie um 31,47
% auf 47,55
% (Gesamtbevölkerung: 9,08
%) gesenkt werden.
11
Schulsystem
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Tibet
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An 98
% der Grundschulen in Tibet war 1998 die Unterrichtssprache Tibetisch
12
und 92
% der Grundschullehrer waren Tibeter; gleichzeitig wurde Chinesisch als Fremdsprache unterrichtet.
Im Jahr 2002 gab es 181 Lehrbücher für 16 Unterrichtsgegenstände auf Tibetisch und es wurden acht Glossare naturwissenschaftlicher Fachterminologie erstellt;
dennoch wurden an den Mittelschulen Mathematik, Physik und Chemie generell auf Chinesisch unterrichtet.
13
Die Texte in den Lehrbüchern zur tibetischen Sprache und Literatur (
gaiyig
སྐད་ཡིག་
chinesisch
语文
Pinyin
yǔwén
) stammten 2004 zu 47
% aus moderner und zeitgenössischer tibetischer Literatur, zu 29
% aus traditioneller tibetischer Literatur und zu 24
% aus Übersetzungen aus dem Chinesischen.
14
An den tibetischen Universitäten und Hochschulen war 1998 die Unterrichtssprache meist Chinesisch, außer in Fächern im Zusammenhang mit tibetischer Geschichte, Sprache und Literatur sowie traditioneller tibetischer Medizin.
15
Nach den Vorschriften sollen
Han-Chinesen
in Tibet auch Tibetisch lernen, doch diese Regelung wurde bereits im Jahre 2006 generell ignoriert.
16
Exilanten in Indien
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An den tibetischen Schulen in Indien war die Unterrichtssprache bis 1985 ausschließlich Englisch; im Jahre 2006 wurde an einigen Grundschulen in den ersten fünf Jahren teilweise auf Tibetisch unterrichtet, ab dem sechsten Schuljahr nur auf Englisch und alle Mittelschullehrbücher waren auf Englisch.
17
Medien
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In Tibet selbst erschienen im Jahre 2000 total 14 Zeitschriften und 10 Tageszeitungen auf Tibetisch, dazu kam eine Handvoll regionaler
18
und nationaler
19
tibetischer Zeitungen und Zeitschriften in anderen Teilen Chinas,
es gibt zahlreiche Radio- und Fernsehsender sowie Kinofilme auf Tibetisch (in den Varietäten von Lhasa und der Kamba
20
); neun Verlage in China publizieren regelmäßig Bücher auf Tibetisch, jährlich erscheinen rund tausend Titel;
Regierung, Justiz, Verwaltung etc. sowie Straßenschilder und Werbung sind laut Vorschriften zweisprachig.
Dialekte und Stilebenen
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Vor der Zeit der Volksrepublik China gab es drei verschiedene Formen des Tibetischen: erstens die in den Klöstern geübte Liturgiesprache
(Chos-shad)
; zum zweiten die höfische Sprache, das stark formalisierte
She-sa,
heute noch die Sprache der gebildeten Oberklasse Lhasas; drittens das „Volkstibetisch“
(Phal-skad)
, die Umgangssprache mit zahlreichen, aufgrund der Weite des Landes untereinander oft kaum verständlichen Dialekten. Besonders in den oberen Stilebenen werden zahlreiche Ehrentitel verwendet. Wie in vielen asiatischen Sprachen besitzen häufig gebrauchte Wörter unterschiedliche Formen, um hierarchische Unterschiede auszudrücken. All diesen Varianten fehlte ein neuzeitliches Vokabular. Beginnend in den 1960ern wurde von Sprachwissenschaftlern ein „Neutibetisch“ entwickelt, bei dem sich Schreibung und Aussprache decken und das um zusätzliche Wörter erweitert wurde, so dass z.
B. Schulunterricht in Physik, Chemie usw. möglich wurde. Auch die modernen Medien bedienen sich dieser auf Basis des Lhasa-Dialekts entwickelten Variante.
Die modernen tibetischen
Dialekte
kann man wie folgt einteilen:
Dialektgruppe
Untergruppe
Lokale Dialekte
dBus-gTsang
(Ü-Tsang)
ca. 1 Mio. Sprecher
(dBus)
Lhasa
, Phenyül
(´phan-yul)
, Tölung Dechen
(stod lung bde chen)
, Meldro Gongkar
(mal gro gong skar)
, Chushur
(chu shur)
, Lhagyari
(lha rgya ri)
, Tsetang
(rtse thang)
Tsang
(gTsang)
Shigatse
(gzhis ka tse)
Gyantse
(rgyal rtse)
, Lhatse
(lha tse)
, Dingri
(ding ri)
, Sakya
(sa skya)
, Dromo
(gro
mo)
Khams
(Kham)
ca. 1,5 Mio. Sprecher
Nördliche Dialekte
Kardze: Kangding (Dardo), Nyagchukha
(nyag chu kha)
, Draggo
(brag ´go)
, Nyagrong
(nyag rong)
, Kardze
(dkar mdzes)
, Dainkog, Dege
(sde dge)
Qinghai
Yüru
(yus hru)
(Kyegu Do
(skye rgu mdo)
): Nangchen
(nang chen)
Chamdo
entlang der Straße
Südliche Dialekte
Kardze: Lithang
(li thang)
, Bathang
(´ba´ thang)
, Yidun (Daxod), Derong
(sde rong)
, Dabpa
(´dab pa)
Dechen
und Chamdo: Markham
(smar khams)
, Calho
Nomadendialekte
Nord-Chamdo: Tengchen
(steng chen)
, Drachen
(sbra chen)
Nagchu
(nag chu)
Yüru
(yus hru)
(Kyegu): Thridu
(khri ´du)
, Qoima
A-mdo
(Amdo)
ca. 800.000 Sprecher
Bauerndialekte
Xiahe (Labrang), Luqu,
Tianzhu
(Ra’gyei), Ledu (Nianbai), Rongren (Rêbgong), Tongde, Chiga
Nomadendialekte
Zêkog, Marqu, Xinghai, Qilian, Gangca, Haiyan (Chinkuxung), Jigzhi, Baima, Gadê
Ngawa
Dzongkha
, die Amtssprache in
Bhutan
, steht dem Tibetischen sehr nahe bzw. ist ein Dialekt des Tibetischen. Tibetische Dialekte werden auch in Nepal (
Sherpa
und
Mustang
), Indien (
Ladakhi
) und Pakistan (
Baltistan
) gesprochen. Die tibetische
Exil
Koine
basiert auf dem dBus-Dialekt.
Phonologie
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Das klassische Tibetisch und die moderne tibetische Schriftsprache unterscheiden sich in ihrer schriftlichen Form phonologisch nicht voneinander.
Es haben sich jedoch verschiedene tibetische Dialekte entwickelt, die untereinander teilweise nicht verständlich sind. Die moderne Schriftsprache ist pan-dialektal, d.
h. wird von Sprechern verschiedener Dialekte verwendet.
Einige zentraltibetische Dialekte haben Töne entwickelt, aber weil östliche Dialekte wie Amdo und westliche wie Balti keine phonemischen Töne haben, kann das Tibetische nicht durchgängig als
Tonsprache
bezeichnet werden.
Schriftsprache
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Die tatsächliche Aussprache des klassischen Tibetisch ist eine Rekonstruktion auf der Grundlage ihrer geschriebenen Form und der modernen tibetischen Dialekte. In der folgenden Darstellung wird neben der tibetischen Schrift die Transkription von Wylie und eine mögliche Rekonstruktion in
Internationaler Lautschrift
(IPA) angegeben.
Silbenanlaute
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Einfache Anlaute
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ka
Tibetisch
Wylie
IPA
ka
kha

ga
nga
ca
Tibetisch
Wylie
IPA
ca
t̠͡ɕ
cha
t̠͡ɕʰ
ja
d̠͡ʑ
nya
ta
Tibetisch
Wylie
IPA
ta
tha

da
na
pa
Tibetisch
Wylie
IPA
pa
pha

ba
ma
tsa
Tibetisch
Wylie
IPA
tsa
ts
tsha
tsʰ
dza
dz
wa
zha
Tibetisch
Wylie
IPA
zha
za
’a
ya
ra
Tibetisch
Wylie
IPA
ra
la
sha
sa
ha
Tibetisch
Wylie
IPA
ha
Kombinierte Anlaute
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Neben den oben angeführten einfachen Anlauten sind auch Konsonantenkombinationen als Silbenanlaute möglich. Traditionell wird nach der Schreibweise unterschieden zwischen Grundanlauten mit darüber-, darunter- und vorangestellten Konsonanten.
Vokale
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Die tibetische Schriftsprache unterscheidet fünf Vokale:
und
Silbenauslaute
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Am Silbenende kommen folgende einfache Konsonanten (in Wylie-Transkription) vor:
-g
-ng
-d
-n
-b
-m
-’
-r
-l
und
-s
. Außerdem können noch folgende Konsonantenkombinationen auftreten:
-gs
-ngs
-bs
und
-ms
Lhasa-Dialekt
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Als Dialekt der Hauptstadt der Autonomen Region Tibets und des Großteils der tibetischen Exilgemeinde kommt dem Lhasa-Dialekt eine besondere Rolle zu. In der folgenden Darstellung wird das Lautinventar des Lhasa-Dialekts in Internationaler Lautschrift und der offiziellen Transkription in China (die auf der chinesischen
Pinyin
-Umschrift beruht) beschrieben, außerdem sind die schriftsprachlichen Entsprechungen in Wylie-Transkription angeführt.
Töne
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Der Lhasa-Dialekt hat vier Töne. Für die Angabe in IPA wird hier der Vokal
verwendet. Bei der Angabe in Ziffern bezeichnet
die niedrigste Tonhöhe,
die höchste.
Kontur
IPA
IPA
Ziffern
Länge
offiziell (CHIV-803-1982)
ZWPY
hoch
eben

55
kurz
hoch
fallend
âː
a˥˩
51
lang
tief
steigend
a˩˧
13
kurz
tief
steigend bzw. etwas fallend
ǎː
a˩˧˨
132
lang
Das Register wird durch den Silbenanlaut bestimmt (s.
u.). Die Konsonanten *
, *
gs
, *
, *
bs
, *
, *
, *
ngs
und *
ms
am Silbenende der geschriebenen Formen bewirken, dass eine Silbe im Hochton fallend (
×́ → ×̂ː
) bzw. dass eine Silbe im Tiefton steigend (
×̀ → ×̌ː
) ausgesprochen wird.
Silbenanlaute
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Die
pränasalierten
Anlaute (
mp, nt, nts, ɳʈʂ, ɲc, ɲtɕ, ŋk
) werden nicht von allen Sprechern bzw. nicht in allen Kontexten pränasaliert ausgesprochen.
Der Ton einer Silbe hängt vom Anlautkonsonanten ab. Zur Veranschaulichung sind in der Tabelle die Anlaute in Lautschrift jeweils mit dem Vokal a und einem Tonzeichen für das jeweilige Register (hoch oder tief) versehen.
IPA
Wylie
offiziell

p, sp, dp, lpa

rb, sb, db, sbr
mpà
lb, ’b
pʰá
ph, ’ph
pʰà

rm, sm, dm

m, mr

w, db

t, rt, lt, st, tw, gt, bt, brt, blt, bst, bld
ntá
lth

rd, sd, gd, bd, brd, bsd
ntà
zl, bzl, ld, md, ’d
tʰá
th, mth, ’th
tʰà
d, dw

rn, sn, gn, brn, bsn, mn


kl, gl, bl, rl, sl, brl, bsl

l, lw
ɬá
lh
lh
tsá
ts, rts, sts, tsw, gts, bts, brts, bsts
tsà
rdz, gdz, brdz
ntsà
mdz, ’dz
tsʰá
tsh, tshw, mtsh, ’tsh
tsʰà
dz

s, sr, sw, gs, bs, bsr

z, zw, gz, bz
ʈʂá
kr, tr, pr, dkr, dpr, bkr, bskr, bsr
zh
ʈʂà
dgr, dbr, bsgr, sbr
zh
ɳʈʂà
mgr, ’gr, ’dr, ’br
zh
ʈʂʰá
khr, thr, phr, mkhr, ’khr, ’phr
ch
ʈʂʰà
gr, dr, br, grw
ch
ʂá
hr
sh

r, rw

ky, rky, lky, sky, dky, bky, brky, bsky
gy

dgy, bgy, brgy, bsgy
gy
ɲcà
mgy, ’gy
gy
cʰá
khy, mkhy, ’khy
ky
cʰà
gy
ky
tɕá
c, cw, gc, bc, lca, py, dpy
tɕà
rj, gj, brj, dby
ɲtɕà
lj, mj, ’j, ’by
tɕʰá
ch, mch, ’ch
tɕʰà
tɕʰá
phy, ’phy
tɕʰà
by
ɕá
sh, shw, gsh, bsh
ɕà
zh, zhw, gzh, bzh
ɲá
rny, sny, gny, brny, bsny, mny, nyw
ny
ɲà
ny, my
ny

g.y


k, rk, lk, sk, kw, dk, bk, brk, bsk

rg, sg, dg, bg, brg, bsg
ŋkà
lg, mg, ’g
kʰá
kh, khw, mkh, ’kh
kʰà
g, gw
ŋá
rng, lng, sng, dng, brng, bsng, mng
ng
ŋà
ng
ng
ʔá
—, db
ʔà

h, hw
Silbenauslaute
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Im Lhasa-Dialekt gibt es 17 Vokale:
i, ĩ, e, ẽ, ɛ, ɛ̃, a, ã, u, ũ, o, õ, ɔ, y, ỹ, ø
und
ø̃
. Diese bilden mit den Konsonanten
p, q, r, m und ɴ
folgende Silbenauslaute:
IPA
au
aq

ap
am
ar
offiziell
au
ag
ang
ab
am
ar
Wylie
a’u
ag/ags
ang/angs
ab/abs
am/ams
ar
IPA
ɛˀ
ɛ̃
offiziell
ai/ä
ai/ä
ain/än
Wylie
al/a’i
ad/as
an
IPA
eq


ep
em
er
offiziell
êg
êng
êp
êm
êr
ên
Wylie
e/el/e’i
eg/egs
ed/es
eng/engs
eb/ebs
em/ems
er
en
IPA
øˀ
ø̃
offiziell
oi/ö
oi/ö
oin/ön
Wylie
ol/o’i
od/os
on
IPA
iu
iq


ip
im
ir
offiziell
iu
ig
ing
ib
im
ir
in
Wylie
i/il/i’i
i’u/e’u
ig/igs
id/is
ing/ings
ib/ibs
im/ims
ir
in
IPA
uq

up
um
ur
offiziell
ug
ung
ub
um
ur
Wylie
ug/ugs
ung/ungs
ub/ubs
um/ums
ur
IPA

offiziell
ün
Wylie
ul/u’i
ud/us
un
IPA
oq

op
om
or
offiziell
og
ong
op
om
or
Wylie
og/ogs
ong/ongs
ob/obs
om/oms
or
Auslautendes
-r
fällt häufig aus und führt nur zur Längung des Vokals. Auslautendes
-n
der geschriebenen Formen führt meist zur Nasalierung des vorhergehenden Vokals.
Sandhi
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In zwei- und mehrsilbigen Wörtern kommt es darüber hinaus zu einigen lautlichen Veränderungen. (In den folgenden Beispielen ist der schriftlichen Form in Wylie-Transliteration ein Stern vorangesetzt, darauf folgt die Aussprache in IPA in eckigen Klammern und die offizielle Transkription in runden Klammern.)
Die zweite Silbe eines zweisilbigen Wortes wird statt mit einem Hochton mit einem Tiefton gesprochen.
’a ma
→ [
ámá
] (ama)
da lo
→ [
tʰaló
] (talo)
kha lag
→ [
kʰálâːˀ
] (kalag)
Die zweite Silbe wird mit einem Hochton statt mit einem Tiefton gesprochen und die Aspiration fällt weg, wenn ihr Anlaut ursprünglich aspiriert war, außer ihre schriftliche Form beginnt mit *
nya kha
→ [
ɲàká
] (nyaga)
o cha
→ [
òtɕá
] (oja)
Wenn *
bu
die zweite Silbe ist, wird es [

] gesprochen.
Wenn *
ba
oder *
bo
die zweite Silbe ist, werden sie [

] (wa) bzw. [

] (wo) gesprochen.
Wenn die erste Silbe den hohen fallenden Ton trägt, wird sie in zweisilbigen Wörtern im hohen ebenen Ton gesprochen (
×̂ː→×́
); wenn die erste Silbe den tiefen steigenden Ton trägt, wird sie im tiefen ebenen Ton gesprochen (
×̌ː→×̀
); wenn die zweite Silbe den tiefen steigenden Ton trägt, wird sie im hohen fallenden Ton gesprochen (
×̌→×̂
).
thabs jus
→ [
tʰátɕŷ
] (tajü)
bod yig
→ [
pʰø̀ˀjî
] (poiyi)
Wenn die erste Silbe der geschriebenen Form auf *
, *
gs
, *
ng
oder *
ngs
endet, wird *
po
als zweite Silbe zu [

]:
yag po
→ [
jàkó
] (yago)
mang po
→ [
màŋkó
] (manggo)
Wenn eine Silbe mit *
, *
, *
, *
oder *
dz
beginnt, bewirken ein superskribiertes *
bzw. ein präskribiertes *
oder *
Pränasalierung bzw. Nasalierung der vorhergehenden Silbe:
bod ljongs
→ [
pʰø̰̀tɕôŋ
] oder [
pʰø̀ⁿtɕôŋ
] (poinjong)
rta mgo
→ [
táŋkó
] (danggo)
mi ’bor
→ [
mìmpór
] (mimbor)
mi ’dug
→ [
mìntû
] (mindu)
Wenn die zweite Silbe das Präfix *
trägt, wird es der ersten Silbe als Auslaut
angeschlossen.
bzhi bcu
→ [
ɕìptɕú
] (xibju)
bcu bzhi
→ [
tɕùpɕí
] (jubxi)
Das Suffix *
ba
wird [

] oder [
wa
] ausgesprochen; in der Umgangssprache verschmilzt es mit der vorhergehenden Silbe.
ka ba
→ [
kʰáː
] (kawa)
dra ba
→ [
ʈʂʰàː
] (zhawa)
ko ba
→ [
kóː
] (gowa)
du ba
→ [
tʰʊò
] (tuwa)
mche ba
→ [
tɕʰɛ́
] (qêwa)
lji ba
→ [
ⁿtɕɪě
] (jiwa)
Das Suffix *
’u
bewirkt die Bildung von Diphthongen. (Die Suffixe *
’o
, *
’am
àm
] und *
’ang
àŋ
] bilden eigene Silben.)
i’u
, *
e’u
→ [
ɪu
] (iu)
a’u
→ [
au
] (au)
Die Silben *
’u
, *
’o
und *
’e
werden in Lehnwörtern verwendet und bilden lange Vokale oder Diphthonge.
ma’o tse tung
→ [
màu tsé túŋ
] (
Mao Zedong
kro’u en la’e
→ [
ʈʂóu én lɛ̀ː
] (
Zhou Enlai
Grammatik
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Tibetisch gehört zu den
Ergativsprachen
und ist
flektierend
Wie im
Chinesischen
werden abstrakte
Substantive
gerne durch Zusammenstellung von
gegensätzlichen
Adjektiven
gebildet. Beispiel:
tsha-grang
wörtlich „heiß-kalt“, d.
h. „Temperatur“.
Morphologie
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Substantive
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In der klassischen Schriftsprache werden neun Fälle mit Suffixen markiert, die in der modernen Schriftsprache weitgehend erhalten sind:
21
Absolutiv
(nicht markiert)
Genitiv
(-gi
-gyi
-kyi
-’i
-yi)
Agentiv (
Ergativ
Instrumental
(-gis
-gyis
-kyis
-’is
-yis)
Allativ
(-la)
Lokativ
(-na)
Terminativ
(-ru
-su
-tu
-du
-r)
Ablativ
(-nas)
Elativ
(-las)
Assoziativ (
Komitativ
(-dang)
Es gibt mehrere Pluralsuffixe
(-rnams
-dag)
, die jedoch nicht verwendet werden, wenn aus dem Kontext hervorgeht, dass das betreffende Wort im Plural ist.
Verben
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Die tibetische Verbalmorphologie beruht sowohl auf Agglutination – Verben werden nach Person und Numerus flektiert, was durch Endungen deutlich gemacht wird, unterscheiden hier jedoch nur die erste Person von den beiden restlichen – als auch auf Wurzelflexion – hier wird mit Ton und Ablaut gearbeitet. Jedes Verb hat bis zu vier verschiedene Stämme, die von tibetischen Grammatikern traditionell als Gegenwart
(lda-ta)
, Vergangenheit
(’das-pa)
, Zukunft
(ma-’ongs-pa)
und Befehlsform
(skul-tshigs)
bezeichnet werden. Die verschiedenen Stämme werden meist durch Ablaut gebildet, z.
B.
byed
byas
bya
byos
„machen“. Die genaue Funktion dieser Stammformen ist bis heute umstritten.
Die wenigsten Verben können sämtliche vier Stammformen bilden. Dieser Mangel an zeitlichen Ausdrucksformen wird im modernen Tibetisch durch
Hilfsverben
oder die Beifügung von
Suffixen
ausgeglichen.
Syntax
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Die Satzstellung ist grundsätzlich Subjekt-Objekt-Verb. Adjektive stehen nach dem Substantiv. Adverbialbestimmungen stehen vor dem Verb. Nomen im Genitiv stehen vor dem regierenden Substantiv.
Schrift
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Hauptartikel
Tibetische Schrift
und
Tibetische Literatur
Das tibetische Alphabet soll im 7. Jahrhundert von
Thonmi Sambhota
geschaffen worden sein. Der Legende nach erfand er nicht nur die tibetische Schrift, sondern auch die Sprache selbst, die er in einem zweibändigen Werk vollständig beschrieben haben soll.
Siehe auch
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THDL-Transkription
Literatur
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Allgemein
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Jīn Péng
金鹏
(Hrsg.):
Zàngyǔ jiǎnzhì
藏语简志
Abriss der tibetischen Sprache
; Běijīng
北京
, Mínzú chūbǎnshè
民族出版社
1983).
Qú Ǎitáng
瞿霭堂
Zàngzú de yǔyán hé wénzì
藏族的语言和文字
Sprache und Schrift der Tibeter
; Běijīng 北京, Zhōngguó Zàngxué chūbǎnshè
中国藏学出版社
1996),
ISBN 7-80057-278-1
Grammatiken
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Ghulam Hassan Lobsang:
Short Sketch of Balti Grammar: Tibetan Dialect Spoken in Northern Pakistan
. Universität Bern, Institut für Sprachwissenschaft, Bern, 1995.
Isaak Jakob Schmidt:
Grammatik der tibetischen Sprache.
Herausgegeben von der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. St. Petersburg und Leipzig, 1839.
Peter Schwieger:
Handbuch zur Grammatik der klassischen tibetischen Schriftsprache
. IITBS, Halle (Saale) 2006,
ISBN 978-3-88280-073-9
Zhōu Jìwén
周季文
, Xiè Hòufāng
谢后芳
Zàngyǔ Lāsàhuà yǔfǎ
藏语拉萨话语法
Grammatik des Lhasa-Dialekts
; Běijīng
北京
, Mínzú chūbǎnshè
民族出版社
2003),
ISBN 7-105-05659-2
Wáng Zhìjìng
王志敬
Zàngyǔ Lāsà kǒuyǔ yǔfǎ
藏语拉萨口语语法
Grammatik der tibetischen Umgangssprache von Lhasa
; Běijīng 北京, Zhōngyāng mínzú dàxué chūbǎnshè
中央民族大学出版社
1994),
ISBN 7-81001-359-9
Wörterbücher
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Das erste von einem Europäer zusammengestellte Wörterbuch stammt von den Italienern da Ascoli, da Tours und Domenico da Fano. Es erreichte Europa im Jahr 1714 und ist als unveröffentlichtes Manuskript in der Bibliothèque Nationale in Paris erhalten. Die ersten vier Seiten des Manuskripts befassen sich mit der tibetischen Schrift, während die Seiten
5–41 das Lateinisch-Tibetische Wörterbuch bilden, das folgenden Titel trägt:
Vocabulario Thibettano scritto con caratteri proprii ed esplicato con lettere Latine, e modo di pronunciarlo; estratto del Padre Domenico da Fano Capucino del Ditionario, ch’egli haveva fatto e portato in Europa, quando venne l’anno 1714 per (?) informare la sacra congregazione de propaganda fide dello stato di quella Novella missione per trattare in Roma lo stabilimento di esta Missione.
22
Das zweite von Europäern verfasste Wörterbuch (Tibetisch-Italienisch) stammt von Horazio della Penna (1690–1745). Es wurde von F. C. G. Schroeter ins Englische übertragen und ist im Druck erschienen:
John Marshman (Hrsg.):
A dictionary of the Botanta or Butan language, printed from a manuscript copy by Schroeter
, Serampore, 1826.
Das dritte von einem Europäer verfasste Wörterbuch stammt von Csoma de Körös, der als Begründer der Tibetologie gilt:
Csoma de Körös, Alexander:
Tibetan-English Dictionary
, Reprinted by Akadémiai Kiadó, Budapest, 1984. Erstmals 1834 in Kalkutta unter folgendem Titel veröffentlicht:
Essay towards a Dictionary, Tibetan and English. Prepared, with the assistance of Bandé Sangs-rgyas Phun-thsogs
. Printed by the Baptist Mission Press.
Isaac Jacob Schmidt:
Tibetisch-Deutsches Wörterbuch
– Online
, nebst deutschem Wortregister. Herausgegeben von der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. St. Petersburg / Leipzig 1841, 784 Seiten. Reprint Biblio-Verlag Otto Zeller, Osnabrück 1969.
Heinrich August Jäschke
: Handwörterbuch der tibetischen Sprache, 1871, 671 Seiten. Unitätsbuchhandlung Gnadau. Reprint Biblio-Verlag Otto Zeller, Osnabrück 1971. Leider nur in Handschrift.
Stuart H. Buck:
Tibetan-English Dictionary
. Sri Satguru Publications, New Delhi, 1997 (Erstveröffentlichung: The Catholic University of America Press, 1969). 833 Seiten.
Sarat Chandra Das
; Rai Baradur:
Tibetan-English Dictionary
(Calcutta, Bengal Secretariat Book Depot 1902). Unzählige Nachdrucke. Tibetisch-Englisch-Sanskrit.
Lama Dawasamdup Kazi:
An English Tibetan Dictionary. Containing a vocabulary of approximately twenty thousand words with their Tibetan Equivalents.
Baptist Mission Press, University of Calcutta, 1919. Reprinted by Munshiram Manoharlal Publishers Pvt Ltd, New Delhi 1994.
Heinrich August Jäschke
A Tibetan-English Dictionary
(London, 1881; unzählige Nachdrucke). Ein Standardwerk.
Melvyn C. Goldstein; T. N. Shelling; J. T. Surkhang:
The New Tibetan-English Dictionary of Modern Tibetan
(University of California Press 2001),
ISBN 0-520-20437-9
Melvin C. Goldstein:
English-Tibetan Dictionary of Modern Tibetan
(Paljor 2002),
ISBN 81-85102-46-5
Eberhardt Richter:
Tibetisch-Deutsches Wörterbuch
. VEB Verlag Enzyklopädie, Leipzig, 1966 (444 Seiten).
Tashi Tsering:
English-Tibetan-Chinese Dictionary
. Mi rigs dpe skrun khang, Beijing, 1988 (1233 Seiten).
Zhāng Yísūn
张怡荪
(Hrsg.):
bod rgya tshig mdzod chen mo
/ Zàng-Hàn dà cídiǎn
藏汉大辞典
Großes tibetisch-chinesisches Wörterbuch;
Běijīng
北京
, mi rigs dpe skrun khang / Mínzú chūbǎnshè
民族出版社
1985). Umfangreiches Standard-Wörterbuch, Tibetisch-Tibetisch-Chinesisch.
bod rgya shan sbyar gyi lha sa’i kha skad tshig mdzod
བོད་རྒྱ་ཤན་སྦྱར་གྱི་ལྷ་སའི་ཁ་སྐད་ཚིག་མཛོད།
/ Zàng-Hàn duìzhào Lāsà kǒuyǔ cídiǎn
藏汉对照拉萨口语词典
Tibetisch-chinesisches Wörterbuch der Umgangssprache von Lhasa;
Běijīng
北京
, mi rigs dpe skrun khang / Mínzú chūbǎnshè
民族出版社
1983)
Wörterbuch der tibetischen Schriftsprache. Im Auftrag der Kommission für zentral- und ostasiatische Studien der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in Kommission beim Verlag C.H. Beck, München. Bisher 51 Lieferungen 2005-2021.
Lehrbücher
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Ellen Bartee, Nyima Droma [nyi ma sgrol ma]:
A beginning textbook of Lhasa Tibetan
(Běijīng
北京
, Zhōngguó Zàngxué chūbǎnshè
中国藏学出版社
2000),
ISBN 7-80057-430-X
Melvyn C. Goldstein, Lobsang Phuntshog, Gelek Rimpoche:
Essentials of modern literary Tibetan
. A reading course and reference grammar (University of California Press 2001),
ISBN 0-520-07622-2
Stephen Hodge:
An Introduction to Classical Tibetan
. Aris & Philipps, Warminster, England, 1990.
ISBN 0-85668-548-8
(limp).
Zàngwén pīnyīn jiàocái – Lāsàyīn
藏文拼音教材•拉萨音
/ bod yig gi sgra sbyor slob deb, lha sa’i skad
བོད་ཡིག་གི་སྒྲ་སྦྱོར་སློབ་དེབ། ལྷ་སའི་སྐད།
Lehrmaterial für die Transkription des Tibetischen, Lhasa-Dialekt
; Běijīng
北京
, Mínzú chūbǎnshè
民族出版社
1983),
ISBN 7-105-02577-8
Michael Hahn
Lehrbuch der klassischen tibetischen Schriftsprache
(Swisttal-Odendorf, Indica et Tibetica Verlag 1996),
ISBN 3-923776-10-1
Christine Sommerschuh:
Einführung in die tibetische Schriftsprache. Lehrbuch für den Unterricht und das vertiefende Selbststudium
(BoD-Verlag, 2008),
ISBN 978-3-8370-1214-9
Peter Schwieger:
Handbuch zur Grammatik der klassischen tibetischen Schriftsprache.
International Institute for Tibetan and Buddhist Studies GmbH, Halle 2006.
Nicolas Tournadre, Sangda Dorje:
Manual of Standard Tibetan
(Snow Lion 2003),
ISBN 978-1-55939-189-4
Florian Reissinger:
Tibetisch-Wort für Wort
(Kauderwelsch 2011),
ISBN 978-3-89416-541-3
Weblinks
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Wikipedia auf Tibetisch
The Tibetan and Himalayan Digital Library
(thdl.org)
Ethnologue: Central Tibetan (
bod
), Amdo Tibetan (
adx
), Khams Tibetan (
khg
The Tibetan Language Student
(learntibetan.net)
Tibetan.
The Rosetta Project
Online Tastatur für Tibetisch
Tibetische Namen
Tibetisch - Deutsch Wörterbuch
Einzelnachweise
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About World Languages
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西藏自治区学习、使用和发展藏语文的若干规定(试行)
(deutsch: „Provisorische Vorschriften des Autonomen Gebietes Tibet über die Lehre, den Gebrauch und die Entwicklung der tibetischen Sprache und Schrift“)
西藏自治区学习、使用和发展藏语文的若干规定(试行)的实施细则
(deutsch: „Detaillierte Durchführungsbestimmungen zu den provisorischen Vorschriften des Autonomen Gebietes Tibet über die Lehre, den Gebrauch und die Entwicklung der tibetischen Sprache und Schrift“)
西藏自治区学习、使用和发展藏语文的规定
(deutsch: „Vorschriften des Autonomen Gebietes Tibet über die Lehre, den Gebrauch und die Entwicklung der tibetischen Sprache und Schrift“)
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藏语专词术语混乱的症结在哪里
– „Wo liegen die Gründe für das Durcheinander in den tibetischen Fachbegriffen?“
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. In: Anthony J. Liddicoat (Hrsg.):
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Catriona Bass:
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. Tibet Information Network / Zed, 1998, S. 233.
Minglang Zhou, Hongkai Sun:
Language Policy in the People’s Republic of China
. Kluwer, 2004, S. 226.
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Teaching and Learning in Tibet. A Review of Research and Policy Publications
. Nordic Institute of Asian Studies, 2004, S. 16.
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On the Margins of Tibet. Cultural Survival on the Sino-Tibetan Frontier
. University of Washington Press, 2006, S. 176; A. Tom Grunfeld:
The Making of Modern Tibet
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Zu den einflussreichsten gehörten
༄༅༎སྦྲང་ཆར༎
(„Frühlingsregen“) aus Qinghai und
༄༅༎ཟླ་ཟེར༎
(„Mondschein“) aus Gansu. Siehe Toni Huber:
Amdo Tibetans in Transition. Society and Culture in the Post-Mao Era
. Brill, 2000, S. 40.
Darunter
༄༅༎ཀྲུང་གོའི་བོད་ཀྱི་ཤེས་རིག༎
(„Tibetologie in China“) in Beijing.
Auch bei
Radio China International
tibetan.chinabroadcast.cn
und
tibetan.chinabroadcast.cn
Terminologie und Reihenfolge nach Nathan Hill 2004/2010.
Auboyer, Jeannine et Béguin, Gilles:
Dieux et démons de l’Himalaya. Art du Bouddhisme lamaique.
Secrétariat d’Etat à la Culture. Editions des musées nationaux, Paris 1977, S.
286.
ISBN 2-7118-0058-X
Normdaten
(Sachbegriff):
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