Watergate-Affäre – Wikipedia
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Watergate
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Watergate (Begriffsklärung)
aufgeführt.
Als
Watergate-Affäre (Watergate-Skandal)
(oder kurz
Watergate
) bezeichnet man, nach einer Definition des
Kongresses der Vereinigten Staaten
, zusammenfassend eine Reihe von gravierenden „Missbräuchen von Regierungsvollmachten“,
die es während der Amtszeit des
republikanischen
Präsidenten
Richard Nixon
(20. Januar 1969 bis 9. August 1974) gab. Die Offenlegung dieser Missbräuche verstärkte in den
USA
massiv eine durch den
Vietnamkrieg
ausgelöste gesellschaftliche Vertrauenskrise gegenüber den Politikern in
Washington
und führte schließlich zu einer schweren
Verfassungskrise
. Nixon trat am 9.
August 1974 – als bisher einziger
Präsident
in der
US-Geschichte
– von seinem Amt zurück; er kam damit einer
drohenden Amtsenthebung
(Impeachment) zuvor. Ihren Anfang nahm die Watergate-Affäre, deren Aufdeckung vor allem den Journalisten
Bob Woodward
und
Carl Bernstein
zu verdanken ist, mit dem Einbruch in den
Watergate-Gebäudekomplex
im Juni 1972.
Einführung
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Schauplatz des Einbruchs: der Watergate-Gebäudekomplex in Washington (Foto von 2006)
Watergate-Hotel, Tür zum Zimmer 205, bezeichnet: „SCANDAL ROOM ORIGINALLY 214“ (Foto von 2024)
Der von CIA- und FBI-Mitarbeitern bei einem Einbruch im Watergate-Gebäude aufgebrochene Aktenschrank des Psychiaters von Whistleblower Daniel Ellsberg steht heute im
Smithsonian Museum
Die Watergate-Affäre ist benannt nach dem in der amerikanischen Hauptstadt
Washington
gelegenen
Watergate-Gebäudekomplex
– im Stadtteil
Foggy Bottom
–, in dem sich Anfang der 1970er Jahre das Hauptquartier der
Demokratischen Partei
befand. Im Mittelpunkt stand dabei Raum 214 des heutigen Watergate-Hotels, 2650 Virginia Avenue – jetzt Zimmer 205.
Dort verhaftete die von dem Wachmann
Frank Wills
verständigte Polizei in der Nacht zum 17.
Juni 1972 fünf Einbrecher, die offenbar versucht hatten,
Abhörwanzen
zu installieren und Dokumente zu fotografieren.
Schon frühzeitig wurde dieses aufsehenerregende Ereignis in Verbindung mit den im November 1972 anstehenden
Präsidentschaftswahlen
gebracht, bei denen der Amtsinhaber Richard Nixon erneut für die
Republikanische Partei
antreten sollte.
Umfangreiche Ermittlungen des
FBI
offenbarten alsbald, dass die Auftraggeber des Watergate-Einbruchs unter engen Mitarbeitern des Präsidenten beziehungsweise seines
Wahlkomitees
zu suchen waren. Diese Erkenntnis führte nach Nixons Wiederwahl durch einen
Schneeballeffekt
zur Aufdeckung weiterer Verbrechen und Vergehen, die in den Jahren zuvor teils auf direkte Anweisung des
Weißen Hauses
hin begangen worden waren. In einer Reihe von Enthüllungen, die ab März 1973 die Berichterstattung der Medien dominierte, erfuhr die US-amerikanische Öffentlichkeit vom Ausmaß dieser Amtsmissbräuche zulasten der politischen Gegner Nixons. Daraufhin wuchs der Druck auf den Präsidenten, zur vollständigen Aufklärung der Affäre beizutragen und umfassend mit der Justiz und mehreren Ausschüssen des Kongresses zu kooperieren. Nixons Weigerung, dies zu tun, und seine teils massiven Versuche, die Ermittlungen zu behindern oder zu begrenzen, stürzten die USA in eine lang andauernde Verfassungskrise und veranlassten das
Repräsentantenhaus
schließlich dazu, ein
Amtsenthebungsverfahren
(Impeachment) gegen Nixon einzuleiten. Die in der amerikanischen Geschichte beispiellose Konfrontation der drei
Staatsgewalten
endete am 9.
August 1974 mit dem bisher einzigen Rücktritt eines US-Präsidenten.
Häufig wird die Watergate-Affäre zugleich als ein Triumph der
Pressefreiheit
gedeutet, weil Journalisten wesentlich zu ihrer Aufklärung beigetragen hatten. Berühmt wurde in diesem Zusammenhang vor allem die 1973 mit dem
Pulitzer-Preis
ausgezeichnete Berichterstattung der
Washington Post
und ihrer beiden Reporter
Bob Woodward
und
Carl Bernstein
. Während die den Watergate-Einbruch untersuchenden Staatsanwälte ihn trotz widersprechender Indizien bis Anfang 1973 als das Ergebnis des Übereifers untergeordneter Figuren ansahen, spekulierte die
Washington Post
schon im Sommer und Herbst 1972 – also mitten im Präsidentschaftswahlkampf – über eine weitreichende politische Verschwörung unter Einschluss des Weißen Hauses. Die Grundlage entsprechender Artikel bildeten dabei vor allem die verdeckten Hinweise, die Woodward ab Juni 1972 von seinem Hauptinformanten
Mark Felt
erhalten hatte. Bis Juni 1973 amtierte Felt, dem ein Redakteur der
Washington Post
den in die amerikanische Pressegeschichte eingegangenen Decknamen
Deep Throat
verlieh, als stellvertretender Direktor des FBI und war in dieser Funktion mit den Ergebnissen der Watergate-Ermittlungen engstens vertraut.
Obwohl die oft nachzulesende Behauptung, Woodward und Bernstein hätten Watergate „aufgedeckt“, teilweise als stark überzogen bewertet wird,
gilt ihr Einsatz zur Kontrolle des Staates durch die „
Vierte Gewalt
“ heute häufig als beispielhaft für
investigativen Journalismus
. Zwar können dessen Ursprünge in den USA bis zu den
Muckrakers
am Anfang des 20.
Jahrhunderts und früher zurückverfolgt werden, dennoch wurde die Watergate-Affäre nach den Worten des Soziologen
Michael Schudson
zum „Herzstück des Mythos um den amerikanischen Journalismus“. Dies hat die nachfolgenden Generationen von Reportern beflügelt,
Machtmissbräuchen
in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft entschiedener nachzuspüren und diese anzuprangern. Andererseits wurde den Medien nach der Watergate-Affäre vermehrt eine Tendenz zur Sensationslust und zum „Produzieren“ von Skandalen (englisch
scandal mongering
) vorgeworfen.
Teilbereiche der Watergate-Affäre
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Es gibt keine verbindliche Definition darüber, welche „Missbräuche von Regierungsvollmachten“, für die letztlich Präsident Richard Nixon als Haupt der
Exekutive
die Verantwortung trug, neben dem Kernkomplex des gescheiterten Watergate-Einbruchs vom 17. Juni 1972 unter den Sammelbegriff „Watergate-Affäre“ fallen und welche nicht. Eine erste diesbezügliche Abgrenzung ergibt sich jedoch aus den Themengebieten, die der Watergate-Ausschuss des
Senats
(eigentlicher Name:
Senate Select Committee on Presidential Campaign Activities
) unter seinem Vorsitzenden Senator
Sam Ervin
ab Mai 1973 untersuchte. Die Ergebnisse dieser Ermittlungen wurden im Juni 1974 in einem 1250 Seiten starken Abschlussbericht zusammengefasst. Nach dem Ervin-Ausschuss gehören die folgenden zehn Teilbereiche zur „Watergate-Affäre“:
der Missbrauch von Regierungsbehörden durch das Weiße Haus oder in dessen Auftrag
der eigentliche Watergate-Einbruch
die Vertuschung der Hintergründe des Watergate-Einbruchs
die Wahlkampfpraktiken des Komitees zur Wiederwahl des Präsidenten
die Behinderung der Justiz bei den Watergate-Untersuchungen
das Finanzgebaren und die Wahlspendenpraxis von Nixons Wiederwahlkomitee
der „Milch-Fonds“ illegaler Parteispenden, mit denen ein Konglomerat amerikanischer Milchproduzenten Einfluss auf die Politik in Washington zu gewinnen suchte
eine illegale Parteispende von 100.000
$, die Nixons persönlicher Freund
Charles „Bebe“ Rebozo
von dem Milliardär
Howard Hughes
entgegengenommen hatte
Vorteilnahmen (beispielsweise durch den „Verkauf“ von Botschafterposten im Austausch für Wahlkampfspenden) und Steuerhinterziehung durch Präsident Nixon
die „
ITT
-Affäre“, bei der es um vermeintliche Vorteilsgewährung für den Industriegiganten im Zusammenhang mit einem Kartellverfahren im Austausch für eine indirekte Wahlkampfspende ging.
Über diese Themenkomplexe hinaus haben Journalisten und Historiker aber auch zahlreiche andere Vorgänge aus Nixons Amtszeit als Aspekte der Watergate-Affäre identifiziert. Teils waren diese lediglich anrüchig, teils wurden sie später aber auch durch Gerichte als illegal klassifiziert. Diese Vorgänge wurden von den Ermittlern der „Watergate Special Prosecution Force“ (WSPF) untersucht. Die amerikanische Öffentlichkeit erfuhr fast ausnahmslos erst im Zusammenhang mit der großen Welle von Watergate-Enthüllungen ab März 1973 von ihnen:
das bereits kurz nach Nixons Amtsantritt erfolgte Anheuern eines eigenen Privatdetektivs durch das Weiße Haus; dieser sollte belastende Informationen über politische Gegner der Republikaner sammeln und diese dann den Medien zuspielen; ein Beispiel waren Nachforschungen über
Edward Kennedy
nach dessen Autounfall in
Chappaquiddick
die so genannten „Kissinger-Wanzen“, eine illegale Abhöraktion, die auf Betreiben von Nixons Sicherheitsberater
Henry Kissinger
ab April 1969 gegen Mitarbeiter des
Nationalen Sicherheitsrats
und gegen verschiedene prominente Journalisten durchgeführt wurde; dies geschah, um herauszufinden, wer aus Kissingers Stab Informationen an die Medien durchsickern ließ;
der (letztlich nicht umgesetzte) „
Huston-Plan
“ aus dem Jahr 1970 zur Vernetzung der Aktivitäten von
CIA
FBI
und anderer Spionage- und Strafverfolgungsbehörden unter direkter Kontrolle des Weißen Hauses; nach ihm sollte die Exekutive weitreichende Vollmachten im Kampf gegen behauptete linksradikale Staatsfeinde und militante Gegner des Vietnamkriegs erhalten;
die unter der Ägide von Nixons Berater
Charles Colson
erfolgte Erstellung einer „
Feindesliste
(Nixon's enemies list);
diese wurde ständig erweitert (
Master list of Nixon’s political opponents
) und enthielt Namen von Personen, denen man nachsagte, dem Präsidenten, seiner Regierung oder der Republikanischen Partei feindselig gegenüberzustehen; diese Personen sollten beispielsweise verstärkt mit Prüfungen der Bundessteuerbehörde
IRS
rechnen müssen oder von vornherein von der Vergabe lukrativer Staatsaufträge ausgeschlossen sein;
die zum Teil illegalen Aktivitäten der im Sommer 1971 gegründeten „Klempner“-Einheit des Weißen Hauses; sie sollte einerseits „Lecks“ aus dem Regierungsapparat zu den Medien stopfen und andererseits negative Informationen über Gegner des Weißen Hauses sammeln und gezielt (aber verdeckt) an die Öffentlichkeit weitergeben; zwei Mitglieder der „Klempner“-Einheit,
Gordon Liddy
und
E. Howard Hunt
, waren später auch für Planung, Organisation und Durchführung des Watergate-Einbruchs direkt verantwortlich.
Nixons Regierungsstil und die Rolle seiner engsten Berater
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Nixon in seinem Büro an Bord der
Air Force One
(1972)
Nixon traf sich im Unterschied zu anderen Präsidenten nur selten mit ausgewiesenen Experten aus Ministerien und Behörden. Stattdessen konsultierte er einen engen Kreis von Beratern, vornehmlich Mitarbeiter des Weißen Hauses, die alles Weitere für ihn erledigen sollten. Daraus resultierte ein zentralistischer und hierarchischer Regierungsstil. Der Präsident wurde von vielen Vorgängen scheinbar „abgeschirmt“, während seine Mitarbeiter durch ihren ständigen Zugang zum
Oval Office
ihren eigenen Untergebenen aber immer glaubhaft machen konnten, ihre Befehle und Anweisungen seien durch den Präsidenten abgedeckt. Letzteres war jedoch nicht immer der Fall. Traditionell einflussreiche Institutionen wie etwa das
Außen-
oder das
Verteidigungsministerium
erlebten gleichzeitig einen Bedeutungsverlust, weil die zuständigen Minister
William P. Rogers
und
Melvin R. Laird
nicht zum exklusiven Nixon-Zirkel gehörten.
Nixon misstraute der Ministerialbürokratie. Er sah sie „unterwandert“ von ihm feindlich gesinnten Demokraten und Vertretern des liberalen
Ostküsten
-Establishments, die an
Ivy-League
-Universitäten wie Harvard oder Yale studiert hatten. Das Misstrauen wurde gefördert durch die vielen „Lecks“
(leaks)
, von denen seine Regierung von Beginn an geplagt war. Selbst geheimste Regierungsdokumente und -informationen wurden den (häufig liberalen) Medien zugespielt. Nixon betrachtete dies nicht nur als persönlichen Affront, sondern auch als gezielten Versuch, seine strikt von der Öffentlichkeit abgeschirmten politischen Initiativen zu sabotieren. Das betraf vor allem die ihn primär interessierende
Außenpolitik
. Nixons gut dokumentierte Obsession, diese „Lecks“ um jeden Preis zu stopfen, entwickelte sich zu einem wichtigen Ausgangspunkt vom Weißen Haus gesteuerter krimineller Aktivitäten.
Nixon begegnete der vermeintlichen Unzuverlässigkeit der Ministerien und Behörden mit der Beförderung ihm loyaler Personen auf Schlüsselpositionen. Den Versuch, diese Leute in seinem politischen oder gar persönlichen Interesse zu instrumentalisieren, zählte der Kongress später zu Nixons „Missbräuchen von Regierungsvollmachten“. Allerdings musste der Präsident beim personellen Umbau des Regierungsapparats aus Rücksicht auf die öffentliche Meinung insgesamt zögerlich vorgehen, so dass seine Skepsis gegenüber der Bürokratie im Laufe seiner ersten Amtszeit eher zu- als abnahm. Der Präsident und seine engsten Berater formten ein
manichäisches
Freund-Feind-Denken aus, das sich durch anfängliche Misserfolge der Regierungspolitik noch verstärkte. Eine Wiederwahl Nixons im Jahr 1972 schien zunehmend fraglich. Spätestens im Laufe des Jahres 1970 bildete sich so eine Belagerungsmentalität im Weißen Haus aus, die auch in den Medien registriert und kritisiert wurde. Man sprach von einer „Palastgarde“ oder gar (wegen der deutschen oder deutsch klingenden Nachnamen von Nixons Mitarbeitern) von einer „Berliner Mauer“, die den Präsidenten immer stärker von der Wirklichkeit abschirme.
John Ehrlichman und Harry Robbins Haldeman im April 1973
Diese „Palastgarde“, die in der Regel täglichen Kontakt mit dem Präsidenten hatte, bestand zu Beginn von Nixons Amtszeit im Wesentlichen aus drei Personen:
Justizminister
(Attorney General)
John N. Mitchell
Stabschef des Weißen Hauses
(White House Chief of Staff)
H.R. „Bob“ Haldeman
und dem
Rechtsberater
(Counsel)
des Präsidenten und späteren Berater für innenpolitische Fragen
(Assistant to the President for Domestic Affairs)
John Ehrlichman
. Haldeman und Ehrlichman waren seit Anfang der 1960er Jahre politisch mit Nixon verbunden und hatten in seinen gescheiterten Wahlkampagnen für die
Präsidentschaft
(1960) und den
Gouverneursposten
in
Kalifornien
(1962) mitgewirkt. Als
Westküstler
teilten sie nicht nur Nixons konservative Weltsicht, sondern auch seine Vorbehalte gegenüber dem als gleichermaßen arrogant wie liberal betrachteten Ostküsten-
Establishment
. Mit Mitchell, einem profilierten Rechtsanwalt, war Nixon zunächst geschäftlich verbunden, als er in den 1960er Jahren in
New York
als Anwalt residierte. Als einziger seiner engsten Berater kann Mitchell auch als persönlicher Freund Nixons gelten.
In diesen Kreis politischer Vertrauter stießen im Laufe des Jahres 1969 zwei weitere Männer vor: Henry Kissinger, der als
Nationaler Sicherheitsberater
die Verlagerung der Verantwortung für die Außenpolitik weg vom State Department und hin ins Weiße Haus personifizierte, und
Charles Colson
. Letzterer fungierte formal als Chefberater
(Chief Counsel)
des Präsidenten, steuerte tatsächlich jedoch parteipolitische Aktivitäten, die dem Weißen Haus eigentlich untersagt waren, und konfrontative Medienkampagnen.
Mitchell willigte auf Drängen Nixons im Jahr 1971 ein, sein Ministeramt im Frühjahr 1972 aufzugeben und mit der Leitung des
Komitees zur Wiederwahl des Präsidenten
(englisch
Committee to Re-elect the President, CRP
) die Verantwortung für die Organisation des Wahlkampfes zu übernehmen. Er blieb aber auch in dieser Zeit einer der engsten Berater des Präsidenten und hatte täglichen Kontakt mit dessen Stab. Bereits unmittelbar nach dem Watergate-Einbruch vom 17. Juni 1972 musste er den CRP-Vorsitz jedoch abgeben und zog sich aus der Politik zurück. Zum Jahreswechsel 1972/1973 schied Colson, ebenfalls insgeheim bereits aufgrund seiner Watergate-Verstrickungen, aus dem Weißen Haus aus. Nach einer Welle von Watergate-Enthüllungen, die das Land zwischen März und April 1973 ergriffen hatten, mussten dann am 30. April 1973 auch Haldeman und Ehrlichman ihre Posten räumen.
Die Mitglieder der „Palastgarde“ waren, mit der partiellen Ausnahme Kissinger, tief verstrickt in die Rechtsbrüche, die es in der Zeit von Nixons Amtszeit gab. Mitchell, Haldeman, Ehrlichman und Colson mussten dies später mit Freiheitsstrafen büßen. Spätestens das Ausscheiden von Haldeman und Ehrlichman aus ihren Funktionen verlagerte ab Mai 1973 die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die zentrale Frage „was wusste der Präsident wann“ (wie es im Untersuchungsausschuss des Senats immer wieder formuliert wurde) von den ganzen Watergate-Vorkommnissen, die von der „Palastgarde“ gesteuert worden waren.
Vorgeschichte des Watergate-Einbruchs
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Wahlkampf 1968: Nixon mit seinem „
Markenzeichen
Seit seinem politischen Aufstieg dank der
Alger-Hiss
-Affäre fühlte sich Nixon von den Liberalen – wie er die Anhänger der Demokratischen Partei nannte – und der von ihnen beherrschten Presse des Ostküsten-Establishments bekämpft. Schon 1952, bei seiner Kandidatur als Vizepräsident, konnte er sich nur durch einen rhetorischen Auftritt (
Checkers Speech
) gegen deren Vorwürfe retten. Seine Niederlage im Wahlkampf 1960 gegen
John F. Kennedy
führte er in seinen Memoiren auf die Machenschaften dieser Liberalen zurück. Selbst 1968, als die Demokraten wegen ihrer Verantwortung für den Vietnamkrieg auf einem Tiefpunkt waren, konnte er die
Wahl
nur knapp gewinnen.
Als 1971 die Vorbereitungen für die Wahl 1972 anstanden, waren seine Aussichten auf eine Wiederwahl keinesfalls so rosig, wie sie sich im Nachhinein darstellten; die Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg waren auf ihrem Höhepunkt, und Nixon konnte nicht einmal die Examensfeier seiner Tochter besuchen, weil die Polizei dort seine Sicherheit nicht gewährleisten konnte. Um seine Wiederwahl zu sichern, ließ er das Komitee zur Wiederwahl des Präsidenten unter Leitung seines Justizministers John Mitchell gründen. Die Finanzierung dieses Komitees verliert sich im Dunkeln. Unter anderem waren dort die Drahtzieher des Watergate-Einbruchs beschäftigt. Das Komitee setzte seine Tätigkeit noch fort, als die Wiederwahl Nixons längst gesichert war.
Organisationen, die sich mit den weniger feinen und legalen Aspekten des Wahlkampfs beschäftigten, waren damals – auf beiden Seiten – durchaus üblich und sind nicht als Erfindung Nixons zu betrachten.
Wieweit Nixon mit den Einzelheiten der Arbeit des
CRP (Komitee zur Wiederwahl des Präsidenten)
vertraut war, weiß man nicht. In seinen Memoiren bezeichnete er diesen Einbruch als idiotisch und völlig sinnlos. Seiner Darstellung nach gab es dort nichts zu erfahren, was nicht ohnehin schon bekannt war. Außerdem war seine Wiederwahl zum Zeitpunkt des Einbruchs schon so gut wie sicher.
Der Einbruch
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In der Nacht des 17. Juni 1972 bemerkte der Wachmann
Frank Wills
(1948–2000) bei seinem Rundgang im
Watergate-Gebäudekomplex
, dass ein Stück Klebeband an einer Tür angebracht war, um deren Zufallen zu verhindern. Nichts ahnend entfernte er das Klebeband und setzte seinen Rundgang fort. Als er später wieder an der Tür vorbeikam, bemerkte er, dass erneut ein Stück Klebeband angebracht war. Dies kam ihm verdächtig vor, weshalb er die Polizei alarmierte. Die nahm daraufhin eine Gruppe von fünf Männern fest, nachdem diese bereits in das Hauptquartier der demokratischen Partei im Watergate-Gebäudekomplex eingebrochen waren. Diese Männer waren
Bernard Barker
Virgilio R. González
Eugenio Martínez
James W. McCord, Jr.
und
Frank Sturgis
. Wie sich später herausstellte, war dies bereits der zweite Einbruch. Es sollten zuvor eingebaute, nicht funktionierende Abhörmikrofone neu justiert und einige Fotos aufgenommen werden.
Die Beteiligung McCords, der mit dem
CRP (Komitee zur Wiederwahl des Präsidenten)
in Verbindung stand, sorgte für Spekulationen über eine Verstrickung des Weißen Hauses in dieses Verbrechen.
Vertuschung
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Nixons Sekretär
Ron Ziegler
dementierte dies aber und bezeichnete den Einbruch als „drittrangig“. Bei der Verlesung der Anklage identifizierte sich McCord jedoch als ehemaliges Mitglied des Geheimdienstes CIA, was das Interesse eines Journalisten der
Washington Post
erregte, der bei der Verhandlung anwesend war. Dieser Journalist war
Bob Woodward
. Zusammen mit seinem Kollegen
Carl Bernstein
begann er – mit Rückendeckung ihres Chefredakteurs
Ben Bradlee
– die Fakten zu den verhafteten Männern freizulegen. Ein Informant („Deep Throat“) half den Journalisten dabei, indem er die jeweiligen Rechercheergebnisse bestätigte oder ihnen sagte, wenn sie auf der falschen Fährte waren. Die Identität des Mannes wurde 33 Jahre lang geheim gehalten. Erst am 31. Mai 2005 wurde durch einen Artikel der amerikanischen Zeitschrift
Vanity Fair
bekannt, dass es
Mark Felt
war, damals Nummer zwei des FBI.
Felt und Woodward vereinbarten regelmäßige Geheimtreffen in einer Tiefgarage, um Informationen auszutauschen.
Nixon berät sich mit Kissinger (November 1971)
Nixon versuchte vergeblich, die CIA einzuschalten, um die Ermittlungen der Bundespolizei FBI zu verschleppen, indem nationale Sicherheitsinteressen geltend gemacht werden sollten. Tatsächlich wurde die Straftat, neben zahlreichen weiteren „schmutzigen Tricks“, vom
Weißen Haus
aus vom CRP-Vorsitzenden und Justizminister John N. Mitchell geplant, und zwar auf Anordnung von Präsident Nixon: Eine spezielle Untersuchungseinheit war seit 1971 vom Weißen Haus aufgebaut worden: die genannte Gruppe von „Klempnern“ unter der Direktion von
Gordon Liddy
und
Howard Hunt
, die Informationslecks untersuchte und Operationen gegen die Demokraten durchführte. Dreh- und Angelpunkt des Unternehmens war Nixons
Paranoia
in Bezug auf den Wahlkampfleiter der Demokraten,
Larry O’Brien
, der seit 1968 auf der Gehaltsliste des Milliardärs
Howard Hughes
stand, von dem auch Nixon selbst mehrfach Spenden und Bestechungsgelder erhalten hatte. Seine Präsidentschaftskandidatur war 1960 an einer Spendenaffäre gescheitert, in die Hughes und Nixons jüngerer Bruder Donald verwickelt waren. Daher fürchtete Nixon, O’Brien verfüge über Insiderwissen, mit dem er Nixons Ruf ruinieren könnte. Der Präsident ordnete die Abhöraktion im Watergate-Komplex an, um herauszufinden, inwieweit O’Brien ihm gefährlich werden könne.
Gerichtsverhandlungen
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Am 8. Januar 1973 wurden die Einbrecher zusammen mit Liddy und Hunt vor Gericht gestellt. Alle mit Ausnahme von McCord und Liddy plädierten auf schuldig, und alle wurden der
Verschwörung
, des
Einbruchs
und des
Abhörens
für schuldig befunden. Die
Angeklagten
wurden dafür bezahlt, auf schuldig zu plädieren, aber keine weiteren
Aussagen
zu machen. Dies versetzte den
Richter
John Sirica
(auch bekannt als
Maximum John
wegen seiner unnachsichtigen Urteile) so in Rage, dass er 30-jährige
Freiheitsstrafen
verkündete (als Vergleich: ein Mörder bekam damals 20 bis 25 Jahre und konnte nach 15 Jahren mit seiner Entlassung rechnen), jedoch andeutete, sein Urteil zu überdenken, wenn die Angeklagten kooperativer wären. McCord stimmte daraufhin der Zusammenarbeit zu, beschuldigte das Komitee zur Wiederwahl des Präsidenten und gab zu, einen
Meineid
geleistet zu haben. Anstatt also das Verfahren zu beenden, wurden die Untersuchungen ausgeweitet. Der Senat setzte den
Watergate-Ausschuss
ein, um den Watergate-Skandal zu untersuchen, und es wurde damit begonnen,
Stabsmitarbeiter des Weißen Hauses
vorzuladen.
Ermittlungen im Umfeld des Präsidenten
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Am 30. April 1973 war Nixon gezwungen, zwei seiner einflussreichsten Berater zum Rücktritt zu bewegen:
H. R. „Bob“ Haldeman
(Stabschef im Weißen Haus) und
John Ehrlichman
(Berater für innere Angelegenheiten). Beide wurden kurze Zeit später zu Gefängnisstrafen verurteilt. Nixon entließ ebenfalls den Rechtsberater des Weißen Hauses
John Dean
, der sich bereit erklärt hatte, mit der Staatsanwaltschaft zu kooperieren; Dean wurde später bei seinem Auftreten vor dem Watergate-Ausschuss des Senats zu einem Schlüsselzeugen gegen Nixon. Am selben Tag benannte Nixon mit
Elliot L. Richardson
einen neuen Justizminister und gab ihm die Autorität, einen Sonderstaatsanwalt
(Special Prosecutor)
für die wachsenden Ermittlungen in der Watergate-Affäre einzusetzen. Richardson ließ sich von Nixon zusichern, dass der Sonderstaatsanwalt (der institutionell dem Justizministerium unterstehen würde) freie Hand bei den Watergate-Untersuchungen haben sollte, und ernannte am 18. Mai den Harvard-Rechtsprofessor
Archibald Cox
. Die im Fernsehen übertragenen
Anhörungen
im Senat hatten am Tag zuvor begonnen. Sieben Berater von Präsident Nixon wurden am 1. März 1974 wegen ihrer Rollen im Watergate-Skandal der Verschwörung und der Behinderung der Justiz für schuldig befunden und verurteilt.
Die Tonbänder
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Die Anhörungen, die vom Watergate-Ausschuss des US-Senats durchgeführt wurden und in denen Dean als Hauptzeuge neben vielen anderen ehemaligen Schlüsselpersonen der Nixon-Regierung ein verheerendes Zeugnis ausstellte, wurden fast während des gesamten Sommers 1973 im Fernsehen übertragen und verursachten einen katastrophalen politischen Schaden für Nixon. Die Ermittler des Senats entdeckten am 16. Juli eine ausschlaggebende Tatsache:
Alexander Butterfield
, der bis Dezember 1972 als Mitarbeiter von Nixons Stabschef Haldeman einer der wenigen war, die in dieses streng gehütete Geheimnis eingeweiht gewesen waren, sagte aus, dass ein
Tonbandsystem
im Weißen Haus automatisch alles aufzeichnete, was im Oval Office gesprochen wurde. Diese Tonbandaufnahmen, so schlussfolgerten die Ermittler, könnten zeigen, ob Nixon oder Dean die Wahrheit über die Schlüsseltreffen im Weißen Haus aussagten. Die Bänder wurden daraufhin sowohl von Cox als auch vom Senat zur
Beschlagnahme
verlangt. Nixon behauptete, der direkte Zugriff der Justiz oder eines Parlamentsausschusses auf Tonbandaufnahmen des Präsidenten wäre ein ungerechtfertigter Eingriff in seine
Vollmachten als Regierungschef
(Executive privilege)
und würde gegen die
Gewaltenteilung
verstoßen.
Es entwickelte sich ein monatelanges Tauziehen um die Herausgabe der Bänder, bei dem Nixon auf Cox mit dem Ziel einwirken wollte, seine Beschlagnahmeforderung fallen zu lassen. Schließlich offerierte Nixon am 19. Oktober 1973 einen Kompromiss, nach dem der von ihm geachtete Senator
John C. Stennis
, ein konservativer
Südstaaten
-Demokrat, die Bänder anhören und ihren Inhalt für Cox schriftlich zusammenfassen sollte
(Stennis compromise).
Cox wies dieses Angebot sofort zurück, woraufhin Nixon am 20. Oktober 1973, einem Samstag, als Regierungschef Justizminister Elliot Richardson
anwies
, den Sonderstaatsanwalt seines Amtes zu entheben. Mit Hinweis auf Nixons frühere Zusage, diesem freie Hand zu lassen, erklärte Richardson, er könne dies nicht tun, und trat von seinem Amt zurück. Daraufhin befahl Nixon dem stellvertretenden und nun amtierenden Justizminister
William Ruckelshaus
, seine Order umzusetzen, aber auch dieser weigerte sich und wurde von Nixon entlassen. Erst der dritte Mann in der Rangordnung des Justizministeriums,
Solicitor General
Robert Bork
, fand sich bereit, die Anweisung des Präsidenten auszuführen und Cox zu entlassen. Die dramatischen Ereignisse dieses 20. Oktober 1973 wurden von den Medien schnell als „
Saturday Night Massacre
“ charakterisiert und riefen eine Welle der Empörung in der amerikanischen Öffentlichkeit hervor. Im Kongress brachten in den folgenden Tagen zahlreiche Abgeordnete Gesetzesinitiativen in Gang, die auf eine Amtsenthebung Nixons abzielten.
Während Nixon weiterhin die Übergabe der Bänder verweigerte, stimmte er der Übergabe von Abschriften einer großen Zahl von Bändern zu. Sie bestätigten zum größten Teil die Aussagen Deans. Nixon verlor schließlich vor dem
Obersten Gerichtshof
das Verfahren
United States v. Nixon
und musste die Bänder herausgeben. Infolgedessen wurde entdeckt, dass ein entscheidender Teil eines Tonbandes, das niemals den Gewahrsam des Weißen Hauses verlassen hatte, gelöscht worden war.
Nixon hatte das System mit den Bändern nicht selbst erfunden, sondern fand es bei seinem Amtsantritt vor. Zunächst ließ er es abbauen. Später wurde es neu installiert – wie er sagte – um die Bänder beim Verfassen seiner Memoiren zu verwenden. John Ehrlichman schrieb in seinen Memoiren jedoch, Nixon habe das System wieder einbauen lassen, um gegen den Anspruch
Henry Kissingers
seinen Anteil an der Außenpolitik dokumentieren zu können. Die Schimpfwörter, die er ab und zu gebrauchte, wurden ihm auch vorgeworfen. Dass sein Vorgänger,
Lyndon B. Johnson
, ihn in dieser Beziehung weit übertraf, sagte niemand. Erstaunlich ist, dass die schlechte Qualität der Bandaufnahmen erst während des Ermittlungsverfahrens auffiel. Selbst Experten waren sich oft uneinig, was gesagt wurde und wer es gesagt hatte. Offensichtlich hatte sich nie jemand – auch Nixon nicht – die Mühe gemacht, die Funktion des Systems zu überprüfen.
Ein Teil der Tonbandaufnahmen ist 2011 veröffentlicht worden.
Amtsenthebungsverfahren und Rücktritt
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Nixon verlässt am 9. August 1974 nach seiner Rücktrittsrede das Weiße Haus mit der
Army One
Im Jahr 1974 begannen im Repräsentantenhaus die formalen Untersuchungen zur Amtsenthebung des Präsidenten, basierend auf dem Bericht des Sonderermittlers.
Vorher war der Vizepräsident
Spiro Agnew
, gegen den Vorwürfe wegen Bestechlichkeit erhoben worden waren, zum Rücktritt gedrängt worden; sein Nachfolger war
Gerald Ford
. Der erste Gesetzesartikel wurde am 27. Juli 1974 im
United States House Committee on the Judiciary
mit 27 gegen 11 Stimmen verabschiedet, wenige Tage nachdem der
Oberste Gerichtshof
einstimmig gegen Nixons Ansprüche im Fall der Tonbandmitschnitte entschieden hatte.
10
Drei weitere Artikel zur Behinderung der Justiz bei den Ermittlungen zum ursprünglichen Watergate-Einbruch sowie zu den Untersuchungen über die illegale Verwendung von Wahlkampfgeldern wurden ebenfalls verabschiedet.
Im August wurde ein zuvor unbekanntes Tonband vom 23. Juni 1972, also nur wenige Tage nach dem Watergate-Einbruch, publik, worin Nixon und sein Stabschef Haldeman den Plan zur Blockierung der Ermittlungen durch fiktive Gründe der nationalen Sicherheit schmiedeten. Dieses Band wurde als „Smoking Gun“, also als unumstößlicher Beweis, bezeichnet. Aufgrund der Last dieses letzten Beweisstücks wurde Nixon nun auch von seinen letzten verbliebenen Anhängern fallen gelassen. Die zehn Kongressabgeordneten, die zuvor im Ausschuss gegen den Amtsenthebungsartikel gestimmt hatten, kündigten nun an, dass sie die Amtsenthebung in ihrem Hause unterstützen würden. Auch Nixons Unterstützung im Senat war nun sehr schwach.
Rücktrittserklärung von Richard Nixon
Gerald Ford
kündigt im September 1974 Nixons Begnadigung an
Am 7. August 1974 teilte Senator
Barry Goldwater
, der einflussreiche Anführer der Konservativen im Kongress, Nixon mit, dass er ihn nicht mehr unterstützen würde und dass im Repräsentantenhaus eine Mehrheit für eine Verurteilung bestand. Goldwater erinnerte sich später, dass Nixon sich bei dieser Besprechung seltsam benommen habe, besonders seine aufgesetzte gute Laune sei auffällig und beunruhigend gewesen. Schon im Dezember 1973 hatte Goldwater nach einem Termin beim Präsidenten in sein Tagebuch notiert: „Ich habe Grund zur Annahme, dass im Weißen Haus psychisch nicht alles in Ordnung ist“ und dass Nixon nahe am Zusammenbruch sei. Auch andere Spitzenpolitiker wie etwa Verteidigungsminister
James R. Schlesinger
waren besorgt über Nixons mentalen Zustand.
11
Schließlich trat Richard Nixon am 9. August als Präsident zurück.
Letztendlich wurde Nixon nicht des Amtes enthoben und niemals verurteilt, da durch seinen Rücktritt das
Amtsenthebungsverfahren (
Impeachment
beendet war und sein Vizepräsident und Nachfolger
Gerald Ford
nach nur wenigen Wochen, am 8. September 1974, seine
Begnadigung
erließ.
Folgen und öffentliche Aufnahme
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Politische Auswirkungen
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Der Watergate-Skandal zeigte auch nach dem Rücktritt Präsident Nixons noch Folgen. Indirekt war Watergate der Grund für neue Gesetze, die zu einschneidenden Änderungen in der Wahlkampffinanzierung führten.
Watergate
war außerdem ein wichtiger Faktor sowohl bei der Novellierung des
Freedom of Information Act
als auch bei der Verabschiedung neuer Gesetze, die Regierungsangehörige zur Offenlegung ihrer Finanzen zwingen. Obwohl nicht von Gesetzes wegen gefordert, erwartet die Öffentlichkeit seit der Affäre ebenso andere Formen der Offenlegung, wie z.
B. die Veröffentlichung der Steuererklärungen von Politikern.
In dem Wissen, dass er bei den Präsidentschaftswahlen von 1972 seinem Gegner
George McGovern
weit voraus war, lehnte es Nixon ab, mit seinem politischen Gegner zu debattieren. Es war kein Präsidentschaftskandidat bis auf
Donald Trump
im Jahr 2020 nach ihm mehr in der Lage, solche Debatten abzulehnen.
Seit
Franklin D. Roosevelt
hatten viele Präsidenten ihre Gespräche aufgezeichnet, aber nach dem Watergate-Skandal wurde diese Praxis faktisch abgeschafft.
Wenige Monate nach Nixons Rücktritt, im November 1974, standen turnusgemäß
Midterm-elections
an. Obwohl in der
amerikanischen Geschichte
in
Midterm-elections
Verluste der Partei des Präsidenten keine Seltenheit sind, konnten die Demokraten, die schon vor den Wahlen in beiden Kammern eine Mehrheit hatten, bei den Wahlen deutliche Zugewinne verbuchen. Im Repräsentantenhaus konnten die Demokraten sogar eine knappe
Zweidrittelmehrheit
erringen. Auch die Versuche vieler republikanischer Kandidaten, sich betont von Nixon und Watergate zu distanzieren, zeigten nur wenig Wirkung. Demokraten, die erstmals bei den Wahlen von 1974 gewählt wurden, erhielten in der amerikanischen Öffentlichkeit rasch den Beinamen
Watergate Babies
. Die Machtverschiebung im Kongress war innen- und außenpolitisch von hoher Bedeutung und beeinflusste maßgeblich die Politik des neuen Präsidenten Gerald Ford.
12
13
Da der Begriff
Watergate
untrennbar mit umfangreichen politischen Verschwörungen verknüpft ist, wird er häufig auf andere politische Skandale übertragen, so die
Whitewater-Affäre
(Immobilienskandal der Familie
Bill Clintons
), die in den Medien zu „Whitewatergate“ wurde. Viele weitere – auch unpolitische – Skandalbezeichnungen werden seitdem mit der Endung „
-gate
“ versehen, z.
B.
Monicagate
Nipplegate
oder „Waterkantgate“ für die
Barschel-Affäre
Medien
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Watergate läutete eine neue Epoche ein, in der die
Massenmedien
viel aggressiver, aber auch
zynischer
bei der politischen Berichterstattung wurden. Eine neue Generation von Journalisten, die selbst zu den neuen Woodward und Bernstein werden wollten, widmete sich dem
investigativen Journalismus
, in der Hoffnung, neue Politskandale aufzudecken.
Im Jahr 1976 drehte
Alan J. Pakula
nach einem Buch von Woodward und Bernstein über die Watergate-Affäre den Film
All the President’s Men
(deutscher Titel:
Die Unbestechlichen
).
Robert Redford
und
Dustin Hoffman
spielten darin die beiden Reporter.
Robert Altman
drehte 1984 den Film
Secret Honor
; in einem
kammerspielartigen
Format wird darin entwickelt, wie sich die Affäre aus der Sicht Richard Nixons dargestellt haben könnte.
Unter der Regie von
Oliver Stone
kam 1995 der Film
Nixon
mit
Anthony Hopkins
als Nixon in die Kinos.
Auch zahlreiche andere Filme, die sich nicht unmittelbar mit Watergate beschäftigen, nehmen – meist satirisch – auf die Affäre Bezug. Zum Beispiel beschwert sich
Tom Hanks
als
Forrest Gump
ganz unschuldig darüber, dass er aufgrund von Aktivitäten im gegenüberliegenden Watergate-Gebäude nicht schlafen könne. In der
Rocky Horror Picture Show
wiederum hören Brad und Janet auf ihrer Fahrt durch den Regen Richard Nixons Abschiedsrede im Autoradio. Am 5. Februar 2009 erschien der Film
Frost/Nixon
in Deutschland, welcher auf den
Nixon-Interviews
des britischen Journalisten
David Frost
beruhte. Regie führte
Ron Howard
. Der Film war erstmals am 15. Oktober 2008 beim London Film Festival zu sehen.
Das
Dead-Kennedys
-Lied
I Am The Owl
beschäftigt sich teilweise mit der Watergate-Affäre. So heißt es im Text: „I am your plumber (Klempner) […] I still bug your bedrooms“ beziehungsweise „Watergate hurt; But nothing really ever changed; A teeny bit quieter; But we still play our little games“.
Im Jahr 2022 thematisierte die 8-teilige TV-Serie
Gaslit
von Regisseur
Matt Ross
den Skandal. Im Mittelpunkt der Serie standen dabei die von
Julia Roberts
gespielte Nixon-Kritikerin
Martha Mitchell
und ihr, von
Sean Penn
dargestellter, Ehemann und Watergate Mitverschwörer
John N. Mitchell
14
HBO
verfilmte die Geschehnisse um die Affäre in
White House Plumbers
mit
Woody Harrelson
. Die fünfteilige Miniserie wurde 2023 in Deutschland von
Sky
veröffentlicht.
Enttarnung von Deep Throat
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Im Februar 2005 (Mark Felt war bereits 91 Jahre alt) deuteten Berichte in den Medien darauf hin, dass
Deep Throat
krank und dem Tode nahe sei. Bob Woodward soll außerdem schon einen Nachruf auf Deep Throat geschrieben und Kollegen der Washington Post darüber informiert haben. Als
Vanity Fair
im Mai 2005 die Geschichte über Deep Throat veröffentlicht hatte, bestätigte Woodward schließlich, dass Felt Deep Throat ist.
Weil er seine Informationen seinerzeit aus moralischen und patriotischen Gründen weitergegeben habe, wurde Mark Felt von seiner Familie daraufhin in öffentlichen Erklärungen als „American hero“ („amerikanischer Held“) betitelt. Kommentatoren der Medien äußerten allerdings den Verdacht, dass, da er nach
Hoovers
Tod nicht zu dessen Nachfolger als FBI-Direktor ernannt wurde, Felt auch Rachegedanken gegen Nixon dazu gebracht hätten, so zu handeln. Andere meinten, die Beweggründe Felts seien in seiner institutionellen Loyalität gegenüber dem FBI zu suchen, weil viele Verantwortliche glaubten, dass die Watergate-Affäre die Unabhängigkeit des FBI zeige.
Mark Felt verkaufte die Filmrechte an seiner Geschichte zwischenzeitlich an
Tom Hanks
und veröffentlichte im Mai 2006 ein, teils biographisch, teils autobiographisch geschriebenes Buch mit dem Titel
A G-Man’s Life
. Am 18. Dezember 2008 starb Mark Felt in seinem Haus in
Santa Rosa
, Kalifornien im Alter von 95 Jahren an Herzversagen.
15
2017 schließlich kam ein Spielfilm mit
Liam Neeson
als Felt heraus mit dem Titel
The Secret Man
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Rückblickende Bewertung
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Zum 40. Jahrestag im Juni 2012 veröffentlichten Carl Bernstein und Bob Woodward erstmals seit 36 Jahren wieder einen gemeinsamen Artikel in der Washington Post. Darin fassten sie ihre Erfahrungen mit Nixon und der Affäre zusammen. Sie stellten fest, dass illegale Praktiken, die systematisch die demokratischen Verfahren und Freiheitsrechte verletzen, schon lange vor Watergate zur Methode von Nixons Regierung geworden waren. Nixon und sein Team führten demnach einen fünffachen Krieg: Gegen die Proteste zum Vietnamkrieg, gegen die Medien, gegen die politischen Gegner (Demokratische Partei), gegen die Justiz und gegen die Geschichte als solche, indem Nixon seit seinem Rücktritt und bis zu seinem Tod systematisch versuchte, Zusammenhänge zu verschleiern. Der Titel des Artikels lautete:
Woodward und Bernstein: 40 Jahre nach Watergate, Nixon war wesentlich übler als wir dachten
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Personen der Watergate-Affäre
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Jack Anderson
Howard Baker
Bernard Barker
Carl Bernstein
Robert Bork
Pat Buchanan
Alexander Butterfield
Charles Colson
Archibald Cox
John Dean
Bob Dole
John Ehrlichman
Sam Ervin
Mark Felt
Virgilio R. González
Patrick Gray
Alexander Haig
Harry Robbins Haldeman
Howard Hughes
E. Howard Hunt
Leon Jaworski
Henry Kissinger
John N. Mitchell
Martha Mitchell
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(siehe auch
Martha-Mitchell-Effekt
Jeb Magruder
James W. McCord
George McGovern
Gordon Liddy
Edmund Muskie
Richard Nixon
Larry O’Brien
Charles Rebozo
Elliot L. Richardson
Peter W. Rodino
William Ruckelshaus
Charles Ruff
Donald Segretti
Earl Silbert
John Sirica
Hugh Sloan
Maurice Stans
John C. Stennis
Frank Sturgis
Fred Thompson
Vernon A. Walters
Rose Mary Woods
Bob Woodward
Ron Ziegler
Literatur
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Carl Bernstein, Bob Woodward:
Die Watergate-Affäre
. Droemer Knaur, München u.
a. 1974,
ISBN 3-426-00362-7
Carl Bernstein, Bob Woodward:
Amerikanischer Alptraum – Das unrühmliche Ende der Ära Nixon
. (Originaltitel:
The Final Days
). Europäische Verlagsanstalt, 1976,
ISBN 3-434-00227-8
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The Nixon Defense. What He Knew And When He Knew It
. Viking, New York. 747 Seiten, 2014 (englisch).
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King Richard – Nixon and Watergate: An American Tragedy.
Scribe, London 2021,
ISBN 978-1-913348-73-1
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. Touchstone, New York 1990 (englisch).
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ISBN 978-1-9821-3916-2
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Friedrich Karl Kaul:
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. Viking, New York 1976 (englisch).
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The Palace Guard
. Harper & Row, New York 1974 (englisch).
Michael Schudson:
Watergate in American Memory – How We Remember, Forget, and Reconstruct the Past
. Basic Books, New York 1992 (englisch)
Lamar Waldron:
Watergate: The Hidden History: Nixon, The Mafia, and The CIA.
Counterpoint, 2012,
ISBN 978-1-58243-813-9
Bob Woodward:
Der Informant – Deep Throat, die geheime Quelle der Watergate-Enthüller
. DVA, München 2005,
ISBN 3-421-05928-4
Weblinks
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Commons
: Watergate-Affäre
– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
The Watergate Files - The Watergate Trial: May 1972 - June 1973
(Gerald R. Ford Presidential Library and Museum; engl.)
The Watergate Story
(washingtonpost.com; engl.)
The Woodward and Bernstein Watergate Papers
Harry Ransom Center
; engl.)
The Scandal That Destroyed President Richard Nixon
watergate.info (Seite eines australischen Lehrers zum Fall Watergate; engl.)
„I'm The Guy They Called Deep Throat“
(Vanity Fair, Juli 2005; engl.)
„Gestatten, Deep Throat“
(sueddeutsche.de, 1. Juni 2005)
„Geheimnis enthüllt“
Zeit Online
, 1. Juni 2005)
The Nixon Pardon: Closing the Chapter on Watergate Wasn't Done Lightly
(von Bob Woodward, The Washington Post, 28. Dezember 2006; engl.)
Watergate
FBI
Records, fbi.gov, abgerufen am 12. April 2011 (englisch)
Slow Burn: Watergate
– 8-teiliger Podcast des Slate Magazine (englisch)
Watergate and the White House: The 'Third-Rate Burglary' That Toppled a President. Zusammengefasste Watergate-Schlüsseldaten und -details und ihr Einfluss auf U.S. Präsident Richard Nixon durch die amerikanische Mediengesellschaft U.S. News.
In:
The Internet Archive
, but originell publiziert in U.S. News & World Report am 19. August 1974.
U.S. News & World Report,
8.
August 2014,
archiviert
vom
Original
(nicht mehr online verfügbar)
am
24.
Oktober 2016
abgerufen am 7.
Januar 2017
Hugh
Rawson:
Words of Watergate: Eine Arbeit über politisches Vokabular, welches Lektionen über die Gefahren der Nutzung täuschender Sprache bietet von Hugh Rawson, dem Direktor der Abteilung für amerikanische Nachschlagewerke im britischen Verlag Penguin Books.
In:
The Internet Archive
dictionaryblog.cambridge.org - A blog from Cambridge Dictionary,
13.
Januar 2013,
archiviert
vom
Original
am
5.
August 2017
abgerufen am 5.
August 2017
Hugh
Rawson:
Words of Watergate: Part 2; Eine Arbeit über politisches Vokabular, welches Lektionen über die Gefahren der Nutzung täuschender Sprache bietet von Hugh Rawson, dem Direktor der Abteilung für amerikanische Nachschlagewerke im britischen Verlag Penguin Books.
In:
The Internet Archive
dictionaryblog.cambridge.org - A blog from Cambridge Dictionary,
28.
Januar 2013,
archiviert
vom
Original
am
5.
August 2017
abgerufen am 5.
August 2017
Stephan Kroener:
Der verkorkste Einbruch, der Watergate entfesselte
in
Spektrum.de
vom 17. Juni 2022
Christine Gallipeau,
I slept in the hotel room tied to the Watergate break-in — here's what it's like 50 years later
, 17. Juni 2022
Audio
«Watergate war ein gewaltiger Schock»
In:
Zeitblende
von
Schweizer Radio und Fernsehen
vom 18. August 2012 (Audio)
Einzelnachweise
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So die Definition des
Presidential Recordings and Materials Preservation Act
(PRAMPA) von 1974, 44 U.S.C. § 2111, Sec. 104 (a)(1)
The Watergate Hotel
James McCord, Sicherheitschef von
CREEP
, hatte hierfür vier Exilkubaner angeheuert: Bernhard „Macho“ Barker, Eugenio Martínez, Virgilio Gonzales und Frank Sturgis. Tim Weiner,
Ein Mann gegen die Welt
ISBN 978-3-10-002462-6
Edward Jay Epstein: „Did the Press Uncover Watergate?“,
Commentary,
Juli 1974, S. 21–4 (
online
(englisch))
Michael Schudson:
Watergate in American Memory: How We Remember, Forget, and Reconstruct the Past,
New York: Basic Books, 1992, bes. S. 69–82 und 103–126, Zitat S. 126 (englisch)
Nixon Presidential Materials - About Watergate-Related Tapes
Memento
vom 29. Juni 2007 im
Internet Archive
AP/dpa/sueddeutsche.de:
Gestatten, Deep Throat.
Mehr als drei Jahrzehnte lang war es eines der bestgehüteten Geheimnisse der US-Geschichte, nun ist es gelüftet. „Deep Throat“ - jener anonyme Informant, dessen Enthüllungen den Watergate-Skandal auslösten und zum Rücktritt von Präsident Richard Nixon führten - hat einen Namen bekommen.
Süddeutsche Zeitung
17.
Mai 2010
abgerufen am 22.
Juni 2015
Nixon Presidential Library & Museum (
Transkription
online
Memento
vom 15. Oktober 2011 im
Internet Archive
, englisch).
Der Bericht wurde im Oktober 2018 öffentlich gemacht, siehe Benjamin Wittes:
The Watergate Road Map Unsealed.
In:
Lawfare
, 31. Oktober 2018.
Committee on the Judiciary (Hrsg.):
History of the Judiciary Committee of the House of Representatives, February 1982
United States Government Printing Office
, Washington 1982. S. 32 (englisch)
Anthony Summers:
The Arrogance of Power. The Secret World of Richard Nixon.
Penguin, New York 2000,
ISBN 0-14-026078-1
, S. 462f. und S. 482 (englisch)
1974 Midterms Bolster Liberalism in Congress
, Infotext der Ashbrook University (englisch)
John Robert Greene:
The presidency of Gerald R. Ford
. University of Lawrence: Press of Kansas, 1995,
ISBN 0-7006-0639-4
ISBN 0-7006-0638-6
, S. 54 ff (englisch)
Tim Weiner
W. Mark Felt, Watergate Deep Throat, Dies at 95.
In:
The New York Times
19.
Dezember 2008
abgerufen am 20.
Dezember 2008
(englisch).
Peter Landesman:
Mark Felt: The Man Who Brought Down the White House.
29.
September 2017
abgerufen am 1.
November 2017
Carl Bernstein, Bob Woodward:
Woodward and Bernstein: 40 years after Watergate, Nixon was far worse than we thought
, Washington Post, 8. Juni 2012 (englisch)
Marc Pitzke
(S+) Martha Mitchell: Die Frau, die Watergate verriet
. In:
Der Spiegel
. 21.
April 2022,
ISSN
2195-1349
spiegel.de
abgerufen am 22.
April 2022
).
Normdaten
(Sachbegriff):
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