Papers by Werner Maleczek

Olivier Poncet. Les entreprises éditoriales liées aux archives du Saint-Siège : histoire et bibliographie (1880-2000)

Bibliothèque de l'École des Chartes, 2005

Maleczek Werner. Olivier Poncet. Les entreprises éditoriales liées aux archives du Saint-Siège : ... more Maleczek Werner. Olivier Poncet. Les entreprises éditoriales liées aux archives du Saint-Siège : histoire et bibliographie (1880-2000). In: Bibliothèque de l'école des chartes. 2005, tome 163, livraison 1. pp. 304-306

Das Schisma von 1159 bis 1177

Papst und Kardinalskolleg von 1191-1216

Verlag der österreichischen Akademie der Wissenschaften eBooks, 1984

Das Vierte Laterankonzil und seine Bedeutung für die Gestaltung der Lateinischen Christenheit: zu Rezeption und Wirkung der 70 Reformgesetze der Kirchenversammlung

Eigenhändige Unterschriften auf Urkunden vom 8. bis 13. Jahrhundert

Die päpstlichen Legaten beim vierten Kreuzzug (Petrus Capuanus, Soffred von S. Prassede)

Ecclesia militans, 2014

Research paper thumbnail of Das Kardinalat von der Mitte des 12. Jahrhunderts bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts (mit besonderer Blickrichtung auf die Iberische Halbinsel)

De Gruyter eBooks, Apr 16, 2013

Das römische Kardinalskollegium des Hochmittelalters stellt wohl jene herrschaftsorientierte Pers... more Das römische Kardinalskollegium des Hochmittelalters stellt wohl jene herrschaftsorientierte Personengruppe dar, die wie keine andere in ihrer Zusammensetzung, ihrer Organisation und Funktion beschrieben werden kann. Kein anderes geistliches oder weltliches Gremium dieser Zeit, das mit Herrschaftsund/ oder Verwaltungsagenden betraut war, ist prosopographisch besser zu erfassen, kein anderes hinterließ so kräftige Spuren in der Überlieferung. Seit der Mitte des 11. Jahrhunderts wandelte sich bekanntermaßen die Funktion der römischen Kardinäle. Die liturgischen Aufgaben im Dienst der römischen Bischöfe wurden von weit ausgreifenden Verpflichtungen zum Ausbau der päpstlichen Universalmonarchie überlagert, wobei den Inhabern der suburbikarischen Bistümer, den Kardinalbischöfen, zunächst eine prominente Rolle zukam. 1 Die beiden anderen ordines der Kardinäle, die Kardinalpriester und die Kardinaldiakone, konnten sich in den bewegten Jahrzehnten des Investiturstreites mit seinen Papstschismen, Papstexilaufenthalten und Bedrohungen von außen jenem der Kardinalbischöfe funktionsmäßig angleichen, indem sie sowohl an der Kurie als auch an der Peripherie als Legaten und Verwalter des

Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte, Aug 18, 2022

Research paper thumbnail of Was wusste Asperger von den Morden am „Spiegelgrund“?

Was wusste Asperger von den Morden am „Spiegelgrund“?

Monatsschrift Kinderheilkunde, Aug 16, 2021

Das düstere Bild, das Czech von Asperger zeichnet, hältderÜberprüfungnicht stand. Diese kann wege... more Das düstere Bild, das Czech von Asperger zeichnet, hältderÜberprüfungnicht stand. Diese kann wegen der gebotenen Kürze hier nur sektoriell erfolgen. Sie soll der Frage nachgehen, ob Asperger von den „Euthanasie“-Morden am „Spiegelgrund“ gewusst hat. Dies müsste ja die Voraussetzung für die wissentliche und willentliche Auslieferung von Kindern an die Mörder gewesen sein. Da die Untaten im Pavillon 15 als mehrphasiges Verfahren unter streng gehüteter Geheimhaltung stattfanden, müsste ihn jemand eingehend informiert haben. Da wir von Asperger selbst keine unmissverständliche Aussage über sein Wissen oder Nicht-Wissen besitzen, ist man angehalten, in den Quellen nach Indizien zu suchen, diese nach der historischen Methode zu bewerten und sie auf ihre Plausibilität abzuklopfen. DievonCzechangeführtenBelege,dass die Geheimhaltung der Euthanasie-Morde an Kindern am Spiegelgrund, „von Beginn an brüchig“ war und Asperger dadurch Entscheidendes erfahren habe, beziehen sich fast ausschließlich auf die Morde, die im Zuge der im Spätherbst 1939 anlaufenden „Aktion T4“, so genannt nach der Planungsund Verwaltungsbehörde in der Berliner Tiergartenstraße 4, verübt wurden. Diese betraf zumeist erwachsene Psychiatrie-Patienten, die summarisch ausgewählt, abtransportiert und durch Giftgas ermordet wurden. Deren Geheimhaltung gelang den verantwortlichen Stellen tatsächlich schlecht und erregte in der Bevölkerung Empörung und Widerstand [4, S. 35–62] . 1. Sowohl der Protestbrief der Visitatorin der Barmherzigen Schwestern in Österreich, AnnaBerthaKönigsegg, vomAugust 1940 an den Salzburger Gauleiter Friedrich Rainer als auch das Flugblatt der illegalen Kommunistischen Partei in Graz vom Herbst 1940 beziehen sich auf den Abtransport und die Ermordung von zumeist erwachsenen Psychiatrie-Patienten und wissen nichts von den „Fachabteilungen“ für die Kinder-Euthanasie [8, S. 116, 9]. 2. Der Artikel in der Wiener Ausgabe des publizistischen Parteiorgans der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) Völkischer Beobachter vom 02.11.1940, worin nach Czech Tötungen von Patienten in Wiener Anstalten mit „Todesspritzen“ und Gaskammern dementiert worden seien, bezieht sich auf anderes, nämlich auf Gerüchte von der Tötung von Alten und Kranken in Pflegeheimen und Lungenheilstätten der StadtWien. Die von Czech zitierten „Todesspritzen“ kommendarin gar nicht vor. Außerdem setzten die „Euthanasie“-Morde erst zu Beginn des Jahres 1941 ein [7, S. 98–107]. 3. Die von der Royal Air Force im September 1941 über Wien abgeworfenen FlugblätternennenErwinJekeliusnamentlich (DerHerrmit der Spritze) und bringen ihn mit den Morden in der Anstalt Stein-

Das Reich im 14. Jahrhundert - Blicke von außen

Akademie Verlag eBooks, Dec 31, 2008

An assessment of what Hans Asperger knew about child euthanasia in Vienna during the Nazi occupation

Acta Paediatrica

Research paper thumbnail of Die Urkunden des päpstlichen Legaten Guido, Kardinalpriester von S. Lorenzo in Lucina, aus den Jahren 1265 bis 1267 (Legation nach Skandinavien und Deutschland)

Die Urkunden des päpstlichen Legaten Guido, Kardinalpriester von S. Lorenzo in Lucina, aus den Jahren 1265 bis 1267 (Legation nach Skandinavien und Deutschland)

Archiv für Diplomatik: Schriftgeschichte, Siegel- und Wappenkunde, 2010

Das Urkundenwesen der päpstlichen Legaten ist bis 1198, bis zum magischen Jahr der Papstdiplomati... more Das Urkundenwesen der päpstlichen Legaten ist bis 1198, bis zum magischen Jahr der Papstdiplomatik, gut erforscht. Stefan Weiß hat das Thema in seiner 1995 veröffenthchten Dissertation vorzüghch abgehandelt und seitdem sind nur einige wenige zusätzliche Urkunden aufgetaucht'. Seine Erkenntnisse beruhen auf etwa 600 Legatenurkunden, zumeist von Kardinälen ausgestellt, die mit der Vertretung der Päpste in allen Teilen der Christenheit betraut wurden. Seine Schlüsse lassen sich ohneweiters auf die nach 1198 folgenden Pontifikate extrapolieren, wobei der Unterschied nur in der Menge des Materials besteht. Aber gerade dieses Anschwellen der Überlieferung bewirkte, daß bisher nur bei einigen wenigen Legationen die Urkunden systematisch gesammelt und diplomatisch ausgewertet wurden. Die Monographie von Nicolas Vincent über den Kardinal Guala Bicchieri, der in Frankreich 1208/09 und in England 1216/19 wirkte, beruht auf fast 190 von ihm ausgestellten Dokumenten^, jene von Falko Neininger, der

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Die römische Kurie und das Geld. Vo nder Mitte des 12. Jahrhunderts bis zum frühen 14. Jahrhunder... more Die römische Kurie und das Geld. Vo nder Mitte des 12. Jahrhunderts bis zum frühen 14. Jahrhundert Einführung We rner Maleczek (Wien) Als Johannes vonSalisbury im Winter 1155/56 am Hof Hadrians IV. in Benevent weilte, lud ihn sein hochgestellter englischer Landsmanna ns eine Tafelu nd ermunterte ihn, so berichtet der Autori mPolicraticus,f rei alles herauszusagen, wie die Kurie beurteilt würde. Als Johannes seine ausführliche Klage über die Habgier der päpstlichen Kurie beendet hatte, replizierte Hadrian mit der bei Livius überlieferten Fabel vomBauch und vond en Gliedern und schloß: »Da niemando hne Sold kämpfen kann, wird der Soldat, wenn der Sold ausbleibt, geschwächt und gebrochen« 1) .U md ie Mitte des 12. Jahrhunderts wara lso die Finanzierung des zentralen Regierungsapparatesd er lateinischen Kirche ein Problem, dem ein so wacher Zeitgenossewie Johannes vonSalisbury nur mit dem Stereotyp vond er Geldgier der Kurie beizukommen wußte. An dieser Klage über die ausufernden Geldangelegenheiten der Kurie hielt auch der ansonsten sehr papsttreue Minorit Alvarus Pelagiusf est, der in seinem Traktat De statu et planctu ecclesiae seine mehrjährigen Erfahrungen als Pönitentiar unter Johannes XXII.wiedergab, als er mit einer gewissen Abscheu schrieb: »Jedesmal wenn ich in das Gemach des päpstlichen Kämmerers trat, sah ich dort Geldleute und Tische voll mit Goldmünzen und Kleriker, die die Florenen zählten und abwogen, welcheder arme Christus wiederholt und unwiderruflich auf Dauer aus der Kirche fernhalten möge« 2) .

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Das römische Kardinalskollegium des Hochmittelalters stellt wohl jene herrschaftsorientierte Pers... more Das römische Kardinalskollegium des Hochmittelalters stellt wohl jene herrschaftsorientierte Personengruppe dar, die wie keine andere in ihrer Zusammensetzung, ihrer Organisation und Funktion beschrieben werden kann. Kein anderes geistliches oder weltliches Gremium dieser Zeit, das mit Herrschaftsund/ oder Verwaltungsagenden betraut war, ist prosopographisch besser zu erfassen, kein anderes hinterließ so kräftige Spuren in der Überlieferung. Seit der Mitte des 11. Jahrhunderts wandelte sich bekanntermaßen die Funktion der römischen Kardinäle. Die liturgischen Aufgaben im Dienst der römischen Bischöfe wurden von weit ausgreifenden Verpflichtungen zum Ausbau der päpstlichen Universalmonarchie überlagert, wobei den Inhabern der suburbikarischen Bistümer, den Kardinalbischöfen, zunächst eine prominente Rolle zukam. 1 Die beiden anderen ordines der Kardinäle, die Kardinalpriester und die Kardinaldiakone, konnten sich in den bewegten Jahrzehnten des Investiturstreites mit seinen Papstschismen, Papstexilaufenthalten und Bedrohungen von außen jenem der Kardinalbischöfe funktionsmäßig angleichen, indem sie sowohl an der Kurie als auch an der Peripherie als Legaten und Verwalter des

Rezension: Hans Eberhard Mayer / Jean Richard (Hg.): Die Urkunden der lateinischen Könige von Jerusalem, 4 Bde (rezensiert von Werner Maleczek)

Rezension: Peter Herde: Gesammelte Abhandlungen und Aufsätze. 3: Diplomatik, Kanonistik, Paläographie. Studien zu den Historischen Grundwissenschaften (rezensiert von Werner Maleczek)

Rezension: Martin Bitschnau / Hannes Obermair (Hg.): Tiroler Urkundenbuch, Abt. II: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. 2: 1140–1200 (rezensiert von Werner Maleczek)

Rezension: Thomas M. Krüger: Leitungsgewalt und Kollegialität. Vom benediktinischen Beratungsrecht zum Konstitutionalismus deutscher Domkapitel und des Kardinalkollegs (ca. 500-1500) (rezensiert von Werner Maleczek)

Rezension: Peter Linehan: Portugalia Pontificia. Materials for the History of Portugal and the Papacy 1198–1417 (rezensiert von Werner Maleczek)

Rezension: Olivier Hanne: De Lothaire à Innocent III. L'ascension d'un clerc au XIIe siècle (rezensiert von Werner Maleczek)