Wiedehopf – Wikipedia
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Hacke (Werkzeug)
Wiedehopf
Wiedehopf (
Upupa epops
Systematik
Klasse
Vögel
(Aves)
Ordnung
Hornvögel und Hopfe
(Bucerotiformes)
Familie
Wiedehopfe
(Upupidae)
Gattung
Wiedehopfe
Upupa
Art
Wiedehopf
Wissenschaftlicher Name
Upupa epops
Linnaeus
, 1758
Der
Wiedehopf
Upupa epops
) ist eine von drei
Arten
aus der
Vogel
familie
der
Wiedehopfe
(Upupidae). Die Wiedehopfe werden gemeinsam mit der etwas artenreicheren Familie der
Baumhopfe
(Phoeniculidae) in die
Ordnung
der
Bucerotiformes
gestellt. Die Zuordnung zu den
Rackenvögeln
(Coraciiformes) ist nicht mehr üblich.
Die Anzahl der
Unterarten
schwankt je nach wissenschaftlicher Auffassung zwischen fünf und zehn. Bis auf die in Ägypten vorkommende Subspezies
U.
e.
major
werden zurzeit die früher als Unterarten von
U.
epops
aufgefassten afrikanischen Wiedehopfe als selbstständige Arten betrachtet.
In Mitteleuropa kommt die
Nominatform
U.
e.
epops
vor. Sie ist ein in ihrem Bestand stark zurückgehender, seltener, in weiten Teilen ihres früheren Verbreitungsgebietes verschwundener Brutvogel.
Der Wiedehopf wurde in Deutschland zum
Vogel des Jahres
1976 und 2022 gewählt.
Aussehen
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Der etwa
drosselgroße
, aber bedeutend größer wirkende Vogel (durchschnittlich 28
cm vom Schnabel bis zur Schwanzspitze) ist unverkennbar und auch in Mitteleuropa allgemein bekannt, obgleich ihn hier wohl nur sehr wenige Menschen in freier Natur beobachten können. Charakteristisch sind die kontrastreich schwarz-weiß gebänderten Flügel mit deutlichen gelben Einschlüssen, der lange, gebogene Schnabel (4 bis 5 cm) und die aufrichtbare
Federhaube
(5 bis 6 cm), deren Enden in einem weiß-schwarzen Abschluss auslaufen. Der Schwanz ist schwarz mit einer breiten weißen Binde etwa im letzten Schwanzdrittel und einer weißen Zeichnung auf der Schwanzwurzel. Der übrige Körper ist beige-orange-bräunlich. Ebenfalls typisch für den Wiedehopf ist sein wellenförmiger, schmetterlingsartig gaukelnder Flug, bei dem die breiten, tief gefingerten Flügel nach jedem Schlag fast angelegt werden. Auf mehrere lange, durchgezogene Flügelschläge erfolgen einige kurze, flatternde, sodass der Flug instabil und ungleichmäßig erscheint. Die Geschlechter sind einander sehr ähnlich; die Weibchen sind etwas kleiner und eine Spur matter gefärbt. Während der Nahrungssuche und in Erregungssituationen ist das ständige Kopfnicken sehr auffallend.
Stimme
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Laut des Wiedehopfs
Auch der von
Singwarten
vorgetragene Gesang des Männchens ist unverkennbar. Er besteht aus meistens drei (zwei bis fünf) dumpfen, rohrflötenähnlichen Elementen auf ‚u‘ (auch ‚up‘ oder ‚pu‘), die recht weit tragen. Dieser Ruf hat zum wissenschaftlichen Gattungsnamen geführt (
Onomatopoesie
). Die Intervalle zwischen den Strophen sind nur selten länger als fünf Sekunden. Beide Geschlechter rufen bei Störung rau ‚rääh‘, was stark an den Warnruf des
Eichelhähers
erinnert. Bei Erregung ist zuweilen
Schnabelknappen
zu hören.
Lebensraum
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Der Wiedehopf vermag vielfältige Lebensräume zu besiedeln, immer sind es jedoch wärmeexponierte, trockene, nicht zu dicht baumbestandene Gebiete mit nur kurzer oder überhaupt spärlicher Vegetation. In Mitteleuropa kommt die Art vor allem in extensiv genutzten Obst- und Weinkulturen, in Gegenden mit Weidetierhaltung sowie auf bebuschten
Ruderalflächen
vor. Auch sehr lichte Wälder, insbesondere Kiefernwälder, sowie ausgedehnte Lichtungsinseln in geschlossenen Baumbeständen dienen gelegentlich als Bruthabitat. Im mediterranen Bereich ist die Art relativ häufig in Olivenkulturen sowie in
Korkeichenbeständen
anzutreffen; aber auch karge, nur spärlich mit Sträuchern und Büschen bestandene Stein- und Geröllfluren sowie weitgehend baumlose Steppenlandschaften können dem Wiedehopf geeignete Lebensräume bieten. Geschlossene Waldgebiete, Regenwaldgebiete sowie Wüsten werden im gesamten Verbreitungsgebiet der Art nicht beziehungsweise nur in ihren äußersten Randbereichen besiedelt.
Im Allgemeinen ist der Wiedehopf eher ein Bewohner tieferer Lagen, doch gibt es, zum Beispiel aus dem
Altai
-Gebirge, Brutnachweise der Nominatform aus Höhen über 3000 Metern; auch in
Mitteleuropa
brütet der Wiedehopf zumindest auch in der montanen Stufe, der höchstgelegene Brutnachweis in Österreich lag in einer Höhe von 1260 Metern.
Verbreitung und Systematik
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Upupa africana
Jahresvögel
Upupa epops
Brutgebiet
Upupa epops
Jahresvögel
Upupa epops
Überwinterungsgebiete
(Überschneidet sich mit dem Nordende des Verbreitungsgebietes von
U. africana
Madagaskar-Wiedehopf (
Upupa marginata
) Jahresvögel
Die Brutgebiete der Nominatform (
U.
e.
epops
) erstrecken sich von den
Kanarischen Inseln
und
Madeira
ostwärts über das gesamte
Europa
mit Ausnahme der
Britischen Inseln
, der
Niederlande
und
Skandinaviens
bis östlich des
Ob
und südöstlich über den gesamten
Nahen Osten
, den
Iran
Afghanistan
und
Pakistan
bis nach Nordwestindien. Im Süden besiedelt diese Unterart weite Teile des
Maghrebs
sowie einige
Oasen
in der zentralen
Sahara
An dieses große Verbreitungsgebiet schließen sich im zentralen eurasischen Bereich das von
U.
e.
saturata
, in den südöstlichen Bereichen die von
U.
e.
longirostris
und
U.
e.
ceylonesis
, sowie in Ost
libyen
und
Ägypten
das von
U.
e.
major
an.
U.
e.
saturata:
Das Verbreitungsgebiet dieser insgesamt etwas dunkleren und an der Oberseite leicht grau gefärbten Unterart beginnt im Westen etwa im mittleren Abschnitt des
Ob
und reicht, nördlich vom Südrand der
Taiga
begrenzt, in einem breiten Gürtel bis zum
Pazifik
. Auf
Sachalin
, den
Japanischen
Inseln sowie dem größten Teil
Koreas
brütet diese Unterart nicht.
U.
e.
longirostris:
Diese lebhaft rötlichbraun gefärbte Unterart kommt in weiten Teilen des südöstlichen Asiens, südostwärts bis nach
Sumatra
vor.
Zentralindien, südwärts bis
Sri Lanka
ist das Verbreitungsgebiet der Unterart
U.
e.
ceylonensis
. Auch bei dieser ist die Grundfärbung des Obergefieders ein intensives Rötlichbraun; von
U.
e.
longirostris
unterscheidet sie sich nur unwesentlich.
An die nordafrikanischen Brutgebiete der Nominatform schließen sich nach Osten hin die der großen, fahlgefärbten Unterart
U.
e.
major
an. Sie ist von den übrigen Subspezies deutlich durch den insgesamt stärkeren und auch etwas längeren Schnabel zu unterscheiden. Ihre Hauptverbreitungsgebiete liegen im
Niltal
und reichen südwärts bis in den
Nordsudan
; auch in einigen Oasen Ostlibyens und Ägyptens ist sie
Jahresvogel
In Afrika kommen weitere vier Arten (Unterarten) der Gattung
Upupa
vor, die alle bis vor kurzem als Unterarten von
Upupa epops
galten. Zurzeit ist ihr systematischer Rang als Art oder Unterart sehr umstritten. Allein dem auf Madagaskar vorkommenden Madagaskar-Wiedehopf wird ziemlich einhellig Artstatus zuerkannt.
U.
e.
senegalensis
oder
U.
senegalensis
ist im Trockengürtel südlich der Sahara von
Senegal
bis
Äthiopien
beheimatet. Die Gefiederfärbung dieser Vögel ist insgesamt heller, die Weißanteile an den großen Deckfedern sowie an den Handschwingen sind ausgedehnter als bei
U.
e.
epops
Südöstlich davon beginnt das sehr große Verbreitungsgebiet von
U.
e.
africana
bzw.
Upupa africana
, das sich von Äthiopien und
Kenia
bis zur
Kapprovinz
erstreckt.
Am Nordrand des Regenwaldgürtels liegen in einem schmalen Streifen die Brutgebiete von
U.
e.
waibeli
. Diese Unterart ist größer und dunkler als die beiden zuvor genannten. Sie besiedelt auch Lichtungen und Rodungsgebiete im geschlossenen Regenwald.
U.
e.
marginata
kommt nur auf
Madagaskar
vor. Auch dieser Hopf ist vergleichsweise groß. Die Weißanteile des Gefieders, insbesondere des Schwanzes sind kleiner als bei anderen Unterarten.
Nahrung und Nahrungserwerb
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Wiedehopf mit einer
Puppe
im Schnabel
Der Wiedehopf ernährt sich fast ausschließlich von
Insekten
. Bevorzugt werden größere Insektenarten, wie
Feldgrillen
Maulwurfsgrillen
Engerlinge
sowie verschiedene
Raupenarten
und
Käfer
. Seltener werden
Spinnen
Asseln
Tausendfüßer
oder
Regenwürmer
aufgenommen. Gelegentlich erbeutet er
Frösche
und kleine
Eidechsen
. Auch Vogelgelege und Nestlinge gehören zur seltenen Beikost.
Der Wiedehopf erbeutet seine Nahrungstiere am Boden, nur ausnahmsweise fängt er langsam fliegende Insekten auch im Fluge. Die Beutetiere werden meistens visuell, oft aber auch taktil sowie wahrscheinlich auch akustisch geortet. Auf der Oberfläche laufende Beutetiere werden verfolgt, im Boden verborgene durch Stochern ertastet. Dabei werden die Stocherlöcher (insbesondere beim Fang von Maulwurfsgrillen) oft dadurch erweitert, dass der Wiedehopf mit in den Boden gestecktem Schnabel mehrmals im Kreis herumläuft. Oft werden die Beine sowie harte
Chitin
teile der Beutetiere vor dem Verzehr entfernt. Größere Insekten schlägt er häufig gegen einen Stein oder bearbeitet sie am Boden; zum Verschlucken wirft er sie oft etwas in die Luft.
Brutbiologie
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Balz und Paarbildung
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Wiedehopfe bei der Paarung
Der Wiedehopf führt eine monogame Brutsaisonehe. Seine Balz ist durch laute Rufreihen (auch Wülen oder Ülen genannt), die mit aufgestellter Federhaube und gesträubtem Kehlgefieder meistens in guter Deckung vorgetragen werden, gekennzeichnet. Reagiert ein Weibchen, versucht er es mit Futterübergaben zu beeindrucken, auf die oft lange Verfolgungsflüge folgen. Häufig bietet er mit lautem Krächzen Bruthöhlen an. Schlüpft das Weibchen in eine solche Höhle, ist die Paarbildung abgeschlossen. Die Kopulationen finden meistens auf dem Boden statt. Der Wiedehopf nistet in Baum- oder Mauerlöchern. Meistens gelingt dem Wiedehopf nur eine Brut pro Jahr. Das Weibchen legt dabei zwischen 5 und 7 Eier, die dann 16 bis 19 Tage bebrütet werden. Die Jungen benötigen nach dem Schlüpfen noch zwischen 20 und 28 Tage, bis sie das Nest verlassen.
Neststandort, Gelege und Brut
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Eier des Wiedehopfs
Sand
badender Wiedehopf
Die Neststandorte sind äußerst unterschiedlich und umfassen Ganz- oder Halbhöhlen jeglicher Art. Natürliche Baumhöhlen werden ebenso genutzt wie Spechthöhlen, Halbhöhlen in Bruchsteinmauern oder Holzstößen, Höhlungen unter Wurzeln oder andere Erdhöhlen. Bei Brutbäumen zeigt die Art eine Bevorzugung von hochstämmigen alten Obstbäumen, insbesondere von Apfelbäumen. Auch Nistkästen werden angenommen, wenn sie eine genügend große Einschlupföffnung und ein ausreichendes Raumvolumen aufweisen. Die Neststandshöhe liegt meistens in einem Bereich bis zu fünf Metern.
Meistens kommt es nur zu einer Jahresbrut, südlichere Populationen scheinen öfter (vielleicht sogar regelmäßig) zu einer Zweitbrut zu schreiten. Das
Gelege
besteht aus sechs bis zehn, auffallend längselliptischen, auf bläulichem oder grünlichem Grund verschiedenfarbig gepunkteten Eiern in der Durchschnittsgröße von etwa 26
18 Millimetern; es wird ausschließlich vom Weibchen bebrütet, das meistens schon nach Ablage des ersten Eis zu brüten beginnt. Die Eier werden in den frühen Morgenstunden im Tagesabstand gelegt, sodass sich bei einer reinen Brutdauer von 16 Tagen die Brutperiode auf 25 Tage und mehr ausdehnen kann und Junge in sehr unterschiedlichen Entwicklungsstadien in einer Brut vereint sind. Die
Nestlingszeit
kann bis zu 30 Tage währen. Während der gesamten Brutzeit sowie mindestens der ersten zehn Tage der Nestlingszeit werden das Weibchen und später auch die Jungen ausschließlich vom Männchen mit Nahrung versorgt. Erst wenn die Jungen nicht mehr
gehudert
werden müssen, beteiligt sich auch das Weibchen an der Futtersuche. Nach dem Verlassen der Bruthöhle werden die flüggen Jungvögel noch etwa fünf Tage von den Eltern gefüttert, ehe sie das Elternrevier verlassen und oft über weite Strecken
dismigrieren
Feindverhalten
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Im Feindverhalten haben die Wiedehopfe und deren Junge einige besondere Verhaltensweisen entwickelt. Beim plötzlichen Auftauchen eines
Greifvogels
, wenn eine gefahrlose Flucht in ein Versteck nicht mehr möglich ist, nehmen Wiedehopfe eine Tarnstellung ein, die untermauert, wie körperkonturauflösend das so kontrastreich gefärbte Gefieder sein kann. Dabei legt sich der Vogel mit breit gespreizten Flügeln und Schwanz flach auf den Boden; Hals, Kopf und Schnabel sind steil nach oben gerichtet. Meistens wird er in dieser regungslosen Schutzhaltung übersehen. Völlig abweichend von der Interpretation als Tarnstellung sehen neuerdings einige Forscher in dieser Körperposition einen Ausdruck des
Komfortverhaltens
beim Sonnenbaden; auch beim
Einemsen
wurden Wiedehopfe in dieser Körperhaltung beobachtet.
Sich bedroht fühlende Nestlinge zischen
schlangenähnlich
, etwas ältere Nestlinge spritzen als Abwehrreaktion ihren Kot aus der Höhle. Auch wenn sie gegriffen werden, koten sie intensiv. Besonders wirkungsvoll scheint jedoch das Absondern eines sehr übel riechenden Sekretes aus der
Bürzeldrüse
zu sein.
Während der Brutzeit ist die Bürzeldrüse beim Weibchen besonders entwickelt, ebenso bei den Nestlingen. Beide geben offenbar in regelmäßigen Abständen das Bürzeldrüsensekret ab, in Erregungssituationen möglicherweise verstärkt. Von diesem Bürzeldrüsensekret rührt der strenge Geruch her, der üblicherweise von Wiedehopfbrutstätten ausgeht.
Die Behauptung, dass Wiedehopfe grundsätzlich den Kot der Jungen nicht aus dem Nest befördern, ist nicht richtig. Zwar wurden Nestlinge gefunden, die auf einer bereits hohen Kotschicht saßen, doch handelte es sich in solchen Fällen meist um Bruthöhlen, die auf Grund ihrer Enge eine systematische Säuberung nicht zuließen. Häufig stammen die festgestellten Kotschichten auch von einem Vorbesitzer der Höhle, zum Beispiel der
Hohltaube
, die tatsächlich den Kot der Jungen nicht aus dem Nest befördert.
Wanderungen
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Die Nominatform ist fast in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet Zugvogel, ihre Hauptüberwinterungsgebiete liegen im Savannengürtel südlich der Sahara. In Ostafrika überwintert die Art in Höhenstufen bis zu 3500 Metern. Kleine, vor allem südwesteuropäische
Populationen
(Südspanien, Balearen sowie Sizilien) überwintern im Brutgebiet. Zum Teil erfolgreiche Überwinterungen werden in Südengland regelmäßig, in Südschweden sowie in Mitteleuropa gelegentlich festgestellt. In Mitteleuropa beginnt der Abzug bereits Ende Juli mit einem Wegzugsgipfel Mitte August. Wiedehopfe ziehen meistens einzeln und während der Nachtstunden. Offenbar werden die Alpen, das Mittelmeer und zumindest gelegentlich auch die Sahara in ihrer gesamten Breite ohne Umgehungsstrategien überflogen. Im Himalayagebiet wurden ziehende Wiedehopfe in Höhen von annähernd 7000 Metern beobachtet. Die ersten Heimzieher erreichen ihre europäischen Brutplätze Mitte März, im letzten Aprildrittel sind die europäischen Brutplätze in der Regel besetzt. Relativ häufig wurde bei Heimziehern
Zugprolongation
festgestellt, sodass auch im Frühjahr ähnlich der nachbrutlichen
Dismigration
der Jungvögel einzelne Individuen in hochnordischen Gebieten erscheinen. Die Weibchen weisen eine bedeutend ausgeprägtere Brutplatztreue als die Männchen auf.
Über die Zuggewohnheiten der außereuropäischen, insbesondere der asiatischen Populationen sind keine genauen Daten bekannt. (2007/08 überwinterte ein
Irrgast
nahe
Lachendorf
in der
Lüneburger Heide
) Die nördlicheren Populationen der Unterart
U.
e.
longirostris
überwintern in Südindien und in Sri Lanka. Die afrikanischen Unterarten sind Standvögel, streichen jedoch außerhalb der Brutzeit weiträumig umher.
Die Dismigrationsflüge junger Wiedehopfe können über weite Distanzen erfolgen. So gelangen junge Wiedehopfe regelmäßig nach Finnland, Schottland und auf die
Orkneys
. Auch von
Island
gibt es eine Reihe von Nachweisen.
Bestand und Bestandsentwicklung
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In Europa war der Wiedehopf bis in die 1950er Jahre ein in manchen Gebieten häufiger Brutvogel. Verschiedene Faktoren (stärker atlantisch beeinflusstes Klima, Biotopzerstörung und zunehmender
Pestizid
eintrag) lösten einen starken Areal- und Bestandsrückgang aus. Viele früher regelmäßig besetzte Brutgebiete in
Großbritannien
, Süd
skandinavien
Belgien
und den
Niederlanden
sowie im gesamten
Mitteleuropa
wurden aufgegeben. In den letzten Jahren ist ein besonders deutlicher Bestandsrückgang in Ost
griechenland
und in der
Türkei
feststellbar.
Zurzeit scheinen sich einige Kleinpopulationen in Südengland und Südschweden wieder etwas zu erholen. In manchen Gebieten Mitteleuropas dürfte die Art von der intensivierten Pferdehaltung profitieren.
In Gesamteuropa wird der Bestand, der insgesamt als gesichert gilt, auf fast eine Million Brutpaare geschätzt. In den Niederlanden, Belgien und
Luxemburg
gilt der Wiedehopf als ausgestorben, in der
Schweiz
, in
Tschechien
sowie in
Österreich
erscheint er auf den
Roten Listen
, meistens in den höchsten Gefährdungsstufen.
In der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands von 2015 wird die Art in der Kategorie 3 als gefährdet geführt.
Für die Jahre 2011–2016 wird ihr Bestand auf 800–950 Reviere geschätzt.
In der Schweiz wurden 2007 nur noch 185 Paare nachgewiesen.
Die dichtesten Bestände dieser Art in Mitteleuropa werden heute in sogenannten
Sekundärlebensräumen
, insbesondere auf Truppenübungsplätzen beziehungsweise ehemals militärisch genutztem Gelände verzeichnet. In Deutschland laufen intensive Schutzmaßnahmen zum Beispiel auf den ehemaligen Truppenübungsplätzen
Jüterbog
10
Lieberose
und
Donauwörth
11
Namensherleitung
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Der deutsche Name hat weder mit
Wiede
noch mit
hüpfen
oder, wie trivialetymologisch ebenfalls oft vermutet wird, mit
Schopf
etwas zu tun. Am wahrscheinlichsten ist ein althochdeutsches, lautmalerisches
wūthūp
als Ursprung anzunehmen. Die
ahd.
Bezeichnung ist jedoch bereits
wituhopfa
mhd.
wit(e)hopfe, widhopfe
as.
widohoppa
), in dem ein altes Wort für „Holz, Baum“ (vgl.
ae.
widu, wudu
anord.
viðr
air.
fid
) enthalten ist; die Bezeichnung ist möglicherweise schon in dieser Zeit
volksetymologisch
. Der wissenschaftliche Gattungsname ist ebenfalls
onomatopoetischer
Natur;
epops
ist der altgriechische Name des Vogels,
upupa
der lateinische. Weitere etymologisch anschließbare deutsche Namen sind
Hoppevogel
Puvogel
sowie das schlesisch/ostpreußische
Huppup
(vgl.a.
ndl.
hop
afr.
hoephoep
, engl.
hoopoe
und frz.
huppe
) und das niedersorbische
Hubbatz/hupac
. Die Herleitung der Schlachtrufe „Hipp hipp“ bzw. „Hup hup“ oder „Hopp hopp“ (im englischen, niederländischen und deutschen Sprachraum) aus dem Ruf des Wiedehopfes ist zwar weit verbreitet, aber möglicherweise ebenso volksetymologisch.
Rezeption
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Kunst
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Vogel
, Aquarell von
Antonio Pisanello
(1430–1440)
In den
Metamorphosen
des
Ovid
verwandelt sich der Thrakerkönig
Tereus
in einen Wiedehopf. Diese Erzählung, die sich im 6. Buch der Metamorphosen findet, gilt als eine der grausamsten. Hier wird auch auf die Form des Schnabels hingewiesen, die einem Schwert gleicht:
„facies armata videtur“
(6. Buch, Vers 674).
Der Wiedehopf ist König der Vögel in
Aristophanes
Die Vögel
und ihr Anführer in
Fariduddin Attars
Epos
Mantiq ut-tair
(„Die Vogelgespräche“). Letzteres wurde dadurch inspiriert, dass der
Koran
den Wiedehopf als Bote zwischen Sulaimān (
Salomo
) und der
Königin von Saba
erwähnt (Koran 27:20+28). Dies hat ihm in islamischen Ländern Wertschätzung und im
Persischen
unter anderem den Namen „Salomonvogel“ (persisch
morgh-e Soleymān
) eingebracht.
Der mittelalterliche Dichter
Heinrich von dem Türlin
stellt in seinem Roman
Diu Crône
den Wiedehopf als böse der guten
Lerche
gegenüber.
Otto von Loeben
lässt in seiner Parodie
Reise zum Parnaß
einen Gegner der Romantik (bei dem es sich wohl um
Christian Friedrich Voß
handeln soll) in Gestalt eines „Wiedehopf auf stolzen Beinen“ auftreten.
Berühmt ist auch das Gedicht über den Hoppevogel in
Joseph von Eichendorffs
Aus dem
Leben eines Taugenichts
Wenn der Hoppevogel schreit,
Ist der Tag nicht mehr weit.
Wenn die Sonne sich aufthut,
Schmeckt der Schlaf noch so gut! –
Er versinnbildlicht hier die von Eichendorff mehrfach kritisierte gottferne Dichtung. Der Wiedehopf galt ja gleich in zweierlei Hinsicht als sündhaft: wegen seines unsauberen Nestes und des unangenehmen Geruchs versinnbildlicht er falschen Glauben und Unzucht, wegen seines prächtigen Federkleides hingegen besonderen Hochmut. In Eichendorffs Werken finden sich mehrfach Gestalten, die eine schlechte oder falsche Dichtung verkörpern, die den Schlachtruf „Hup Hup“ ausstoßen.
12
13
In
Mahmoud Darwishs
„Wir reisen wie alle Menschen“ steht ein Wiedehopf für Äußeres wie Verhalten des Menschen im unfreiwilligen Exil.
In
Achim von Arnims
Die Kronenwächter
“ beschimpft Anton die religiösen Schwärmer, die die alte Stadtkirche verwüsten wollen, mit den Worten: „Ihr Wiedehopfe, die ihr euer eignes Nest besudelt“.
Der Wiedehopf ist zudem Titelheld einer Oper von
Hans Werner Henze
L’Upupa und der Triumph der Sohnesliebe
(2000–2003,
UA
2003).
Wiedehopf im Mai
(1967) war die deutsche Version des Liedes
Puppet on a string
von
Sandie Shaw
. Darin heißt es:
Wenn du wieder kommst, dann sing’ ich, dann spring’ ich zur Tür wie ein Wiedehopf im Mai.
Siehe auch das alte Volkslied
Die Vogelhochzeit
: „Der Wiedehopf, der Wiedehopf, der bringt der Braut nen Blumentopf“.
Robert Gernhardts Gedicht
Was wäre wenn
(2002) reflektiert das mögliche Aussterben des Wiedehopfs:
Fehlte der Wiedehopf,/ fehlte noch mehr: / fehlte ein steter Ruf,/ fehlte ein rascher Flug, / fehlte ein lichtes Braun, / fehlte schwarz-weißes Flirr'n, / fehlte dieses / ganz einzigartig / mitreißend Fremde, / fehlte dies Anderssein,
Heraldik
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Der Wiedehopf im Wappen von Armstedt
Der Wiedehopf ist als
gemeine Figur
ein
Wappentier
in der
Heraldik
. Er wird in der Seitenansicht gezeigt und die Hauptblickrichtung ist nach heraldisch rechts. Oft erfolgt die Darstellung leicht stilisiert in den natürlichen Farben, aber auch gelb oder Gold ist möglich. Wichtig ist die Hervorhebung der Flügel und des Federkammes, um ihn eindeutig zu erkennen. Der Vogel wird auf einer Sitzgelegenheit (Zweig, Ast) abgebildet.
In
Dortmund-Brechten
ist der Wiedehopf abgebildet. Über dem nur unten blau-rot gespaltenen
Wappenschild
sind im oberen goldenen Teil zwei Tiere in naturnaher Farbe erkennbar. Sie werden als Sinnbild der beiden Ortsteile Unter- und Oberdorf angesehen. Unten sind zwei goldene Strohgarben. Auch das Wappen der Gemeinde
Armstedt
führt in Rot einen auf einem goldenen Ast sitzenden goldenen Wiedehopf. Auf goldenem Grund einen stehenden schwarz-roten Wiedehopf mit leicht geöffnetem silbernem Schnabel, silbernen Füßen, gesträubter Haube und erhobenen Flügeln zeigt das Ortswappen von Kuktiškės (Litauen).
Wasserzeichen
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Der Wiedehopf mit seiner charakteristischen Federhaube findet sich 1358 als
Wasserzeichen
in einem von
Kaiser Karl IV.
in Sulzbach ausgestellten Mandat.
14
Briefmarken
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Moldawische
Briefmarke (1992)
Sonstiges
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Wiedehopfe gelten in einigen Kulturkreisen als eine unreine, stinkende Vogelart (siehe oben:
Feindverhalten
). Die im Deutschen gebräuchlichen
Redewendungen
stinken
wie ein Wiedehopf“
bzw.
„Das riecht wie Hubbatz!“
weisen darauf hin. Die Redewendung
„Du stinkst wie ein Wiedehopf“
war früher in der Schweiz geläufig. Diese Aussage kommt daher, da junge Vögel mit einem stark riechenden Sekret ihre Feinde vertreiben. Dieser Geruch ist für menschliche wie auch tierische Nasen sehr unangenehm.
Der Wiedehopf wurde in Deutschland
Vogel des Jahres
1976 und 2022,
sowie
2014 in Armenien, 2015 in Ungarn und 2016 in Russland.
Am
29. Mai
2008
wurde der Wiedehopf (
hebräisch
Duchifat) in
Israel
zum
Nationalvogel
gewählt.
15
Der Name des Zyklon Hudhud, der im Oktober 2014 auf Indien traf, leitet sich von dem Vogel ab
Die Vogelart ist Namensgeber für das gleichnamige
Werkzeug
Der Asteroid des mittleren Hauptgürtels
(2868) Upupa
wurde am 10. November 1992 nach dem Wiedehopf (lateinischer Gattungsname
Upupa
) benannt.
16
Am 2. Februar 1999 wurde der Asteroid des äußeren Hauptgürtels
(8586) Epops
ebenfalls nach dem Wiedehopf benannt.
17
Literatur
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Hans-Günther Bauer,
Peter Berthold
Die Brutvögel Mitteleuropas. Bestand und Gefährdung.
Aula-Verlag, Wiesbaden ²1997, S. 279f.
ISBN 3-89104-613-8
Urs N. Glutz von Blotzheim
(Hrsg.):
Handbuch der Vögel Mitteleuropas
Bearbeitet u.
a. von Kurt M. Bauer und Urs N. Glutz von Blotzheim. Aula-Verlag. Bd. 9. Wiesbaden,
Columbiformes
Piciformes
. Aula-Verlag, Wiesbaden 1994, S. 852–876.
ISBN 3-89104-562-X
Susanne Oehlschläger, Torsten Ryslavy:
Brutbiologie des Wiedehopfes Upupa epops auf den ehemaligen Truppenübungsplätzen bei Jüterbog, Brandenburg.
In:
Die Vogelwelt.
Aula-Verlag, 2002, S. 171–188
ISSN
0042-7993
Hans Münch:
Der Wiedehopf.
Die neue Brehm-Bücherei; Heft 90. Akademische Verlagsgesellschaft Geest & Portig K.-G., Leipzig 1952
Max Grube:
Der Wiedehopf als Wappentier.
In: Herold 47, 1916
Bernhard Koerner
Der Wiedehopf als Wappenvogel.
In
Der deutsche Roland
8, 1920
Lars Svensson u.
a.:
Der Kosmos-Vogelführer.
Kosmos-Verlag, Stuttgart ²2011 (aktualisierte Ausgabe 2021), S. 238.
Weblinks
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Commons
: Wiedehopf
– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons
: Wiedehopf in der Heraldik
– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Wiedehopf
– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Literatur von und über Wiedehopf
im Katalog der
Deutschen Nationalbibliothek
Wiedehopf (
Upupa epops
auf
eBird.org
Upupa
epops
in der
Roten Liste gefährdeter Arten
der
IUCN
2008.
Eingestellt von: BirdLife International, 2004.
Abgerufen am 4. Januar 2009.
xeno-canto:
Tonaufnahmen
Upupa epops
Javier Blasco-Zumeta, Gerd-Michael Heinze:
Geschlechts- und Altersbestimmung
(PDF-Datei, englisch)
ORF Dokumentation: „Die Rückkehr des Wiedehopfs“
Federn des Wiedehopfes
Einzelnachweise
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Quelltext bearbeiten
Elke Brüser:
Der unverkennbare Upupa.
In:
fluegelschlag-birding.de – Flügelschlag und Leisetreter.
26.
September 2019
abgerufen am 10.
Dezember 2021
142.000 Menschen stimmten ab: Wiedehopf ist Vogel des Jahres.
In:
Spiegel Online.
Der Spiegel GmbH & Co. KG,
18.
November 2021
abgerufen am 18.
November 2021
Stimmbeispiel: Reviergesang
(mp3)
M. Martín-Vivaldi, A. Peña, J. M. Peralta-Sánchez, L. Sánchez, S. Ananou, M. Ruiz-Rodríguez, J. J. Soler:
Antimicrobial chemicals in hoopoe preen secretions are produced by symbiotic bacteria.
, Proc Biol Sci. 2010 Jan 7;277(1678):123-30,
PMID 19812087
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Dezember 2021
So z.
B. der Musterphilister Pastinak in
Krieg den Philistern
, der erste Literator und das Gefolge Meierbeths in
Meierbeths Glück und Ende
sowie der Dichter Winde in den Fragmenten
Liebe versteht keinen Spaß
und
Wider Willen
Eichendorffs Taugenichts: Quellen und Bedeutungshintergrund von Otto Eberhardt, S. 395 f.
Wasserzeichen-Informationssystem
(WZIS) / Piccard Online 161890 (
Wiedehopf
Boten in einer geschundenen Welt: Vögel ohne Grenzen, Nationalvogel Wiedehopf
„(…) Die Israelis, die den Nationalvogel gewählt haben – darunter Kinder, Soldaten, Akademiker und Knesset-Abgeordnete –, lehnten die Wahl eines Raubvogels (vor allem des vom Aussterben bedrohten Gänsegeiers) ab, da sie nicht an einem kämpferischen Image interessiert waren. Und auch die Eule wurde abgelehnt, da sie nach arabischem Glauben Unglück bringt. (…) Die Idee, dass Vögel als Boten in einer geschundenen Welt fungieren können – wie die Taube und der Rabe, die von Noah ausgesandt wurden
–, hat Israels Entscheidung motiviert, als Teil des Gedenkens an die Staatsgründung vor 60 Jahren einen Nationalvogel anzunehmen. Auf Hebräisch lautet der Name des Vogels ‚duchifat‘, auf arabisch ‚hud hud‘. Und sein englischer Name ‚hoopoe‘ klingt, wie Emily Dickinson bemerkt hat, nach ‚hope‘ (Hoffnung). (…)“; Jonathan Rosen,
Haaretz
, 13. Juni 2008
Lutz D. Schmadel
Dictionary of Minor Planet Names
. Fifth Revised and Enlarged Edition. Hrsg.: Lutz D. Schmadel. 5. Auflage.
Springer Verlag
Berlin
Heidelberg
2003,
ISBN 3-540-29925-4
S.
186
doi
10.1007/978-3-540-29925-7_2869
(englisch, 992
S., Originaltitel:
Dictionary of Minor Planet Names
. Erstausgabe: Springer Verlag, Berlin/Heidelberg 1992):
“1972 UA. Discovered 1972 Oct. 30 by P. Wild at Zimmerwald.”
Lutz D. Schmadel
Dictionary of Minor Planet Names
. Fifth Revised and Enlarged Edition. Hrsg.: Lutz D. Schmadel. 5. Auflage.
Springer Verlag
, Berlin/Heidelberg 2003,
ISBN 3-540-29925-4
S.
186
doi
10.1007/978-3-540-29925-7_7100
(englisch, 992
S., Originaltitel:
Dictionary of Minor Planet Names
. Erstausgabe: Springer Verlag, Berlin/Heidelberg 1992):
“2563 P-L. Discovered 1960 Sept. 24 by C. J. van Houten and I. van Houten-Groeneveld at Palomar.”
Vogel des Jahres in Deutschland
Wanderfalke
(1971)
Steinkauz
(1972)
Eisvogel
(1973)
Mehlschwalbe
(1974)
Goldregenpfeifer
(1975)
Wiedehopf
(1976)
Schleiereule
(1977)
Kranich
(1978)
Rauchschwalbe
(1979)
Birkhuhn
(1980)
Schwarzspecht
(1981)
Großer Brachvogel
(1982)
Uferschwalbe
(1983)
Weißstorch
(1984)
Neuntöter
(1985)
Saatkrähe
(1986)
Braunkehlchen
(1987)
Wendehals
(1988)
Teichrohrsänger
(1989)
Pirol
(1990)
Rebhuhn
(1991)
Rotkehlchen
(1992)
Flussregenpfeifer
(1993)
Weißstorch
(1994)
Nachtigall
(1995)
Kiebitz
(1996)
Buntspecht
(1997)
Feldlerche
(1998)
Goldammer
(1999)
Rotmilan
(2000)
Haubentaucher
(2001)
Haussperling
(2002)
Mauersegler
(2003)
Zaunkönig
(2004)
Uhu
(2005)
Kleiber
(2006)
Turmfalke
(2007)
Kuckuck
(2008)
Eisvogel
(2009)
Kormoran
(2010)
Gartenrotschwanz
(2011)
Dohle
(2012)
Bekassine
(2013)
Grünspecht
(2014)
Habicht
(2015)
Stieglitz
(2016)
Waldkauz
(2017)
Star
(2018)
Feldlerche
(2019)
Turteltaube
(2020)
Rotkehlchen
(2021)
Wiedehopf
(2022)
Braunkehlchen
(2023)
Kiebitz
(2024)
Hausrotschwanz
(2025)
Rebhuhn
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Vogel des Jahres (Deutschland)
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Vogel als Namensgeber für einen Asteroiden
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