Books by Wilhelm Hollstein

http://www.habelt.de/?id=22&tx_shpsystem_pi1%5Bsource%5D=R&tx_shpsystem_pi1%5Bsernr%5D=8360

Papers by Wilhelm Hollstein

Research paper thumbnail of Beginn der Münzprägung in der Markgrafschaft Meißen unter Ekkehard I. (985–1002)

Neues Archiv für sächsische Geschichte, Nov 25, 2021

Der Beginn der Münzprägung in der Markgrafschaft Meißen unter Ekkehard I. (985-1002) * von WILHEL... more Der Beginn der Münzprägung in der Markgrafschaft Meißen unter Ekkehard I. (985-1002) * von WILHELM HOLLSTEIN Von entscheidender Bedeutung für das mittelalterliche Münzwesen Europas war die von Karl dem Großen (768-814) 792/793 durchgeführte Reform. Er legte für die allein dem König unterstehende Münzproduktion und die auf Silber basierende Reichswährung ein einheitliches System fest. Bei gleichem Feingehalt wurden aus einem karolingischen Pfund von ca. 408 g 240 Denare (Pfennige), gerechnet zu 20 Solidi (Schillinge) à 12 Denare, geprägt. Das Denargewicht von ca. 1,7 g sank in der Folgezeit und lag seit dem 10. Jahrhundert nur selten über 1,5 g. Ludwig der Fromme (814-840) ließ erstmals auch halbe Denare (Obole oder Hälblinge) ausgeben. Nach dem Vertrag von Verdun 843 prägte jeder Kaiser und König in dem ihm unterstehenden Reichsteil Münzen mit eigenem Namen. Während auch die Herzöge von Amts wegen über das Münzrecht verfügten, begann mit der Regierung Ottos I. (936/962-973) die vermehrte Vergabe des Münzrechts durch den König, verbunden mit dem Markt-und Zollrecht, zunächst an geistliche (Erzbischöfe, Bischöfe und Äbte), später auch an weltliche Herren (Grafen). Dies führte zu einer starken Zunahme von Prägeorten und hatte eine größere Bildervielfalt zur Folge. Neben den zahlreichen Kreuz-und Architekturdarstellungen erscheinen auch Bildnisse der Münzherren. Die Bilder der selten geprägten Obole entsprachen zumeist denen der Denaremissionen. In ottonischer und noch in salischer Zeit verließen bedingt durch den Fernhandel die Münzen -besonders sind hier etwa die Otto-Adelheid-Pfennige (Abb. 6) zu nennen -das ostfränkisch-deutsche Reich und kommen in großer Zahl in Hortfunden Nord-und Osteuropas zu Tage. 1 In diese Periode des sogenannten * Der Aufsatz stellt die erweiterte Fassung eines Vortrags dar, der im Rahmen eines Kolloquiums anlässlich des 60. Geburtstages von Rainer Grund, dem Direktor des Dresdner Münzkabinetts, zur Jahrestagung des Arbeitskreises für Sächsische Münzkunde am 13. April 2019 gehalten wurde. Für die kritische Durchsicht des Manuskripts und fruchtbare Diskussionen danke ich herzlich Marion Hollstein (Tharandt) und Jan-Erik Becker (Dresden), für die Bereitstellung von Fotomaterial Konrad Classen (Frankfurt am Main), Peter Ilisch (Münster), Jørgen Steen Jensen (Kopenhagen), Bernd Kluge (Berlin), Hendrik Mäkeler (Frankfurt am Main), Christian Stoess (Berlin), Gerd Stumpf (München), Ralf Wiechmann (Hamburg) und Johannes Wienand (Braunschweig). 1 Zur Münzgeschichte karolingischer und ottonischer Zeit vgl. die Arbeiten von BERND KLUGE, Numismatik des Mittelalters, Bd. 1: Handbuch und Thesaurus Nummorum Lizenz-und Nutzungshinweis: Werke der Autorinnen und Autoren stehen unter der Lizenz CC BY-ND 4.0. Sie können Inhalte Dritter mit abweichendem Rechtestatus enthalten.

Taxiles' Prägung für Alexander den Grossen

Münzen des Ptolemaios Keraunos

W. Hollstein, Die stadtrömische Münzprägung der Jahre 78–50 v. Chr. Zwischen Politischer Aktualität und Familienthematik: Kommentar und Bibliographie (Quellen und Forschungen zur Antiken Welt XIV). Munich: Tuduv, 1993. Pp. vi + 424, 8 pls. ISBN 3-88073-472-0. DM 79.80

Journal of Roman Studies, 1995

Neues Archiv für sächsische Geschichte, Nov 25, 2021

Metallanalytische Untersuchungen an Münzen der Römischen Republik

Der Beginn der Münzprägung in der Markgrafschaft Meißen unter Ekkehard I. (985-1002). In: Neues Archiv für Sächsische Geschichte 92, 2021, S. 33-62.

Victoria Parthica. Der zweite Parthersieg des Septimius Severus im Bild reichsrömischer Münzen der Jahre 197 bis 202. In: Numismatische Zeitschrift 126, 2020, S. 309-330.

Der Münzfund von Lauenstein, verborgen im 30-jährigen Krieg. In: Ausgrabungen in Sachsen 7, 2020, S. 429-446.

Research paper thumbnail of Die Münzprägung des Sextus Pompeius in Sizilien. In: L. Kersten/Chr. Wendt (Hrsg.), Rector Maris. Sextus Pompeius und das Meer (=Antiquitas, Reihe 1: Abhandlungen zur Alten Geschichte, Band 74), Bonn 2020, S. 141-185.
Reihe 1 abhandlungen zuR alten geschichte band 74 begründet von andreas alföldi herausgegeben von... more Reihe 1 abhandlungen zuR alten geschichte band 74 begründet von andreas alföldi herausgegeben von géza alföldy ( †), Frank Kolb und Winfried schmitz dR. RudolF habelt gMbh • bonn 2020 RectoR MaRis herausgegeben von lauRa KeRsten und chRistian Wendt dR. RudolF habelt gMbh • bonn 2020 sextus Pompeius und das Meer isbn 978-3-7749-4252-3 bibliografische information der deutschen nationalbibliothek die deutsche nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der deutschen nationalbibliografie; detailliertere bibliografische daten sind im internet über ‹http abrufbar. copyright 2020 by dr. Rudolf habelt gmbh, bonn auf eine Prora setzt und in der rechten Hand ein aplustre hält; Woytek sieht hier zu Recht Pompeius "und seine Söhne in mythologischer Verkleidung". 12 Den Porträts von Cn. Pompeius Vater und Sohn sind lituus mit Kanne und Dreifuß zugeordnet, die an ihre Priesterämter Augurat 13 und Quindecimvirat sacris faciundis 14 und somit an ihre pietas erga deos erinnern. Der Kopf des Sextus wird zudem von einem Eichenkranz (corona civica) als Zeichen seiner pietas erga patriam umrahmt, war ihm doch die Rettung der in großer Zahl zu ihm geflüchteten römischen Bürger, darunter vieler Proskribierter, zu verdanken. 15 Bei der zweiten Denarpaarung steht maritime Kriegstypologie im Vordergrund. Auf der Vorderseite von RRC 511/2 (Abb. 3) erscheint ein aufwendig gestalteter Kopf Neptuns 16 mit Dreizack. Dem Meeresgott verdankt Sextus einen Seesieg, auf den die Rückseite mit der Trophäe, bestehend aus Prora, aplustre,

Research paper thumbnail of Zwischen Brundisium und Actium. Zur Lokalisierung und Datierung der Münzen des M. Antonius. In: W.H. et al. (Hrsg.), Neue Forschungen zur Münzprägung der Römischen Republik (2016), S. 245-278.
Wilhelm Hollstein (Dresden) geht in seinem Beitrag „Zwischen Brundisium und Actium: Zur Lokalisie... more Wilhelm Hollstein (Dresden) geht in seinem Beitrag „Zwischen Brundisium und Actium: Zur Lokalisierung und Datierung der Münzen des M. Antonius“ der von der Forschung vernachlässigten Frage nach, an welchen Orten oder auch Regionen die von M. Antonius verantworteten Münzen geprägt wurden. Als neues Interpretationskriterium führt er die Stempelstellung in die Diskussion ein und nutzt sie im Zusammenspiel mit anderen Kriterien (Funde, Inschriften, Stil, Ikonographie, historische Überlieferung) für eine zuverlässigere Lokalisierung der Münzen des Antonius. Der präziseren
geographischen Zuordnung folgt deren präzisere chronologische Einordnung. Dabei wird das vorherrschende Bild korrigiert, dass der Triumvir in einer mobilen Heeresmünzstätte hat prägen lassen und die meisten seiner Emissionen aus Kleinasien stammen. Vielmehr ist davon auszugehen, dass entweder die noch aktiven städtischen Münzstätten bzw. die in den Städten vorhandenen Ressourcen und die Infrastruktur genutzt wurden und die meisten Prägungen des Antonius seit Ende der 40er Jahre Italien und Griechenland (Peloponnes) zuzuordnen sind.

In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 48/49, 1998/1999, S. 133-164.